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Category Archives: News

Hahn Gruppe kauft Fachmarktzentrum in Celle

  • 24.500 m² Mietfläche; langfristig vermietet
  • Ankermieter EDEKA und OBI
  • Akquisition für Spezial-AIF der Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 1. März 2021 (OPM): Die Hahn Gruppe hat für ihren institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II ein Fachmarktzentrum in Celle, Niedersachsen, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist der britische Private-Equity-Fonds Manager PineBridge Benson Elliot. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will &
Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence ist von Brand Berger durchgeführt worden. Der Übergang des Objekts hat Anfang März 2021 stattgefunden.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Das im Jahr 2002 erbaute Fachmarktzentrum Celle weist eine Mietfläche von rund 24.500 m² auf und umfasst insgesamt drei Gebäudeteile. Hauptmieter der Handelsimmobilie sind EDEKA und OBI, die am Standort einen Verbrauchermarkt bzw. einen Bau- und Gartenmarkt betreiben. Die weiteren Mieter, dm-Drogeriemarkt, denn’s Biomarkt sowie zahlreiche Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe komplettieren den attraktiven Branchenmix.
Die Handelsimmobilie ist langfristig vermietet, der WAULT liegt bei 8,7 Jahren. Der langjährig etablierte Nahversorgungsstandort verfügt über eine sehr verkehrsgünstige Lage an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen von Celle. Auf dem 75.400 m² großen Grundstück, Telefunkenstraße 33-49, befinden sich rund 740 ebenerdige PKW-Stellplätze.
Die Kreisstadt Celle liegt in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Die überdurchschnittliche Einzelhandels-Zentralitätskennziffer dokumentiert, dass das Oberzentrum eine wichtige Versorgungsfunktion für das Umland ausübt. Es handelt sich zugleich um einen regional bedeutenden Arbeitsplatzstandort.
HAHN German Retail Fund II investiert in großflächige Handelsimmobilien
Das Fachmarktzentrum Celle ist eine Akquisition für den HAHN German Retail Fund II, der sein Immobilienportfolio mit einer weiteren renditestarken Core-Handelsimmobilie ergänzen kann. Der offene Spezial-AIF ist aktuell in rund 20 deutsche großflächige Handelsimmobilien investiert – beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte,
SB-Warenhäuser und Baumärkte. Der Immobilienfonds richtet sich insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe, erläutert die Vorzüge der Assetklasse: „Lebensmittelgeankerte bzw. versorgungsorientierte Handelsimmobilien haben im vergangenen Jahr ihre Einnahmesicherheit und Wertstabilität selbst bei schwierigen Bedingungen unter Beweis stellen können. Im Zusammenspiel mit einem sich wieder aufhellenden Umfeld erwarten wir eine Fortsetzung der guten Entwicklung. Insofern freuen wir uns darüber, dass der HAHN German Retail Fund II bereits ein Investitionsvolumen von deutlich über 300 Mio. Euro aufweist. Der Spezialfonds befindet sich auf gutem Wege, sein Zielvolumen von rund 400 Mio. Euro zu erreichen.“

Quelle: Hahn Gruppe (Marc Weisener)


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ÖKORENTA mit ausgezeichnetem Geschäftsjahr 2020, zukunftsweisender Produktpalette und solider Unternehmensaufstellung

Aurich, 26.02.2021(OPM): Die ÖKORENTA-Gruppe aus dem Ostfriesischen Aurich kann auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2020 zurückblicken. Sie hat zum Jahresende zwei Alternative Investmentfonds, einen Publikums- und einen Spezial-AIF, mit einem Gesamtvolumen von rund 65 Mio. Euro geschlossen und liegt auch mit den Investitionen für ihre Fonds voll im Plan. Damit verwaltet der erfahrene Fondsinitiator und Portfoliomanager inzwischen in Summe ein Anleger-/Eigenkapital von über einer Viertelmilliarde Euro.

„Unsere Portfoliofonds treffen gerade auch in Zeiten der Pandemie den Nerv vieler Anleger, denn sie erfüllen den Wunsch nach realer Wertschöpfung, Solidität, und Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt investieren sie mit den Erneuerbaren Energien in einen Wirtschaftsbereich, der weltweit zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehört“, so Jörg Busboom, geschäftsführender Gesellschafter der ÖKORENTA.

