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Category Archives: Immobilien Inland

Hahn Gruppe erwirbt Kaufland-SB-Warenhaus in Wendelstein

Bergisch Gladbach, 11. Mai 2021 – Die Hahn Gruppe hat für einen institutionellen Immobilienfonds ein Kaufland-SB-Warenhaus in Wendelstein, Bayern, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist eine deutsche Eigentümerfamilie. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence ist von BRAND BERGER durchgeführt worden.

Die Immobilienwertermittlung erfolgte durch JLL. Der Übergang des Objekts hat Anfang Mai 2021 stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 2004 erbaute SB-Warenhaus Wendelstein verfügt über eine Mietfläche von insgesamt rund 10.200 m², welche vollständig und langfristig an Kaufland vermietet ist. Der Generalmieter betreibt auf dem größten Teil der Fläche einen Kaufland-Markt und hat weitere Flächen an Fachmarktbetreiber, Shops, Gastronomie- und Dienstleistungsunternehmen untervermietet. Die Mieter Takko und TEDi sowie eine Apotheke verfügen jeweils über außenliegende Zugänge. Die weiteren Mieter sind in der Vorkassenzone angesiedelt.

Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 11.05.2021)

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Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 499:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit dem zukünftigen Dreigestirn – Triumvirat passt ja nicht mehr – Macron, Kurz und Baerbock. Der Share Deal ist tot. Gerechtigkeit macht Kasse. Was stört es heute noch, wenn eine Blase platzt? Morgen ist der 1. Mai. Tag der Arbeit oder der der Insolvenzanmeldung? Näher geht uns allen aber Privates. Rohmert berichtet über den österlichen Familien-Eklat und die einfache Lösung. Und last, but not least – last Order: Unsere nächste Ausgabe wird schon unsere Jubiläumsausgabe Nr. 500 sein. Sollten Sie sich kurzfristig noch entscheiden, mit einer Anzeige dabeisein zu wollen, so können Sie sich noch bis Dienstag, den 4.Mai bei uns melden. (S. 1)

