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Category Archives: Allgemein

Neuer BVT Zweitmarktfonds eröffnet breit diversifizierte Renditechancen

München, 04. August 2020 – Die BVT eröffnet Privatanlegern mit dem BVT Zweitmarktportfolio II GmbH & Co. Geschlossene Investment KG den Zugang zum Zweitmarkt für Immobilienbeteiligungen und damit nachhaltige Wirtschaftlichkeitsperspektiven. Im Basis-Szenario rechnet BVT mit einer prognostizierten Gesamtausschüttung 2020 bis 2034 (Kapitalrückzahlung und Erträge) von 165 Prozent der gezeichneten Kommanditeinlage vor Steuern, bei einer Bandbreite der Szenarien zwischen 142 und 192 Prozent.* Die Mindestbeteiligung an dem geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) beträgt 10.000 Euro zzgl. Ausgabeaufschlag.

Der BVT Zweitmarktportfolio II investiert mittelbar in ein breit gestreutes Portfolio von Immobilien. Er beteiligt sich hierzu an anderen geschlossenen AIF. Diese erwerben auf dem Zweitmarkt Anteile an geschlossenen Immobilienfonds. Zweitmarktinvestitionen zeichnen sich durch eine hohe Transparenz der Zielinvestitionen aus, da die erworbenen Fonds meist über eine lange, gut nachvollziehbare Historie verfügen.

Die Renditen liegen bei Zweitmarktinvestments in Immobilien regelmäßig deutlich über Direktinvestments, da in der vergangenen Dekade die Preise für deutsche Immobilien stark gestiegen sind. Der Erwerb von Zweitmarktanteilen ermöglicht dagegen informierten Investoren, oft noch auf früherer Preisbasis einzusteigen, da auf Käuferseite nur wenige professionelle Investoren in dem engen Markt tätig sind. Auf Verkäuferseite besteht durch Sondersituationen, neue Lebensabschnitte oder Generationentransfer oft ein deutlicher Verkaufswunsch mit geringerer Preissensibilität.

Bei der Preisfindung sind die oft hohen Nebenkosten der ursprünglichen Beteiligung regelmäßig bereits amortisiert. Zugleich haben in den Zielfonds, die auf der Basis ihrer Erträge bewertet werden, oft bereits hohe Tilgungen der ursprünglichen Kredite stattgefunden. Bei auslaufenden Krediten ermöglicht die Umschuldung zu weit günstigeren, aktuellen Kreditkonditionen und geringerem Kreditauslauf ein hohes Ertragspotential.

Quelle: BVT (Pressemitteilung vom 04. August 2020)

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Wirtschaftliche Bildung ist in heutigen Zeiten wichtiger denn je!

Landshut, im Juli 2020 – Zum neunten Mal wurde im Jahr 2020 der Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ der Landshuter Stiftung Finanzbildung in der bayerischen Oberstufe durchgeführt. Trotz widriger Umstände für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen gingen abermals zahlreiche hervorragende Fach- und Seminararbeiten, die die Schwerpunkte Wirtschaft und Finanzen thematisieren ein und konnten durch die hochkarätige Fachjury prämiert werden. Seit Einführung des Wettbewerbs, welcher nächstes Jahr ein Jubiläum feiert, wurden bereits Preisgelder von über 10.000 € ausgezahlt. Bei der Zeugnisübergabe der jeweiligen Preisträger wurden die Auszeichnungen der Stiftung Finanzbildung von den Fachlehrern und Direktoren überreicht. Der Klaus-Hildebrand-Preis ist einem Münchner Unternehmer gewidmet, der sich Zeit seines Lebens für den Austausch von Wirtschaft und Lehre eingesetzt hat. Den 1. Platz belegten punktgleich Chiara Haas, Abiturientin des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg und Marieluise Lampe der Beruflichen Oberschule Regensburg mit Arbeiten von absolutem Aktualitätsbezug. Aufgrund des hohen Niveaus entschied sich die Jury vier gleichermaßen überzeugende Wettbewerbsarbeiten auf dem zweiten Platz finanziell zu honorieren sowie eine weitere Einreichung mit dem dritten Platz auszuzeichnen. Somit wurden 2020 sieben Preisträger mit Preisgeldern bedacht. 