Wer zum Jahresende nicht mehr zum Zuge gekommen ist, kann sich an dem nächsten Fonds aus der Publikumsreihe, dem ÖKORENTA Erneuerbare Energien 12, beteiligen. Er wird voraussichtlich Anfang des 2. Quartals an den Start gehen. Die Beteiligung ist ab einer Mindestzeichnung von 10.000 Euro möglich.

Nicht nur auf der Produktebene, auch unternehmensseitig ist die ÖKORENTA-Gruppe für die Zukunft bestens positioniert. Um auch langfristig ein mitinhabergeführtes Unternehmen zu bleiben, wurde Jörg Busboom, der seit 2015 in der Unternehmensgruppe tätig und seit 2019 gemeinsam mit dem Gründer Tjark Goldenstein Geschäftsführer der ÖKORENTA Invest GmbH ist, jetzt Mitgesellschafter dieser Holding der ÖKORENTA-Gruppe.

„Mit diesem Schritt geben wir ein klares Statement ab, dass die ÖKORENTA auch in Zukunft ein mitinhabergeführtes Unternehmen sein wird und die strategischen Geschäftsentscheidungen von Personen getroffen werden, die ein hohes Eigeninteresse am langfristigen Erfolg des Unternehmens haben,“ so Tjark Goldenstein, Gründer und geschäftsführender Hauptgesellschafter der ÖKORENTA.

Quelle: Pressemeldung ÖKORENTA

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BeteiligungsReport 123/2021 | 2020 ein infiziertes Jahr geht zu Ende: Publikums-AIF und Vermögensanlagen geraten unter Druck

Seite
2 EDITORIAL
3 WIR IN DEN MEDIEN
4 NEWS: Kurzmeldungen
6 ASSET: Aktuelle Publikums- AIF und weitere alternative Investments
8 ASSET: Aktueller Marktbericht Gesamtjahr 2020 zum
Zweitmarkt für geschlossene Fonds
9 ASSET: Bulwiengesa: Immobilienindex
10 ASSET: Geschlossene Publikums-AIF: Emissionsvolumen rückläufig – Service-KVGen auf dem Vormarsch
11 ASSET: Corona hat auch die Beteiligungsbranche infiziert
12 CONTROL: Mark my words / Kritisches vom Markt
13 SOCIETY: Deutsches FinanzbildungsForum
14 SOCIETY: Personelles
15 SOCIETY: Medienpartner, Erscheinungstermine 2021 im Überblick

Viel Spaß beim Lesen

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Editorial des Beteiligungsreport 123/2021 (Vorab-Veröffentlichung)

Lieber Leser,

manchmal komme ich mir vor, wie der Protagonist in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Ich wache jeden Tag auf und es ist immer noch Lockdown. Man geht ins Büro, führt Telefonate und Videomeetings – einfach immer der gleiche Tagesablauf. Und in den Nachrichten oder im Internet: Lauterbach, Drosten, Streeck, die die Apokalypse für uns kommen sehen und eine Bundeskanzlerin, deren Furchen links und rechts des Mundes immer tiefer werden. Freiheit ist heute nicht mehr die Norm, sondern Beschränkungen, Grenzschließungen und Ausgangssperren herrschen derzeit vor. Aber halt! Da ist ja noch der Sonnenkönig Markus Söder, der das politische mediale Bollwerk gegen die Pandemie zu sein scheint. Ich finde das alles nicht sehr schlüssig. Aber ich muss auch zugeben, dass ich nicht die Beweise für einen besseren Weg hätte. Für mich war immer der schwedische Weg der Selbstverantwortung sinnstiftend, weil dieser nicht gleich die Wirtschaft platt macht. Und jetzt knicken die Nordlichter ein – welch eine Niederlage in der Diskussion mit meiner Frau.
Aber ich habe beschlossen, der Pandemie mit ihrer Hilfe etwas entgegenzusetzen. Ich habe keine Corona-Hilfen beantragt. Die wären eh nicht ausgezahlt worden. Ich sehe nach vorne: Im 20. Jubiläumsjahr unseres Verlages habe ich von meinem geschätzten Kollegen die Geschäftsanteile übernommen. Ich glaube einfach an die Idee der medialen Vermittlung von

Finanzbewusstsein und die Notwendigkeiten von Sachwerten in dieser Zeit.