  • R.I.P Share Deal: Schneller Coup des Gesetzgebers: Seit Jahren wird über Modifikationen oder Abschaffung des Share Deal diskutiert. Jetzt ist er plötzlich tot. Zumindest trifft das für reine Investmentgeschäfte zu. Abwertungen zwischen 2 und 5% könnten jetzt Immobilien oder gehaltene Gesellschaften in aktuell unglücklichem Umfeld treffen. Die Konstruktion machte den Markt liquider. Andererseits ergibt sich  die Frage, warum das Ehepaar, dass nach Auszug der Kinder sein Einfamilienhaus verkaufen will, um eine Eigentumswohnung zu erwerben  doppelt mit bis zu 6,5% Grunderwerbsteuer im Einkauf und indirekt durch den Preis auch beim Verkauf belastet wird. Das verstärkt den Remanenzeffekt. (Rohmert, Seite 3)
  • Corona kommt jetzt wohl doch an – Überwiegend Stagnation der Spitzen-Mieten: Der gewichtete europäische nominale Spitzen- Mietpreisindex von JLL, die europäische Büro-Immobilienuhr von JLL legte im ersten Quartal 2021 (Q1) gegenüber dem Vorquartal um 0,2% zu. Die große Mehrheit der Städte, so wie auch die deutschen Metropolen, nähert sich im Chart dem zyklischen Höchststand. JLL sieht den Grund für die aber immer noch „solide Performance“ im Mangel an verfügbarem Angebot von 1A-Flächen bei starker Nachfrage. Konsolidierung ist aber oft auch der Vorläufer der Wende. (Rohmert, Seite 6)
  • Frankfurt durchbricht Leerstandsmarke von 1 Mio. qm – Bankenmetropole ist wieder Volatilitätsvorreiter (Seite 10)
  • Die Blase ist da – Trotzdem wächst die Wohninvestmentnachfrage europaweit weiter: Es gibt wohl kein Drumherumreden mehr.„Selbstverständlich haben wir eine Immobilienblase am Wohnungsmarkt.“ Das bestätigt nach den früheren, vorsichtigeren Formulierungen über etwaige Korrekturpotentiale nun der „empirica-Blasenindex Wohnimmobilienpreise 2021q1“. Sobald die Zinsen stiegen, müssten die Preise runter oder die Mieten hoch. Mietsteigerungen würden künftig aber stärker reglementiert als heute. (Rohmert, Seite 11)
  • Wohninvestments sind reiner Wechsel auf Zukunftswertsteigerungen – Rendite rechnet Investments nicht: Unseren Lieblingsstatistiker nervt das Gejammer um bezahlbaren Wohnraum und die berühmte alte Münchnerin, die sich ihre seit 50 Jahren bewohnte Bude nicht mehr leisten könne und von zahlungskräftigen Yuppies verdrängt werde. Es sei vielleicht Zeit, das zu hinterfragen. (Seite 12)
  • Pfandbriefbanken behaupten sich 2020 in schwierigem Marktumfeld – Gewerbefinanzierung strauchelt deutlich, positive Tendenzen zeigen sich aber auf: Die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammengeschlossenen Institute zeigen während der Pandemie engen Zusammenhalt und emittierten 2020 deutlich mehr Pfandbriefe als 2019 um die Wirtschaft in der Krise mit Geld zu versorgen. (Wrede, Seite 15)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Berliner Mietendeckel ist null und nichtig (Seite 17)
  • Verkauf von Einzelhandelsobjekten für Redevelopment – RCA: Preise purzeln:  Retail sei in der Gunst gefallen, meldet RCA Real Capital Analytics.Das Transaktionsvolumen in Q1’21 ist europaweit das niedrigste Transaktionsvolumenseit 2009. Es habe signifikante Preisanpassungen von Objekten,die auf den Markt gekommen seien, gegeben. Verkäufe für Redevelopments inandere Nutzungsarten nähmen spürbar zu. (Seite 18)
  • Logistikflächenumsätze mit bestem 1. Quartal in der Geschichte – Großvermietungen bleiben wegen Angebotsknappheit aus im Jahresverlauf wird mit einer weiteren lebhaften und gerechnet, die 7-Mio.-qm- Schwelle könnte am Jahresende geknackt werden. (Wrede, Seite 18)
  • Logistikinvestments starten mangels Objektangebot schwach ins Jahr – Viele Transaktionen in kleineren Größenklassen registriert: Ein sehr starkes Transaktionsjahrwird erwartet, das möglicherweise sogar das starke Vorjahr oder das Rekordjahr 2017 übertrifft. (Wrede, Seite 20)
  • Blind Pools: »Anleger brauchen Aufklärung und nicht noch mehr staatliche Betreuung«: Ins Blaue hinein investieren, wer will das schon. Bei indirekten Immobilieninvestments weiß der Anleger beim Einstieg jedoch oftmals noch nicht, in welches Objekt genau investiert wird, wo sein Standort ist und welche Eigenschaften es aufweist. Der Gesetzgeber sieht dies als Nachteil für Privatanleger und da der Anlegerschutz ein hohes Gut darstellt, hat das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, der jüngst weithin für Verunsicherung sorgte. (Schlichting, Seite 20)
  • „Wir wollen auch künftig gerne weiterwachsen“: Interview mit Thomas Wolfensberger CEO der schweizerischen Peach Property Group über Wohnimmobilien, Mieten und Digitalisierung (Seite 22)
  • Das sind Taschenspieler-Tricks: Seetel-CEO Rolf Seelige-Steinhoff über Berliner Finanzhilfen, die keine sind. (Seite 24)
  • Ferienimmobilien Deutschland: Boom am heimischen Markt: Im vergangenen Jahr ist das Interesse für Ferienimmobilien innerhalb der deutschen Tourismusregionen auf ein Rekordhoch angestiegen. Aufgrund der Pandemie gilt das eigene Urlaubsdomizil als Inbegriff für Freiheit, Sicherheit und Luxus. (Götza, Seite 27)
  • Studenten locken Investoren: Student wird Synonym für temporäres Wohnen. Während früher das Beherbergen von Studenten durch Managementaufwand, hohe Mietausfalltoleranz und Ferienleerstände eher eine öffentliche Aufgabe war, hat sich das in der vergangenen Dekade durch den Studienboom und anscheinend höhere Bonitätsansprüche gewandelt. Auch wenn viele Heime in Pandemie- Zeiten eher leer stehen, da viele Studenten zu Hause am PC sitzen, scheinen die Mietverträge Bestand zu haben. (Rohmert, Seite 28)
  • Niedrige Leerstandsquoten halten Wohnungsmieten unter Druck: Weiterhin angespannte Lage in München, Stuttgart und Frankfurt (Wrede, Seite 29)
  • Immobilienumsätze in Bayern schwächeln im 1. Quartal: Nach Analyse des IVD Süd liegt der Umsatz um über 7% unter dem unter dem – allerdings enorm starken –  Q1 2020.
  • Wohnungsmarkt in Amsterdam – Angebot im unteren und mittleren Segment wird knapp: Passend zum Beginn der Tulpenblüte meldet Engel & Völkers einen Preisanstieg bei Wohnobjekten in der Stadt an der Amstel (Wrede, Seite 29)
  • Büromarkt Hamburg: Guter Auftakt durch Großvermietungen: Der Hamburger Bürovermietungsmarkt ist gut ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal erreichte der Flächenumsatz laut JLL 137.000 qm, 31% mehr als im Vorjahr und ein Ergebnis knapp über dem des Vor-Corona- Jahres 2019. (Richter, Seite 30)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Offene Immobilienfonds – Corona beendet Aufwärtstrend der Vermietungsquoten