Die Stiftung Finanzbildung freut sich, die Preisträger 2020 des Wettbewerbs „Jugend wirtschaftet!“ zum Klaus-Hildebrand-Preis im Folgenden kurz zu präsentieren:

1.Platz: Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg
Thema der Arbeit: „Framing und Visual Content – Das Duell der stärksten Manipulationsmittel im Marketing“

Chiara Haas, Gymnasium bei St. Anna in Augsburg

Die Jury: „Ein Marketingthema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Chiara Haas diskutiert in ihrer Arbeit die Methodik der Marketingbranche sowie das Konfliktpotential, welches entsteht, wenn die Wirkung der Sprache zur Manipulation und politischen Meinungsbildung genutzt wird. Die große Anzahl praxisnah gewählter Beispiele schaffen einen Diskussionsanstoßt. Mit klarer Struktur und Tiefe zeigt Chiara Haas in dieser wissenschaftlichen Arbeit ihr Verständnis für multidimensionale Zusammenhänge. Die Konzeption und Auswertung der Umfragedaten ist kein rein reproduktiver Aspekt und zeichnet ein Meinungsbild, welches von der Preisträgerin umfassend analysiert wird. “
Aus der Arbeit: „Beim theoretischen Aufbau des Visual Content ist allgemein zu beachten, dass das ausgewählte Bild Emotionen beim Betrachter hervorruft. Bilder sind für das Marketing ein wichtiges Mittel, da diese ohne Reaktionszeit beim Betrachter Emotionen bewirken und ihn damit an das Produkt binden können. Visual Content soll eine Geschichte erzählen, um das Produkt oder die Dienstleistung lebendig zu machen.“

1. Platz: Marieluise Lampe, Berufliche Oberschule Regensburg
Thema der Arbeit: „Welche Ursachen und Auswirkungen hat „Boreout“?“

Die Jury: „Marieluise Lampe widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema mit Präzision und präsentiert die Faktenlage ausführlich. Die Arbeit beleuchtet die wechselseitige Beziehung von Arbeitsplatz, Führungsstil und Personalmanagement auf die emotionale und körperliche Gesundheit des Einzelnen und zeichnet eine vielschichtige Einführung in ein komplexes Themengebiet der Neuzeit.
Aus der Arbeit: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte“ (Coward, 2020). Aber wenn Unterforderung und Langeweile den Arbeitsalltag beherrschen, ohne Aussicht auf eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe, gleicht die vermeintlich beliebte Langeweile eher einer Strafe. Diese Problematik der Untätigkeit und Passivität in ihrem täglichen Berufsalltag entkräftet und belastet mehr Arbeitnehmer, als den meisten Menschen bewusst ist. Denn die daraus resultierende innere Leere des Nichtstuns im Job kann Berufstätige an einem Boreout erkranken lassen.“

2. Platz: David Garcia Kahmeyer, Berufliche Oberschule Neu-Ulm
Thema der Arbeit: „Kritische Beurteilung der CO2- Bepreisung in Europa“

Die Jury: „David Garcia Kahmeyer zeigt in seiner Seminararbeit intensives Verständnis für die Funktionsweise des europäischen Emissionshandelssystems hinsichtlich der Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase und stellt diese Funktionsweise den gesamteuropäischen Klimazielen 2020 gegenüber. Das Rahmenthema „Nachhaltiges Wirtschaften“ verdient besonders im Zuge der anhaltenden „Fridays for Future“- Bewegung größte Beachtung. Anhand eines Ländervergleichs stellt David Garcia Kahmeyer differenziert die Chancen und Risiken der Einführung einer CO2-Steuer dar und diskutiert diese als ein Mittel zur Emissionsreduktion. Klare Argumentationsketten und ein hohes sprachliches Niveau werden von uns besonders honoriert.“
Aus der Arbeit:Ein erster und wichtiger Schritt wäre jedoch, neben dem EU-EHS ein komplementäres CO2- Bepreisungsinstrument wie eine CO2-Steuer einzuführen, die (…) auf europäischer Ebene eine geeignete Ergänzung wäre, um in den Nicht-EHS-Sektoren notwendige Emissionsminderungen zu erzielen. Das bestmögliche Ergebnis kann jedoch nur durch eine europaweit geltende und damit für alle Mitgliedsstaaten verbindliche CO2-Steuer erzielt werden, deren Mindesthöhe auf europäischer Ebene festgelegt und für einen jeden Mitgliedsstaat sektorenübergreifend verbindlich ist.“