Deshalb bringen wir dieses Jahr das Jahrbuch BeteiligungsKompass 2021 als real asset branch book heraus. Neben unserer Jubiläumsausgabe des BeteiligungsReports, einer Doppelausgabe mit der Idee einer Print-Sachwert-Messe Ende April 2021, planen wir mit unserem altruistischen Projekt Stiftung Finanzbildung das Deutsche FinanzbildungsForum am 05.07.2021 – im Zweifel als Hybrid-Online-Veranstaltung. Hier ist zumindest mit Hilfe von strategischen Partnern Kostendeckung geplant.
Und ich bringe verstärkt mein Wissen rund um die strukturierte und reale Sachwertwelt ein bei Vermögensverwalter und Family Offices. Ein erster Beratungsvertrag mit einer Family Office ist geschlossen, ein Sitz in einem Anlageausschuss für ein Spezial-AIF übernommen. Und mit Kooperationen zu Druckereien in Polen können Prospekte, Bücher und andere Druckerzeugnisse zu guten Preisen in bester Qualität, auch in kleinen Auflagen und vor allem individuell anbieten.

Ich habe somit meinen persönlichen Kampf gegen die ökonomischen Corona-Folgen aufgenommen. Ich bitte aber auch Sie, liebe Leser, Consultant, KVGs und Asset-Manager, ebenso Flagge zu zeigen und nicht zu erwarten, alles kostenlos zu bekommen. Dabei denke ich nicht nur an mich und die epk media. In diesem Jahr hat auch mein geschätzter Kollege und Freund, Werner Rohmert ein Doppeljubiläum: Die 500. Ausgabe des hervorragenden Immobilienbriefes – eine Pflichtlektüre in der Immobilienwelt sowie ebenfalls das 20-jährige Jubiläum. Dazu erscheint eine Immobilienbrief-Jubiläumsausgabe am 12. Mai 2021. Oder, die so wichtige Leuchtturm-Analyse „Marktstudie Geschlossene Publikums-AIF und Vermögensanlage 2021“ von Stefan Loipfinger, die trotz des ausgefallenen Sachwert-Kolloquiums jetzt für 295 Euro verfügbar ist. Es gäbe so viele zu erwähnen, allein der Platz dafür fehlt. Viele tragen zur Transparenz des Marktes bei und wenn dieser Pluralismus verschwindet, wird ein Markt nicht besser. Die Sachwertbranche verschwindet eher in die Bedeutungslosigkeit. Deshalb: Auch wenn wir Schreibenden den Markt oft kritisieren, wir sind Teil dieses Marktes und ohne uns fehlt etwas. Viel Freude beim Lesen.


Ihr Edmund Pelikan

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ILG löst Publikumsfonds Nr. 34 und Nr. 35 mit hervorragenden Ergebnissen auf

München, 15.02.2021 (Pressemitteilung 03 / 2021):