Copyright © 2021 Scope Analysis GmbH

Eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von offenen Immobilienfonds und der entstandenen „Corona-Schäden“ ist die Vermietungsquote. Sie ist im Jahr 2020 spürbar gesunken und der seit 2011 intakte Aufwärtstrend ist damit vorerst beendet.

Dass Corona Spuren in den Portfolios der offenen Immobilienfonds hinterlassen würde, ist seit langem klar. Wie stark die Auswirkungen konkret sein werden, zeichnet sich jedoch erst langsam ab.

Die Ratingagentur Scope hat die Vermietungsquoten der 20 offenen Immobilienpublikumsfonds untersucht, die vor 2019 aufgelegt wurden oder über ein Scope-Rating verfügen. Zusammen verwalten diese Fonds mehr als 100 Mrd. Euro.

Das Ergebnis: Die durchschnittliche nach Verkehrswertvolumen gewichtete Vermietungsquote ist 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 1,7 Prozentpunkte (PP) auf 94,3% gesunken. Das Spektrum der Vermietungsquoten reicht Ende 2020 von 89,8% bis 100%.

Von den 20 untersuchten Immobilienfonds konnten im vergangenen Jahr lediglich vier ihre Vermietungsquote steigern. Auffällig: Drei dieser Fonds fokussieren sich auf Wohnimmobilien. Die größten Rückgänge verzeichneten vor allem global ausgerichtete bzw. stark in den USA investierende Fonds mit Fokus auf Büro- und Hotelimmobilien.

Der Rückgang der durchschnittlichen Vermietungsquote setzt sich auch im ersten Quartal dieses Jahres fort. Zum 31. März 2021 sind die betrachteten Fonds nur noch zu 93,9% vermietet – eine weitere Reduktion um 0,4 PP. (Hinweis: Es haben noch nicht alle Fonds zum Quartalsende berichtet. Dieser Wert ist damit vorläufig.)

Trotz des spürbaren Rückgangs liegen die Vermietungsquoten weiterhin auf einem soliden Niveau. Zum Vergleich: 2011, als die Fonds noch den Auswirkungen der Finanzkrise ausgesetzt waren, betrug die durchschnittliche Vermietungsquote lediglich 91,8%.