2. Platz: Anna-Maria Heimerl, Staatliche Fachoberschule Regen
Thema der Arbeit: „Zukunftsträchtiger Branchenmix als Chance für das Fachkräftepotenzial“

Die Jury: „Unter dem Überbegriff „ABERLAND REGio – quo vadis?“ erläutert Anna-Maria Heimerl die Herausforderungen und Zukunftschancen des niederbayerischen Landkreises Regen. Dazu stellt sie sowohl quantitativ als auch qualitativ die Vielfalt, Vorzüge aber auch Wachstumspotentiale der Region dar. Die Seminararbeit zeugt von hohem Mehrwert, da sie einen detaillierten Gesamteindruck zur idealen Branchenstruktur einer Region vermittelt. Exemplarische Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Landkreises runden die Arbeit gelungen ab.“
Aus der Arbeit: „Der Bereich der Wirtschaftsförderung beschäftigt sich mit Fördermittelberatung, mit der Bestandsbetreuung der Unternehmen im Landkreis und bietet Unterstützung bei der Fachkräfteanwerbung. Außerdem liegen die Existenzgründungsberatung sowie bestimmte Projekte im Aufgabenbereich der Wirtschaftsförderung. Das Regionalmanagement befasst sich mit der Verbesserung des Images, mit der Etablierung innovativer Technologien in den Firmen und setzt sich für die Stärkung des Ehrenamts ein.“

2. Platz: Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
Thema der Arbeit: „Kommerzialisierung im Sport – eine ethisch-moralische Annäherung“

Justin Wagner, Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach

Die Jury: „Ein wirtschaftsethisches Thema attraktiv und gleichsam substanziiert aufbereitet: Justin Wagner beschreibt in seiner Arbeit zutreffend das Spannungsfeld zwischen dem „System Fußball“ und der Bedeutung des Sports vor dem Hintergrund der Professionalisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung für einen großen Teil der Gesellschaft. Anhand konkreter Beispiele betrachtet er aus einer ethisch-moralischen Perspektive eindrucksvoll die Auswirkungen, welche eine stark monetarisierte (Fußball-)Welt auf die Einhaltung moralischer Grundsätze haben kann. “
Aus der Arbeit: „Die Kommerzialisierung des Fußballs hat in den letzten Jahrzehnten Dimensionen erreicht, dass es fraglich ist, welche Grenzen der Kommerzialisierung gesetzt sind und wie weit diese gehen darf. Sportliches und sportbezogenes Handeln wird zunehmend von außen gelenkt, wodurch die Einhaltung von Regularien und das Fair Play auf der Strecke bleiben. Verbindliche und einheitliche Standards, unter Einbeziehung ethischer Grundsätze, sind daher für einen sportlichen und fairen Wettkampf unumgänglich, jedoch allein nicht ausreichend. Denn nur durch ein Regelwerk lassen sich Risiken nicht minimieren und Verstöße nicht ausschließen.“

2. Platz: Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach
Thema der Arbeit: „Marketing 4.0 Customer Journey und Customer Experience“