  • ILG löst Publikumsfonds Nr. 34 und 35 mit hervorragenden Ergebnissen auf-
  • ILG plant neuen Publikumsfonds im 2. Quartal 2021
    Mit Verkauf der beiden Pflegeheime in Traunstein (April 2020) und Geretsried (Dezember 2020) löst
    die ILG ihre beiden Publikumsfonds Nr. 34 und Nr. 35 erfolgreich und mit hervorragenden Ergebnissen
    für die Gesellschafter auf.
    Beim ILG Fonds Nr. 35 können sich die Anlegerinnen und Anleger am Ende der rd. 10-jährigen Fondslaufzeit
    über einen deutlich über Plan liegenden Gesamtmittelrückfluss von 267 % bzw. eine jährliche
    Nachsteuerrendite von rd. 10,7 % (Spitzensteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag) freuen. Beim ILG Fonds
    Nr. 34 stehen nach rd. 11 Jahren Fondslaufzeit ein ebenfalls außerplanmäßig positiver Gesamtmittelrückfluss
    von 252 % bzw. eine jährliche Nachsteuerrendite von rd. 9,6 % zu Buche.
    „Wir freuen uns mit unseren Anlegern und Vertriebspartnern über die erzielten Ergebnisse“ kommentiert
    Dr. Maximilian Lauerbach, Geschäftsführer der ILG Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH die beiden
    Publikumsfondsauflösungen.
    Der neue Publikumsfonds der ILG wird voraussichtlich im 2. Quartal 2021 zur Platzierung angeboten.
    Der Fonds wird ein qualitativ hochwertiges Portfolio an örtlichen Nahversorgern an zukunftsfähigen
    Standorten in Deutschland aufbauen. „Der Bereich der örtlichen Nahversorgung, speziell unserer
    Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Drogeriewaren zeigt seit jeher eine hohe Stabilität und hat seine
    Krisenresistenz in Zeiten der Corona-Pandemie beeindruckend unter Beweis gestellt“, so Christian
    Huber, Vertriebsleiter der ILG.

Quelle: ILG Holding GmbH

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ICD 10 R+ erreicht Gesamtinvestition von knapp 100 Mio. Euro durch Ankauf von weiteren 285 Wohneinheiten in NRW

  • ICD 10 R+ erwirbt Immobilienportfolio für ca. 28 Mio. Euro
  • Ankauf umfasst 285 Wohneinheiten in Dortmund, Essen und Düsseldorf


Mannheim, 03. Februar 2021 (OPM): Wenige Tage nach dem Ankauf eines Immobilienportfolios über ca. 22 Mio. Euro kann der Fonds ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD 10 R+) ein weiteres Portfolio für ca. 28 Mio. Euro erwerben. Akquiriert wurden 37 Mehrfamilienhäuser mit über 31.000 m² Grundstücksfläche. Neben 285 Wohneinheiten, deren Wohnfläche sich auf 18.800 m² beläuft, wurden zudem über 70 Garagen und Stellplätze erworben.
Das reine Wohnportfolio verteilt sich auf die Standorte Dortmund, Essen und Düsseldorf, welche nach Köln die drei größten Städte Nordrhein-Westfalens bilden. Als Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit über 10 Millionen Einwohnern befinden sich die Standorte in einem starken deutschen Zentrum für Industrie und Wirtschaft, welches im weltweiten
Bruttoinlandsprodukt-Ranking der Metropolregionen Platz 12 belegt.
Über die Hälfte der Objekte sind am Standort Dortmund angesiedelt, ein Drittel ist in Essen gelegen und Düsseldorf macht ca. 10 Prozent des Ankaufs aus. Alle Liegenschaften wurden entweder in den 60er-Jahren erbaut oder vereinzelt auch deutlich früher. Somit fügt sich der
gesamte Ankauf optimal in die von Primus Valor konsequent verfolgte Strategie „Renovation Plus“ ein, welche die Optimierung von deutschen Bestandsimmobilien mit solider Substanz umfasst.
„Durch die bereits zweite große Akquisition innerhalb weniger Wochen ist der Fonds ICD 10 R+ nach genau einem Jahr nach Emissionsstart an 17 bundesweit gestreuten Standorten investiert. Zum einen dient unser Ankauf der weiteren Diversifikation des Fonds-Portfolios,
zum anderen zeigen wir durch diesen Ankauf, dass wir das eingeworbene Kapital unserer Anleger auch zeitnah investieren können“, so Gordon Grundler, Vorstand der Primus Valor.

Quelle: Primus Valor

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Geschäftsjahr 2020: Hahn Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