Zur Einordnung: Die Vermietungsquote hat einen hohen Einfluss auf die Fondsperformance und ist daher eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von offenen Immobilienfonds. Denn: Leerstehende Immobilien erwirtschaften nicht nur keine Mieterträge, sondern verursachen zusätzliche Kosten zum Beispiel für Renovierung und Vermarktung. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des Fondsmanagements, die Vermietung auf einem hohen Niveau zu halten. Sinkt die Vermietungsquote eines Fonds signifikant, hat dies einen negativen Einfluss auf das Rating. Aufgrund der natürlichen Mieterfluktuation betrachtet Scope bereits Vermietungsquoten ab 98% als Vollvermietung

Pressemitteilung, 29.04.21

Hier gehts zum vollständigen Report

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Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach

© Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 17. März 2021 – Die Hahn Gruppe hat eine Mixed-Use-Immobilie in Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, erworben. Verkäufer sind deutsche Eigentümerfamilien. Diese wurden von McDermott Will & Emery sowie Ebner Stolz, Düsseldorf, beraten. Die Rechtsanwaltkanzlei ROTTHEGE WASSERMANN war für den Käufer beratend tätig. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Übergang hat Anfang März 2021 stattgefunden.

Das gemischt genutzte Immobilienensemble überzeugt Investoren und Nutzer mit einer attraktiven und zukunftsfähigen Mischung aus nahversorgungsorientiertem Einzelhandel und Dienstleistungsangeboten aus der Gesundheitsbranche. Sie dehnt sich auf drei Bauteile aus, die zwischen 2002 und 2006 errichtet worden sind.
Langfristiger Ankermieter des ersten Gebäudekomplexes ist der Lebensmitteleinzelhändler EDEKA, der einen Verbrauchermarkt betreibt. Weitere Flächen hat EDEKA an ALDI, dm, Ernsting‘s Family sowie Shops, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe untervermietet.

In den ergänzenden Gebäudeteilen befinden sich ein Ärztezentrum mit zahlreichen Facharztpraxen, eine große Reha-Einrichtung sowie die Büroflächen einer großen Krankenkasse. Der auf insgesamt 21.500 m² Mietfläche untergebrachte Mix aus Handel, Dienstleistungen, Gesundheit und Büro lässt ein hohes Maß an gegenseitigen Synergien unter den einzelnen Nutzungen erwarten. Die durchschnittliche gewichtete Mietrestlaufzeit des vollständig vermieteten Objekts liegt bei über 8 Jahren. Das Parkdeck mit rund 670 Stellplätzen ist das verbindende Element zwischen den Gebäudeteilen.

Die Immobilie befindet sich in zentraler Lage des Mönchengladbacher Stadtbezirks Süd, Dahlener Straße/Mittelstraße. Aufgrund der exponierten Lage an einer Hauptverkehrsachse besteht für die zahlreichen Besucher eine gute Anbindung und Sichtbarkeit des Objekts. Die Stadt Mönchengladbach hat als Oberzentrum eine bedeutende Versorgungs- und Verwaltungsfunktion für die Region. Mit ihrem breit diversifiziertem Branchenspektrum ist sie ein bedeutender Wirtschaftsstandort, der im langjährigen Trend sowohl einen Beschäftigungs- als auch einen Bevölkerungszuwachs aufweist.

Die Mixed-Use-Immobilie Mönchengladbach ist für die spätere Vermarktung als Immobilienfondsinvestment vorgesehen. Die Hahn Gruppe plant den öffentlichen Vertrieb eines neuen Publikums-AIFs im zweiten Quartal 2021.

Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 17.03.2021)

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Nixdorf Kapital und LHI besiegeln Zusammenarbeit

Landshut 29.01.2021– Durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Dezember 2020 hat NIXDORF Kapital AG und die LHI Gruppe ihre Zusammenarbeit besiegelt. Ziel der Kooperation ist das Aufsetzen eines Immobilienportfolios im Bereich „Wohnen im Alter“ unter besonderer Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien.

Die NIXDORF Kapital AG hat sich das Ziel gesetzt, Investitionen mit gesellschaftlichem Nutzen zu marktüblichen Renditen zu ermöglichen, getreu nach dem Zitat von Heinz Nixdorf: „Vor dem Himmel kommt das Leben auf Erden, und da gilt es, eine soziale Gesellschaft aufzubauen.“ Die Nixdorf Kapital AG entwickelt Fondskonzepte und Anlagestrategien im Bereich Impact Investing für von der Gesellschaft initiierte Fonds, die mit Partnern aufgelegt und die über Dritte von Nixdorf Kapital AG angeboten werden.