Theresa Winner, Theresien-Gymnasium Ansbach

Die Jury: „Die Strategien und Anforderungen beim Kontakt des Unternehmens mit dem potenziellen Kunden, auch „Touchpoint Management“, werden von Theresa Winner detailliert erörtert. Sie hinterfragt kritisch die Ansätze zur emotionalen Interaktion mit dem Kunden als Marketingstrategie und nimmt gesondert Bezug auf eine Veränderung der Kundenerfahrung durch die digitale Entwicklung. Dies verdient Anerkennung. “
Aus der Arbeit: „Mit der Digitalisierung ist eine Verschmelzung von Online und Offline jedoch auch nicht auszuschließen. Schon heute zeigt eine Studie, dass 80% der 14- bis 27- Jährigen und 78% der Menschen über 5o Jahre ein Angebot der Produkte sowohl online, als auch offline von den Unternehmen erwarten. E-Commerce mit dem Ziel einer erfolgreichen Customer Journey, Touchpoint Management und Customer Experience bleibt eine Nachahmung des klassischen Shoppings. „Am Ende zählt der direkte Kontakt zum Kunden“ (Goebel, 2019).“

3. Platz: Antonia Wißmüller, Berufliches Oberschule Weissenburg i. Bay.
Thema der Arbeit: „Kinder, Küche, Karriere – Frauen auf dem Arbeitsmarkt“

Die Jury: „Die unbezahlte Arbeit ist eine Säule des gesellschaftlichen und sozialen Lebens und wird zu großen Teilen von Frauen geleistet. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere thematisiert Antonia Wißmüller auf anschauliche Art und Weise und klärt soziale und ökonomische Problemfragen souverän. Die Arbeit überzeugt durch fundierte Daten, die die Grundlage für ihre Argumentation bilden und findet in einem überzeugenden Fazit ihren Höhepunkt.“
Aus der Arbeit:Der Gender Pay Gap ist mit 21 % in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in Europa erstaunlich hoch. (…) Die Offenlegung der Löhne in Betrieben wäre eine Möglichkeit der Entgeltlücke entgegenzuwirken, da Frauen bei der Gehaltsverhandlung eine Möglichkeit haben, auf das Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu verweisen.“

Allen Wettbewerbsteilnehmern, insbesondere aber den sieben Preisträgern, darf die Jury, die aus Hochschulpräsident a.D. Prof. Dr. Erwin Blum, Unternehmerin Karin Hildebrand, Versicherungsvorstand Dr. Stefan Kunowski, Biga-Data-Experte Matthias Mauer, Young Professional Fabian Langaard, Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier, FNG-Vorstand Volker Weber, Verleger Dr. Frank-B. Werner sowie Stiftungsgeschäftsführer Edmund Pelikan besteht, ihre Anerkennung für die eingereichten Arbeiten aussprechen.

Vor allem zeigen diese Teilnehmer, dass Finanzbildung unabhängig von Geschlechterklischees abläuft. Die Frauenquote unter den Wettbewerbsteilnehmern beträgt deutlich über 50 Prozent. Und den ersten Platz teilen sich jeweils zwei Teilnehmerinnen. Hinzu kommt, dass alle Schulformen, Gymnasium, Fachoberschule und Berufsoberschule jeweils unter den Gewinnern vertreten sind.

Die Freude über die zahlreichen Wettbewerbsteilnehmer und die prämierten hervorragenden Arbeiten im Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ verbindet auch dieses Jahr wieder die Stiftung Finanzbildung mit dem Appell, die Bedeutung von Wirtschaft als Schulfach zu unterstreichen, mehr praxisnahen Wirtschaftsunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen anzubieten, wie auch wirklichkeitsgetreuere Studieninhalte zu vermitteln. Hier ist die Stiftung Finanzbildung auch dem bundesweiten Bündnis Ökonomischer Bildung beigetreten. Die Stiftung Finanzbildung will ihren Teil dazu beitragen und mit dem geplanten „Deutschen Finanzbildungsforum“ als Präsenzveranstaltung erstmals am 04. Februar 2021 sowie unter finanzbildungsforum.digital eine Plattform zu schaffen.