Bergisch Gladbach, 5. Februar 2021 (OPM) – Der Asset und Investment Manager Hahn

Gruppe ist im Geschäftsjahr 2020 auf Wachstumskurs geblieben und hat rund 413 Mio. Euro Eigenkapital (Vorjahr: 441 Mio. Euro) für Immobilieninvestments eingeworben. Rund 371 Mio. Euro (Vorjahr: 415 Mio. Euro) der Kapitalzusagen wurden von institutionellen Investoren und weitere rund 42 Mio. Euro (Vorjahr: 26 Mio. Euro) im Privatkundengeschäft erzielt. Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich zum Jahresende 2020 auf 3,1 Mrd. Euro und setzte sich aus 144 Immobilienobjekten zusammen. Die Vermietungsquote entwickelte sich stabil und lag bei über 98 Prozent.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld zurück. Die 2020 erzielten Kapitalzusagen lagen nur knapp unter der historischen Bestmarke aus dem Jahr 2019. Das durchweg hohe Investitionsinteresse der bestehenden und neu hinzugewonnenen Anleger bestätigt unsere Immobilienstrategie mit Fokus auf großflächige Handelsimmobilien und Mixed-Use-Immobilien. Unser Immobilienportfolio zeigte sich renditestark und resilient gegenüber den schwierigen Rahmenbedingungen des Pandemiejahrs.“

Zwei Spezial-AIF und zwei Publikums-AIF neu aufgelegt

Im Geschäft mit institutionellen Investoren wurden zwei Immobilienfonds neu aufgelegt: Der offene Spezial-AIF HAHN German Retail Fund IV investiert in großflächige Core-Handelsimmobilien, beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte, SBWarenhäuser und Baumärkte. Mit dem Fachmarktzentrum Pfungstadt wurde bereits im Jahr 2020 das erste Objekt für den Fonds akquiriert. Der zweite Immobilienfonds, der geschlossene Spezial-AIF HAHN German Mixed-Use Fund II, investiert in das Stadtteilcenter Hamburg-Eppendorf, welches in der ersten Jahreshälfte 2020 erworben wurde. Weiterhin hat sich die Hahn Gruppe ein Individualmandat mit einer deutschen Versicherungsgruppe gesichert. Der Investmentfokus liegt hier auf großflächigen Handelsimmobilien.

Im Privatkundengeschäft wurden im Jahresverlauf zwei neue Publikums-AIF aufgelegt und jeweils vollständig bei Anlegern platziert. Mit dem eingeworbenen Eigenkapital von rund 42 Mio. Euro wurde im Geschäft mit Privatanlegern das beste Zeichnungsergebnis der letzten zehn Jahre erzielt.

Insgesamt sind 2020 Immobilien mit einem Volumen von rund 168 Mio. Euro von Dritten akquiriert worden. Außerdem konnten Handelsimmobilien aus Bestandsfonds für rund 33 Mio. Euro an Dritte veräußert werden. Das Transaktionsvolumen mit Dritten belief sich entsprechend auf insgesamt 201 Mio. Euro (Vorjahr: 550 Mio. Euro). Weitere Immobilienobjekte befinden sich im Anbindungsprozess.

Immobilienportfolio mit guter Performance

Die Performance des Immobilienportfolios profitierte im Pandemiejahr vom hohen Anteil des grundversorgungsorientierten Einzelhandels. So waren der Lebensmitteleinzelhandel – und in der überwiegenden Zeit auch die Bau- und Gartenmärkte – nicht von den behördlichen Schließungsanweisungen betroffen. Die Mieteingangsquote lag im Jahresdurchschnitt bei rund 99 Prozent. Diese Stabilität drückt sich auch in der zum Jahresende 2020 unverändert hohen Vermietungsquote von über 98 Prozent aus. Dazu hat im vergangenen Jahr eine Vermietungsleistung von 113.000 m² beigetragen (Vorjahr: 93.000 m²).

Fondsgeschäft wird weiter ausgebaut

Thomas Kuhlmann ist optimistisch für 2021: „COVID-19 wird das Geschäftsjahr 2021 weiterhin prägen, aber durch die europaweiten Impfstoffzulassungen gibt es begründete Hoffnungen darauf, dass wir im Jahresverlauf schrittweise zur Normalität zurückkehren können. Mit unseren überwiegend versorgungs- und discountorientierten Einzelhandelsimmobilien sowie wandlungsfähigen und gut diversifizierten Mixed-Use-Immobilien im Portfolio sind wir gut aufgestellt und weitestgehend unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld. So beabsichtigen wir, unser Fondsgeschäft 2021 unvermindert auszubauen und Immobilieninvestitionen in einer Größenordnung von mehr als 300 Mio. Euro zu tätigen.“