In diesem Geiste kooperiert die NIXDORF Kapital AG bei dem Immobilien-Spezial-AIF „Wohnen im Alter“ mit der LHI Gruppe aus Pullach, die über 40 Jahre Managementerfahrung im Bereich Immobilien sowie hohen Vernetzungsgrad im Markt vorweisen kann. Die LHI hat bereits im Jahr 2019 einen ESG-Score für Immobilien entwickelt.

Beide Kooperationspartner werden ihre Expertise in den Aufbau und die Verwaltung des Portfolios einbringen. Für die hohe Innovationsfähigkeit und Umsetzungskraft wurde dem Fondskonzept der Deutsche Beteiligungspreis 2020 durch das Fachmedium BeteiligungsReport verliehen.

(red.)

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Nahversorgung bricht im Corona-Jahr 2020 Umsatzrekord

©Manuel Jahn, Head of Business Development

Frankfurt, 26. Januar 2021 (OPM): Neue bevh-Zahlen bestätigen die Markteinschätzung von Habona Invest
Corona hat der Nahversorgungsbranche in den Stadtteilzentren und Wohngebieten ein Rekordjahr gebracht. Allein der Mehrumsatz, der in den Lebensmittelgeschäften und Drogeriemärkten 2020 zusätzlich getätigt wurde, belief sich nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf rund 20 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11 Prozent. Obwohl der Wunsch nach kontaktlosem Einkauf weiterhin hoch ist, kam der Onlinehandel mit Lebensmitteln nach heutigen Daten des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel) kaum über einen Zuwachs von einer Milliarde Euro hinaus. Damit bleibt der Onlinehandel mit einem Anteil von rund 1,3 Prozent am Food-Gesamtumsatz eine Randnotiz.
Auch bei der von den Lockdowns besonders betroffenen innerstädtischen Leitbranche Fashion konnte der Onlinehandel die Verluste nicht ausgleichen – im Gegenteil: die Pro-Kopf-Ausgaben der Deutschen für Schuhe und Bekleidung gingen in den letzten 12 Monaten um gut 40 Prozent zurück.
„Der stationäre Laden bleibt die Bühne des Einzelhandels. Ohne den physischen Kontakt zum Produkt funktioniert auch der Onlinevertrieb nicht,“ so Manuel Jahn, Head of Business Development bei der Habona Invest anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Marktdaten.

Quelle: Habona Invest GmbH

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Habona Invest Gruppe meldet Rekordjahr für 2020

Frankfurt, 20. Januar 2021(OPM): Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Während Wirtschaftsforscher ihre Erwartungen für die meisten Branchen herunterschrauben, bleibt der Lebensmitteleinzelhandel ein echter Stabilitätsanker. Die Fokussierung des Fondsinitiators und Asset Managers auf onlineresistente und krisenfeste Nahversorgungsimmobilien hat sich erneut als weitsichtige Anlagestrategie erwiesen.
Habona mit Platzierungs- und Investmentrekord
Mit über 270 Millionen Euro platziertem Eigenkapital für die verschiedenen von Habona gemanagten Fonds und 81 Immobilien-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 420 Millionen Euro verzeichnete Habona ein herausragendes Jahresergebnis. In den vergangenen zwölf Monaten konnten die Assets unter Management so auf über 700 Millionen Euro gesteigert werden. Damit konnte die Habona Gruppe ihr betreutes Immobilienvermögen um über 75% steigern.
Darüber hinaus hat der 2015 aufgelegte Publikums-AIF „Habona Einzelhandelsfonds 04“ mit seiner planmäßigen Auflösung im Sommer 2020 und einem Verkaufsvolumen von über 100 Mio. Euro für seine Anleger eine deutlich über den Prognosewert liegende Vorsteuerrendite von ca. 10% p.a. erzielt.
„Die deutschen Lebensmitteleinzelhändler konnten ihre Geschäfte in der Pandemie deutlich ausbauen und sind sicherlich einer der Profiteure in der aktuellen Krisensituation. Habona konnte als deutschlandweiter Spezialist und Vorreiter in dieser Assetklasse davon natürlich profitieren. Wir haben das Ziel noch in diesem Jahr die Assets under Management auf eine Milliarde Euro zu steigern und somit eine noch bedeutendere Rolle im Bereich Nahversorgung zu spielen.“ resümiert Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest-Gruppe, und führt weiter aus: „Mehr denn je sehen wir uns dementsprechend dazu verpflichtet, als verlässlicher Partner unserer Mieter und Investoren zu agieren und neben der gemeinsamen Krisenbewältigung auch wichtige Zukunftsthemen im Rahmen unserer ESG-Strategie weiter voranzutreiben.“