Quelle: Stiftung Finanzbildung (Pressemitteilung 07/2020)

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Deutscher Vermietungsmarkt für Logistikflächen zur Jahresmitte robust

Frankfurt, 30. Juli 2020 – Auf dem deutschen Markt für Lager- und Logistikflächen lag der Flächenumsatz im ersten Halbjahr 2020 bei knapp 3 Mio. m² (Eigennutzer und Vermietungen). Sowohl gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 als auch gegenüber dem 5-Jahresschnitt der ersten Halbjahre ist damit ein Rückgang von rund 11 Prozent zu verbuchen. Überdurchschnittlich gingen dabei die Umsätze durch Eigennutzer zurück (-23 % auf 926.000 m²). Vermietet wurden mit 2,06 Mio. m² 5 Prozent weniger als im Vorjahreshalbjahr. Das zweite Quartal weist mit 1,46 Mio. m² ein nur geringfügig niedrigeres Umsatzvolumen als die ersten drei Monate (1,53 Mio. m²) auf. Trotzdem ist damit das zweitniedrigste Umsatzvolumen eines zweiten Quartals in den letzten fünf Jahren zu notieren.

„Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich in den Statistiken der Vermietungsumsätze weniger deutlich als in anderen Sektoren“, so Frank Weber, Head of Industrial Agency JLL Germany. Weber weiter: „Nach einer Phase der Zurückhaltung und teilweise auch des Stillstands beobachten wir eine zunehmende Aktivität potentieller Logistiknutzer. Für die zweite Jahreshälfte zeichnen sich bereits größere Abschlüsse ab. Trotz des nach wie vor herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds könnten wir unter Umständen am Jahresende zum sechsten Mal in Folge einen Umsatz von über 6 Mio. m² bilanzieren. Auch wenn wir damit noch weit unter dem Rekord von über 7 Mio. m² von vor zwei Jahren und voraussichtlich auch unter dem Vorjahresumsatz liegen werden, ist das in Anbetracht der schwierigen Gemengelage dennoch beeindruckend.“

In den Big 5-Ballungsräumen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten bei 881.000 m² (+2 % gegenüber dem Vorjahr), der Vergleich mit dem entsprechenden 5- und 10-Jahresschnitt zeigt jeweils ein Minus von rund 10 Prozent. Rund 2,12 Mio. m² wurden in den ersten sechs Monaten außerhalb der Big 5 Ballungsräume1 vermietet oder durch Eigennutzer generiert. Der Vorjahreswert (2,51 Mio. m²) wurde um 16 Prozent unterschritten, der entsprechende fünfjährige Durchschnittswert um 12 Prozent. Die Umsätze durch Eigennutzer fielen um ein Viertel niedriger aus, das Vermietungsvolumen ging um 9 Prozent zurück.

Regional deutlich unterschiedliche Entwicklungen – Spitzenmieten stabil

Während Berlin und Düsseldorf im Jahresvergleich deutliche Umsatzeinbußen von 36 und 40 Prozent hinnehmen mussten, lagen die Regionen Frankfurt und Hamburg mit 6 bzw. 10 Prozent im Plus. In München und Umland stieg das Umsatzvolumen mit 207.000 m² dank dem bundesweit größten Abschluss der ersten sechs Monate sogar auf mehr als das Zweieinhalbfache des Vorjahresvolumens: Ein Industrieunternehmen sorgte mit rund 138.000 m² in Parsdorf im östlichen Münchener Umland allein für rund 15 Prozent des Umsatzvolumens der Big 5 und für zwei Drittel des Umsatzvolumens der Münchener Region. Der Großraum Frankfurt lag nach sechs Monaten mit 263.000 m² vorn, verantwortlich für das gute Ergebnis waren u.a. 11 Abschlüsse über 5.000 m², darunter der Baubeginn eines rund 50.000 m² großen Logistikzentrums für Lidl als Eigennutzer in Erlensee.

„Unternehmen aus dem Bereich Handel und E-Commerce haben mit 56 Prozent – nach 32 Prozent im Vorjahr – den mit Abstand größten Anteil des Umsatzvolumens in den Ballungsräumen auf sich vereinen können“, so Weber. „Vor allem der stationäre Lebensmitteleinzelhandel und die Onlineanbieter haben in den zurückliegenden Krisenmonaten ihren Beitrag zur Sicherung der Versorgung geleistet und waren damit auch in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich präsenter als ohnehin üblich. Mittel- und langfristig gehen wir bei der Ausrichtung der Logistikstandorte von einer noch stärkeren Orientierung am Kunden aus, sei er ein Endverbraucher oder ein Unternehmen. Dies geht auch mit einer deutlichen Ausweitung der Lager- und Logistikkapazitäten einher“, so Weber. 20 Prozent des Umsatzvolumens in den Big 5 verbuchte der Bereich Transport, Verkehr und Lagerhaltung, Industrieunternehmen kamen dank des genannten Abschlusses im Münchener Umland auf 13 Prozent des Umsatzvolumens. 35 Abschlüsse in der Größenordnung ab 5.000 m² (H1 2019: 46) sorgten mit rund 565.000 m² für ein 13 Prozent höheres Umsatzvolumen.