Quelle: Hahn Gruppe

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Investorenumfrage: Corona mischt Karten für Büroinvestments neu

Hamburg, 8. Februar 2021 (OPM):

© pixabay
  • Bonitätsstarke Mieter mit langfristigen Verträgen sind gefragt
  • B- und C-Lagen werden gemieden

Im Zuge der Corona-Pandemie ändern die europäischen Immobilien-Investoren ihre Strategie auf den Büroimmobilienmärkten. Hieß es bisher vor allem Lage, Lage, Lage, könnte man die aktuelle Situation am besten mit Core, Core, Core beschreiben. Rund die Hälfte (48 Prozent) der von Union Investment im Rahmen ihrer Investitionsklima-Studie befragten 150 Immobilienunternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien achten nun stärker auf bonitätsstarke, krisenfeste Mieter mit langfristigen Verträgen. 46 Prozent der Umfrage-Teilnehmer meiden Investments in B- und C-Lagen. In Frankreich ist dieser Strategiewechsel besonders stark ausgeprägt: 73 Prozent der Befragten suchen vermehrt nach bonitätsstarken, krisenfesten Mietern mit langfristigen Verträgen, 78 Prozent sind für B- und C-Lagen nicht zu gewinnen.

Sicherheit ist derzeit das Gebot der Stunde. Für 48 Prozent der Umfrage-Teilnehmer ist dies der wichtigste Aspekt bei ihren Anlageentscheidungen. 37 Prozent achten vor allem auf die Rendite, 11 Prozent nannten die Marktliquidität als einen wichtigen Aspekt. Nur in Großbritannien stimmten die Profianleger anders ab: Für 70 Prozent der Befragten steht die Rendite an erster Stelle. Nur 28 Prozent der britischen Umfrage-Teilnehmer setzen vor allem auf Sicherheit. „Das liegt vor allem an der Besonderheit der britischen Mietverträge mit ihren „Upward only“-Klauseln sowie den durchschnittlich noch immer deutlich längeren Mietvertragslaufzeiten, die neben Sicherheit auch immer zusätzliches Renditepotenzial bieten“, erklärt Olaf Janßen, Leiter Immobilien-Research bei Union Investment.

Homeoffice und die Büroflächennachfrage
Das Arbeiten im Homeoffice hat während der Corona-Pandemie erheblich an Bedeutung gewonnen. Das sorgt bei den befragten Immobilieninvestoren für Unsicherheit bezüglich der künftigen Flächennachfrage auf dem Büroimmobilienmarkt. Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (56 Prozent) rechnet damit, dass die künftige Nachfrage nach Büroflächen durch das zunehmende Arbeiten im Homeoffice gegebenenfalls schwächer wird.

Ein Einbruch der Büroflächennachfrage ist allerdings nicht in Sicht, insbesondere nicht in Core-Lagen. „Mögliche Flächenrückgaben werden aufgrund der noch bestehenden Mietverträge gestreut über die kommenden Jahre anfallen und dürften durch die steigende Zahl der Bürobeschäftigten kompensiert werden“, sagt Olaf Janßen. Das Arbeiten im Homeoffice als fester Baustein einer neuen Arbeitskultur bedeute nicht, dass klassische Büroarbeitsplätze zwangsläufig zum Auslaufmodell werden. Janßen: „Im Gegenteil: Der persönliche Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen sowie die soziale Interaktion im Büro sind nicht vollständig durch Videokonferenzen zu ersetzen.“

Das „neue Core“
Langfristig gesicherte attraktive Büroflächen werden für Unternehmen in Zukunft wesentlicher Bestandteil eines hybriden Arbeitsplatz-Ökosystems sein. In der „Nach-Corona-Welt“ dienen Core-Immobilien als Anker-Fläche für Markenidentität, Talent-Magnet und für die Ausführung unabdingbarer Präsenz-Funktionen. „Diese Anker-Flächen werden ergänzt um flexible, mobile und zunehmend digitalbasierte Arbeitsplatzmodelle in einem Verhältnis, das sich branchenabhängig erst in den kommenden Jahren herausbilden wird“, so Janßen.