Quelle: Habona Invest GmbH

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Primus Valor erwirbt großes Immobilienpaket mit 448 Einheiten der IMMOVATION-Unternehmensgruppe

Mannheim, 19. Januar 2021 – Die Primus Valor Gruppe konnte für ca. 45 Mio. Euro Immobilien im Rahmen eines Portfolioankaufs tätigen, wobei sich der Ankauf auf die aktuelle Emission „ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus“ (ICD 10 R+) sowie den Vorgänger „ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus“ (ICD 9 R+) fast zu gleichen Teilen verteilt.

Verkäufer des Immobilienpaketes sind Gesellschaften der IMMOVATION-Unternehmensgruppe. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG und Sascha Müller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaften, äußerten sich sehr zufrieden über die erfolgreich geführten Verhandlungen. Bergmann: „Die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes unter dem Einfluss von Corona zeigt besonderes deutlich, wie grundlegend das Wohnen für unsere Gesellschaft ist. Das verkaufte Portfolio besteht fast ausschließlich aus Wohnimmobilien. Das große Interesse von Investoren am Erwerb der Objekte zeigt einmal mehr, dass insbesondere Investitionen in Wohnimmobilien an ausgesuchten Standorten auch bei wechselhaften Marktbedingungen ein vergleichsweise verlässliches Investment sind.“ Nach Unternehmensangaben planen sowohl die IMMOVATION AG, als auch die Primus-Valor-Gruppe auch künftig in Wohnimmobilien zu investieren und Gewinne u.a. mit Wertsteigerungen der Objekte zu erzielen.

Der sich seit Ende Januar 2020 in Platzierung befindende Primus-Valor-Fonds ICD 10 R+ erwarb ein Teilportfolio mit Liegenschaften in Lahr (Baden-Württemberg), Kassel (Hessen), Rendsburg (Schleswig-Holstein), Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) sowie in den Niedersächsischen Städten Alfeld und Bergen. Für ca. 22 Mio. Euro konnten 176 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 14.700 m² Wohnfläche sowie zahlreiche Stellplätze angekauft werden.

Mit dem zweiten Teilportfolio wurden ebenfalls für ca. 22 Mio. Euro Liegenschaften in Lünen (Nordrhein-Westfalen), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Erfurt und Meiningen (Thüringen), Burgkirchen (Bayern) sowie erneut Kassel erworben, welche dem Immobilienportfolio des ICD 9 R+ zugeordnet werden. Neben über 100 Stellplätzen wurden hierbei 272 Wohneinheiten mit einer gesamten Wohnfläche von knapp 16.400 m² akquiriert. Ebenfalls in Lünen gelegen, konnte das Fondsmanagement des ICD 9 R+ kurz vor Weihnachten noch einen weiteren Ankauf tätigen. Das Objekt erstreckt sich über gut 3.200 m² und umfasst 19 Wohneinheiten mit gleicher Anzahl Tiefgaragen-Stellplätze.