Rund 250.000 m² neue Lagerflächen, damit rund 100.000 m² weniger als vor einem Jahr wurden bis zur Jahresmitte in den Big 5 fertiggestellt, ein Drittel waren zum Zeitpunkt der Fertigstellung noch unvermietet. Bei ähnlicher Verfügbarkeitsquote waren Mitte 2020 weitere rund 1,04 Mio. m² im Bau mit Schwerpunkt in den Regionen Hamburg, Berlin und Frankfurt.

Die Spitzenmieten für Lagerflächen im Größensegment ab 5.000 m² blieben im ersten Halbjahr in allen Big 5 – Regionen stabil. In München wird mit 7,10 Euro/m²/Monat für Topflächen nach wie vor die höchste Miete erzielt. Hamburg und Frankfurt folgen mit 6,40 bzw. 6,20 Euro/m²/Monat. Deutlich günstiger sind Berlin und Düsseldorf mit 5,50 Euro/m²/Monat.

Ruhrgebiet bleibt dank Logistiker und Onlinehändler umsatzstärkste Region

Durch mehrere Großabschlüsse blieb das Ruhrgebiet mit rund 350.000 m² umsatzstärkste Region nicht nur außerhalb der Big 5 sondern auch bundesweit. Nennenswert sind dabei der Eigennutzerneubau des Logistikkonzerns DSV (58.000 m²) in Duisburg und zwei Anmietungen durch Onlinehändler in Witten (35.000 m²) und Werne (33.000 m²). Mit einigem Abstand folgen die Regionen Leipzig/Halle (211.000 m²) und Nürnberg (157.000 m²).

Unternehmen aus dem Bereich Transport, Verkehr und Lagerhaltung führten die Branchenstatistik mit einem Anteil von 40 Prozent an, dicht gefolgt von Handelsunternehmen mit 38 Prozent. Nur halb so viele Flächen wurden durch Industrieunternehmen umgesetzt (19 %), im Schnitt der vergangenen fünf Jahre hatte ihr Anteil noch rund ein Drittel betragen. Der größte Abschluss außerhalb der Big 5 wurde im ersten Quartal registriert: in Zöllnitz bei Jena hat der Büroartikelhändler Böttcher AG mit dem Bau seines rund 90.000 m² großen Logistikzentrums begonnen. Den zweitgrößten Deal markierte die Anmietung eines Onlinehändlers über 74.000 m² in Kabelsketal in der Region Leipzig/Halle.
„Insgesamt gingen rund 350.000 m² auf das Konto von Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce, die nach wie vor auch außerhalb der Big 5 – Ballungsräume durch großflächige Anmietungen das Umsatzgeschehen prägen“, so Weber.

Rund 70 Prozent aller Flächenumsätze und sogar 100 Prozent des Umsatzvolumens in einer Größenordnung ab 40.000 m² wurden im ersten Halbjahr in Neubauten bzw. Projektentwicklungen getätigt. „Die geringe Flächenverfügbarkeit und die hohe Anmietungsquote in Neubauten und Projekten sprechen für einen resilienten, nachfragestarken Lager- und Logistikflächenmarkt“, so Weber abschließend.

Quell: JLL (Pressemitteilung vom 30.07.2020)

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Scope Marktbefragung: Logistikimmobilien als Krisengewinner – aber mit Risiken

Berlin, 29.07.2020 (OPM): Die Stimmung unter Anbieter von Logistikinvestments hat sich krisenbedingt zwar leicht eingetrübt, dennoch erwarten nahezu drei Viertel der Befragten in den kommenden drei Jahren Mietpreiszuwächse bei Logistikimmobilien.