Preise bleiben stabil
44 Prozent der befragten Investoren erwarten in den kommenden sechs Monate dementsprechend stabile Preise auf den Büroimmobilienmärkten. Allerdings rechnen auch 53 Prozent vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie  mit fallenden Preisen. „Das gilt jedoch vor allem für Objekte mit Herausforderungen und kurzen Mietverträgen“, so Janßen und weiter: „Core-Immobilien sind und bleiben hart umkämpft. Entsprechend sind auch nur geringe  Veränderungen beim Pricing zu erwarten. Die Anfangsrenditen bleiben stabil.“

Investitionsklimaindex: Frankreich und UK erholen sich wieder
Insgesamt zeigt sich der Immobilien-Investitionsklimaindex in den drei Befragungsregionen nach längerer Zeit wieder überraschend einheitlich, mit einem Abstand von gerade einmal 1,5 Punkten zwischen den niedrigsten Wert (Frankreich) und dem höchsten in UK. In Frankreich ist das Stimmungsbarometer um 2,1 auf 60,2 Punkte gestiegen, in Großbritannien um 3,4 auf 61,7 Punkte. In der letzten Erhebung vor sechs Monaten war der Index in Frankreich noch um 9,5 Punkte, in Großbritannien um 6,1 Punkte gefallen. Nur in Deutschland, das seine Spitzenposition an UK abgetreten hat, ist der Index gegenüber der letzten Erhebung leicht gesunken, um 1,2 auf 61,4 Punkte.Über die Union Investment-Umfrage
Der europäische Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 ermittelt, seit Frühjahr 2008 halbjährlich. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für die aktuelle Auswertung hat das Marktforschungsinstitut Ipsos von November 2020 bis Januar 2021 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilieninvestoren in Deutschland (n=59), Frankreich (n=51) und Großbritannien (n=40) befragt.

Quelle: Astrid Lipsky
Managerin Marketing, Kommunikation
Union Investment Real Estate GmbH

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Umfrage: Zukunft der Finanzbranche

Plansecur-Studie: Welche Themen die Kunden der Finanzberater am meisten bewegen

©Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Kassel, 2. Februar 2021 – Welche Themen über die Auswirkungen der Pandemie hinaus sind für die Finanzbranche künftig am wichtigsten? Diese Frage stellte die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur ihren rund 100 Beratern. Das Ergebnis lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig: Zwei Drittel der Experten stufen die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre Folgen als größte Herausforderung für die nächsten Jahre ein. Weitere Erkenntnisse der Umfrage sind im „Plansecur-Report: Finanzbranche 2021“ zusammengefasst. 

Umwelt- und Klimaschutz halten 46 Prozent der Finanzprofis für das herausragende Thema der Finanzbranche in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent räumen der Neo-Ökologie immerhin einen gewissen Stellenwert ein. „Immer mehr Anlegern ist es wichtig, dass ihre Investitionen nicht nur ökonomisch, sondern eben auch ökologisch durchdacht sind“, erklärt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.

Weiteres laut Umfrage großes Thema ist die Digitalisierung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. So halten drei Viertel der Finanzfachleute sogenannte „Silver Surfer“, also gegenüber der Digitalisierung aufgeschlossene Senioren, für eine zusehends wichtigere Zielgruppe in der Beratung. Die Hälfte der Finanzprofis ist überzeugt, dass künftig der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Beratungsqualität beitragen kann. 54 Prozent vertreten die Auffassung, dass neue Finanztechnologie-Firmen – FinTechs – in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden gegenüber dem klassischen Bankwesen. Bei den Vertriebswegen für Finanzprodukte wird die Digitalisierung ebenfalls eine stärkere Rolle spielen, sind 38 Prozent fest überzeugt. Über 80 Prozent der Befragten begrüßen, dass die Einstiegshürde für Verbraucher in ein Beratungsgespräch durch die Digitalisierung niedriger wird.