Quelle: Primus Valor (PM vom 19.01.2021)

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Büro-Investments trotz aller Widrigkeiten unangefochtene Nummer 1

© Shutterstock

Frankfurt am Main, 11. Januar 2021 – Obwohl die Rahmenbedingungen für Büro-Investments 2020 herausfordernd waren und es im weiteren Jahresverlauf 2021 vorerst bleiben werden, wurde eines der besten Resultate der Historie erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere den Dienstleistungssektor sind enorm. Hinzu kommt, dass insbesondere die Lockdown-Monate gezeigt haben, dass Arbeiten aus dem Home Office durchaus gut funktionieren kann. Die Diskussion, wie und wo wir zukünftig Büroarbeiten verrichten werden, ist entfacht und wird zum Teil hitzig geführt. Dennoch ist das Vertrauen der Investoren in den Bürostandort Deutschland sehr groß, was auch die Tatsache unterstreicht, dass die Investmentvolumina im zweiten Halbjahr trotz aller Unsicherheiten von Quartal zu Quartal in allen Märkten gestiegen sind. Insgesamt wurden 2020 rund 24,6 Mrd. € in diese Assetklasse investiert. Das entspricht einem Marktanteil von 41 %, womit sich Büro-Investments noch vor Einzelhandel (gut 20 %) und Logistik (rd. 13 %) an die Spitze setzen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Erwartungsgemäß wurde das Rekordergebnis aus 2019 verfehlt (-36 %), aber das jüngste Resultat liegt immer noch 16 % über dem Zehn-Jahresdurchschnitt und über den guten Ergebnissen der Jahre 2015 bis 2017. Einzeldeals waren 2020 marktdominierend mit einem Anteil von knapp 79 %“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Berlin und Frankfurt mit Abstand an der Spitze
Als einziger Markt mit einem Investmentvolumen jenseits der 5 Mrd. €-Marke kann sich Berlin einmal mehr an der Spitze der bundesdeutschen Standorte platzieren. Zwar wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres um knapp 40 % verfehlt, aber es ist dennoch der zweithöchste je registrierte Wert. Wie in Berlin, so hat auch in Frankfurt eine wahre Jahresendrallye zu einem insgesamt guten Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. € beigetragen. Auf einem sehr guten dritten Platz kann sich Hamburg mit einem Rekordvolumen von rund 3,1 Mrd. € einreihen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 7 % und der 10-Jahresdurchschnitt gar um 43 % übertroffen. Weit unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis in München mit 2,7 Mrd. € aus (Zehn-Jahresdurchschnitt: 3,6 Mrd. €).

Die deutschen A-Städte bleiben mit einem Marktanteil von knapp 80 % Prozent das präferierte Anlageziel der Investoren (15,6 Mrd. €), allerdings konnten sich B-Städte im Corona-Jahr 2020 mit einem Investmentvolumen von 2,7 Mrd. € sehr gut behaupten. Ihr Ergebnis auf Vorjahresniveau unterstreicht das Vertrauen der Investoren in diese Märkte, denen auch nach Überwindung der Krise sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Großvolumige Deals bleiben marktbestimmend, Spezialfonds wichtigste Marktakteure
Es waren die Deals über 100 Mio. €, die den Büro-Investmentmarkt 2020 dominiert haben. Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit etwa 15 Abschlüssen in dieser Größenordnung im ersten Quartal wurde der Markt jäh ausgebremst. Die Corona-Pandemie, der erste Lockdown und die wachsenden Unsicherheiten ließen Investoren mit noch größerer Vorsicht walten. Viele Großdeals wurden vor allem im zweiten Quartal vorübergehend on hold gesetzt. Die Mehrheit dieser Transaktionen konnte dann in einem sehr starken Jahresendspurt noch zu einem Abschluss gebracht werden. Allein im vierten Quartal wurden über 30 Verträge dieser Volumengröße über die Ziellinie gebracht. Mit einem Marktanteil von gut 14 % (3,5 Mrd. €) können sich Transaktionen zwischen 50 und 100 Mio. € zwar auf Rang zwei behaupten, allerdings fiel in keiner anderen Größenkategorie der Rückgang des Investmentvolumens (-45 %) so umfangreich aus.

Spezialfonds haben im Jahresverlauf 2020 knapp 6 Mrd. € in Büroimmobilien investiert und waren mit einem Marktanteil von 24 % ganz eindeutig die wichtigste Käufergruppe. Bereits im dritten Quartal entfallen mit den Abschlüssen des Medicus-Portfolios und des Campus der Société Generale in Hamburg prominente Deals auf diese Käufergruppe. Im vierten Quartal haben die Spezialfonds noch einmal deutlich das Tempo angezogen und mehr als 10 Einzeltransaktionen jenseits der 100 Mio. €-Marke getätigt. Während die Immobilien AGs/REITs ihr Vorjahresergebnis einstellen konnten (2020: 3,6 Mrd. €), haben Versicherungen ihr platziertes Volumen mehr als verdoppelt (+159 % auf 3,6 Mrd. €). Sie waren bereits in den stark krisengeprägten Quartalen Q2 und Q3 auffällig aktiv, vor allem im großvolumigen Segment, haben aber auch in Q4 umfangreich investiert.