Scope hat 16 Anbieter von Logistikinvestments zur Einschätzung ihrer aktuellen und künftigen Lage befragt. Zusammen verwalten die Befragten mehr als 380 Mrd. Euro in Immobilien und bieten verschiedene Investmentlösungen wie Spezial-AIF oder über verschiedene Nutzungsarten diversifizierte Immobilienfonds an. Ein Viertel der Befragten offeriert Anlegern Logistikimmobilien-Investments auch über Fremdkapitalvehikel.

Ergebnis der Befragung: Die Erwartungen der 16 Anbieter sind für 2020 und 2021 für alle Segmente, in denen sie aktiv sind, zwar weiterhin positiv, ihre Stimmung ist aber krisenbedingt im Vorjahresvergleich gedämpft. Dies gilt insbesondere für Anbieter im Bereich Projektentwicklung.

Logistikinvestments werden durch den durch die Krise beschleunigten Trend zum Online-Handel deutlich robuster eingeschätzt als etwa die Bereiche Einzelhandel und Hotel. Infolge der Krise achten Investoren verstärkt auf die Branchen, in der die Mieter der Logistikimmobilien tätig sind. Während der Online-Handel, die Lebensmittel- und Pharmalogistik relativ krisenresistent sind, sind die Vermietungsrisiken in der Automobilindustrie einschließlich ihrer Zulieferer und im Maschinenbau gestiegen.

Steigende Mieten erwartet – zumindest auf Dreijahressicht

Trotz der Corona-Krise erwarten 73% der Befragten Mietpreiszuwächse bei Logistikimmobilien in den kommenden drei Jahren. 27% rechnen mit Stagnation. Je nach Lage und Wirtschaftsstruktur wird die Mietentwicklung differenziert ausfallen. Gute Lagen in den Ballungsräumen werden teurer, während Logistikzentren in ländlichen Regionen weniger stark gefragt sind. Mit Mietpreisrückgängen müssen eher Regionen mit industrieller Prägung und Abhängigkeit von krisenanfälligen Branchen rechnen.

Kurzfristig betrachtet sind die Angebotsmieten jedoch zurückgegangen. Von Jahresbeginn bis Juni 2020 sanken die Preise um 8,6% und im Jahresvergleich um 3,4%. Lediglich der Ballungsraum Berlin, der am geringsten industriell geprägt ist, war von dieser Entwicklung ausgenommen und zeigt sogar eine deutliche Steigerung der Angebotsmieten im Juni 2020 im Vergleich zum Jahresbeginn um 14,5%. Die Renditeerwartungen der Befragten liegen zu 60% zwischen 4% und 5%.

Deutschland weiterhin im Fokus

Der Logistikstandort Deutschland ist für die Investoren im europäischen Kontext weiterhin am attraktivsten. 56% der Befragten schätzen ihn als attraktiv und sogar 44% als sehr attraktiv ein. Deutschland bleibt bei weitem der größte Markt in Europa. Dafür sprechen auch die geografische Lage, die Infrastruktur, die Wirtschaftsleistung, die hohen Technologiestandards und nicht zuletzt die hohe Zahl an Einwohnern mit relativ hoher Kaufkraft, die als Konsumenten erreicht werden können.

Exkurs: Offene Immobilienpublikumsfonds planen mehr Logistikimmobilien

Neben der Umfrage unter Anbietern von Logistikimmobilienfonds hat die Ratingagentur Scope bereits im Frühjahr 2020 die Manager offener Immobilienfonds zur voraussichtlichen Entwicklung der Anteile der Nutzungsarten in den Portfolios befragt. Ergebnis: 44% der Anbieter von offenen Immobilienfonds planen in den kommenden drei Jahren verstärkt Ankäufe von Logistikimmobilien. Nur 6% gehen von Verkäufen aus. Bei den Einzelhandelsimmobilien überwiegen dagegen die Verkaufsabsichten. 22% der Befragten ziehen Verkäufe in Betracht und nur rund 17% gehen von Ankäufen aus.Download der vollständigen Umfrageergebnisse