„Die Digitalisierung bietet für Finanzberater enorme Chancen“, ist Johannes Sczepan überzeugt. Der Plansecur-Chef begründet: „Über Apps und Videochats können Interessenten viel leichter einen Berater finden und Kontakt aufnehmen.“ Eine Ablösung der Finanzprofis durch Roboterberatung befürchtet der Plansecur-Geschäftsführer nicht. „Im Gegenteil sind Menschen aus Fleisch und Blut als Ansprechpartner im Dschungel der digitalen Informationsüberflutung gefragter als je zuvor“, weist Johannes Sczepan auf Erfahrungen in der Corona-Krise hin, und fragt: „Finanz- und Lebensplanung hängen oft eng zusammen. Und wer will schon sein Leben auf Algorithmen aufbauen?“

Über 90 Prozent der Berater werden eigenen Angaben zufolge von ihren Kunden zumindest teilweise als eine Art „Lebenslotse“ verstanden. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) führen laut Umfrage sehr persönliche Kundengespräche weit über bloße Finanztransaktionen hinaus. Daher wird ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Finanzberater und Kunde in Zukunft noch wichtiger sein als heute schon, sind sich 94 Prozent der Befragten sicher.

Plansecur hat im Rahmen der Umfrage auch das Thema Provisions- versus Honorarberatung hinterfragt. Im ersten Fall ist die Beratung für den Kunden kostenfrei; sofern er ein Finanzprodukt erwirbt, fließt dafür aus dem Kaufpreis eine Provision an den Berater. Im zweiten Fall hingegen muss der Kunde vorab für die Beratung bezahlen, unabhängig davon, ob diese zu einem Resultat führt oder nicht. 62 Prozent der Plansecur-Berater plädieren „unbedingt“ für das Provisionsmodell, weitere 26 Prozent halten es für besser als den Honoraransatz. Das Argument: Leidtragende einer Abschaffung der Provisionsberatung wären in erster Linie Verbraucher mit einem geringen oder mittleren Einkommen, die sich selbst ein Honorar von wenigen Hundert Euro für eine Beratung nicht leisten können. „Das würde gerade diejenigen Menschen, die Hilfe etwa bei ihrer Altersversorgung besonders dringend benötigen, praktisch von der Finanzberatung abschneiden. Das wäre mit der allseits erhobenen politischen Forderung, die Menschen sollten sich selbst über die staatliche Rente hinaus auch privat um ihre Altersversorgung kümmern, unvereinbar“, fasst Plansecur-Chef Johannes Sczepan zusammen.

Quelle: euromarcom public relations

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Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt – Mattner: „Immobilienbranche hat viel für die Integration geleistet“

Berlin, 02.02.2021 (OPM): Am heutigen Dienstag findet im Kanzleramt erneut ein Flüchtlingsgipfel statt. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz, die Bundesminister Seehofer, Spahn, Altmaier und Heil diskutieren dabei gemeinsam mit Vertretern aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, wird dabei von Präsident Dr. Andreas Mattner vertreten. „Die Immobilienwirtschaft hat einen großen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge geleistet.“ so Mattner. „Viele Bestandshalter haben zehntausenden Familien ein neues Zuhause abseits der Flüchtlingsunterkunft gegeben. Die eigene Wohnung ist der erste Schritt zu einer gelungenen Integration. Ich bin stolz darauf, dass die Wohnungswirtschaft hier freiwillig einen großen Beitrag geleistet hat.“ Das Engagement der ZIA-Unternehmen ging dabei aber noch deutlich weiter. „Dutzende Integrationsprojekte, Einstellungen in den Mitgliedsunternehmen und Mietnachlässe für soziale Organisationen zeigen, dass die ZIA-Unternehmen über den Tellerrand hinausschauen und auch gesellschaftlich mithelfen“, so Mattner.

Bei der Integration in den Arbeitsmarkt sieht der ZIA allerdings die Gefahr, dass die Coronapandemie erhebliche Rückschläge verursachen könnte. „Handel- und Gastronomie sind die Branchen, in denen die meisten Geflüchteten Anschluss an den Arbeitsmarkt gefunden haben. Da viele Vermieter in diesem Bereich bis zu 80 Prozent Mietausfälle zu beklagen haben, ist die Gefahr groß, dass hier alle Erfolge der Arbeitsmarktintegration zu Nichte gemacht werden“, warnt Mattner. „Wirtschaftshilfen sind daher im Moment auch eine Investition in bereits geleistete und kommende Integrationsbemühungen.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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