Im Jahresverlauft sind die Spitzenrenditen an allen A-Standorten zwischen 5 und 15 Basispunkten gesunken. Mit Ausnahme von Hamburg präsentieren sie sich seit Ende September stabil und liegen zwischen 2,55 % in Berlin und München sowie 2,95 % in Köln. Im Zuge des Rekordergebnisses ist die Spitzenrendite in der Hansestadt im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 2,65 % gesunken und notiert jetzt unter der von Frankfurt (2,75 %).

Perspektiven
„Obwohl das erste Halbjahr 2021 noch große Herausforderungen bereithalten wird, dürfte die Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien weiterhin hoch bleiben, vor allem im Core-Segment, in dem die Renditen weiter eine sinkende Tendenz aufweisen. Trotz möglicherweise etwas steigenden Home-Office-Anteilen gehen die Investoren langfristig von einer positiven Entwicklung der Büroflächennachfrage aus, getragen von einer soliden deutschen Wirtschaft“, prognostiziert Nico Keller, Deputy CEO der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH (PM vom 11.01.2021)

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Deutscher BeteiligungsPreis für Primus Valor

Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet Primus Valor in der Kategorie Ehrenpreis der Journalisten und AIF des Jahres für das Produkt „ImmoChanceDeutschland 10+“ aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum Deutschen BeteiligungsPreis 2020 für Primus Valor und den „ImmoChance Deutschland 10 Renpvation Plus“

Im Anschluß folgt die Laudatio, gehalten von Stefan Helm:

Sehr geehrter Herr Grundler,

Ihr Haus gehört heute wiederum aus Sicht der Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zu den Besten der Branche. Dieses Gesetz der Serie ist hart erarbeitet. Erste überproportionale Platzierungserfolge erreichen einige Marktteilnehmer am Markt – vor allem Bankenabhängige Häuser. Viel wichtiger ist aber, was „hinten“ für die Anleger herauskommt. Und auch hier könne eventuell Anfangserfolge noch als Zufall gewertet werden. Wenn jedoch die Verkaufszahlen kontinuierlich steigen, Fondsschließungen regelmäßig zu Toprenditen zu Zeiten von Nullzinsen realisiert werden, dann ist das nicht mehr Zufall, sondern Kompetenz und Managementqualität.
So hat ihr Laudator 2019 bereits attestiert, dass die Primus Valor AG auf 12 Jahre Erfahrung im Kauf, der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilien in Deutschland zurückblickt. und die Primus Valor-Gruppe über 5.000 Wohneinheiten under management hält sowie ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 800 Millionen Euro besitzt. Die Leistungsbilanz ist bemerkenswert: Ihren Recherchen zufolge ist damit der ICD 7 R+ Deutschlands erster AIF mit aktueller Gesamtauszahlung von über 100 Prozent. Weitere Exit wurden 2020 getätigt.

Die Nachfrage nach dem heute auszuzeichnenden AIF ICD 10+ zeigt sich wiederum deutlich und bestätigt das Geschäftsmodell. Aktuell sind ca. EUR 30 Mio. platziert. Erhöht wurde das Investitionsvolumen des ICD 10 R+ daher jüngst aufgrund entsprechend vorhandener Kaufgelegenheiten. Damit kann die Platzierung fortgesetzt werden.
Der Deutsche BeteiligungsPreis 2020 als Ehrenpreis der Journalisten sowie die Auszeichnung als „AIF des Jahres“ geht an Primus Valor für den ImmoChance Deutschland 10 +. Ich gratuliere ganz herzlich Herrn Grundler und dem ganzen Primus Valor Team für die hervorragenden Ergebnisse.

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