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Führungswechsel bei BNP Paribas Real Estate: Marcus Zorn wird am 1. Januar 2021 Nachfolger von Piotr Bienkowski

Marcus Zorn, BNP Paribas Real Estate

Frankfurt am Main, 28. Juli 2020 – Piotr Bienkowski, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland, hat sich dazu entschlossen, nach 30 erfolgreichen Jahren das Unternehmen zum 31. Dezember 2020 zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Sein Nachfolger zum 1. Januar 2021 wird Marcus Zorn, der seit 2012 als Deputy CEO gemeinsam mit Herrn Bienkowski das Unternehmen führt.

„Im Namen des Vorstands von BNP Paribas Real Estate möchte ich Piotr Bienkowski für seine 30-jährige Tätigkeit danken. Er hat das Unternehmen an die Spitze des deutschen Immobilienmarktes gebracht. Wir alle wünschen ihm für sein nächstes Abenteuer das Beste. Wir sind zuversichtlich, dass Marcus Zorn die Nachfolge als künftiger CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland mit Erfolg antreten wir d“, sagt Thierry Laroue-Pont, CEO von BNP Paribas Real Estate.

Seit acht Jahren steht Piotr Bienkowski als CEO an der Spitze des Unternehmens und hat maßgeblich dazu beigetragen, BNP Paribas Real Estate Deutschland stetig weiterzuentwickeln und in die Top-Liga der Immobilienbranche zu führen. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen Marktführer in verschiedenen Bereichen und kann die führende Position seit vielen Jahren behaupten. Durch seine herausragende Expertise und sein persönliches Engagement schaffte es BNP Paribas Real Estate, in allen Asset-Klassen die bedeutendsten Transaktionen in Deutschland erfolgreich zu vermitteln.

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Einzelhandel erzielt stärkstes erstes Investmenthalbjahr seit 2015

© JLL

Frankfurt, 27. Juli 2020 – Der deutsche Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien hat 2020 das volumenstärkste erste Halbjahr seit 2015 abgeliefert. Zum starken ersten Quartal mit fast vier Milliarden Euro Transaktionsvolumen kam nun ein solides zweites Quartal mit etwas mehr als zwei Milliarden Euro hinzu. Mit insgesamt mehr als sechs Milliarden Euro wurde der Vorjahresvolumen um 23 Prozent übertroffen. Um den gleichen Wert wurde zudem der Zehnjahresschnitt übertroffen. Nur 2015 (9,3 Mrd. Euro) und 2011 (6,1 Mrd. Euro) übertrafen in den vergangenen zehn Jahren den aktuellen Wert.

Sandra Ludwig, Head of Retail Investment JLL Germany: „Das starke Ergebnis des ersten Halbjahres wurde durch die Großtransaktionen des Realimmobilienbestands an X+Bricks sowie drei Galeria Karstadt Kaufhof Portfolios im ersten Quartal getrieben. Im zweiten Quartal kamen zwei TLG Portfolios hinzu, die ebenfalls an X+Bricks gingen. Insgesamt zeigt sich an der Anzahl der Gesamttransaktionen im Einzelhandel ein positives Bild: Mit knapp 150 Transaktionen werden auch in der aktuellen Lage weiterhin Einzelhandelsimmobilien gehandelt. Auch für das zweite Halbjahr prognostizieren wir ein solides Ergebnis auf dem durchschnittlichen Wert der vergangenen Jahre, erwarten jedoch keine Endjahresrallye, wie in Vorjahren zu sehen war.“

Mit insgesamt rund 150 Abschlüssen lag das erste Halbjahr 2020 zwar leicht über den beiden Halbjahren des Vorjahres, jedoch unter den Werten der vorangegangenen Jahre. Im Umkehrschluss stieg die Durchschnittsgröße je Transaktion auf 42 Mio. Euro, dem zweithöchsten Halbjahreswert seit Anfang 2016. Nur das H2 2019 lag mit 43 Mio. knapp darüber.
Rund 58 Prozent des Transaktionsvolumen steuerten Fachmarktprodukte (Fachmärkte, Fachmarktzentren und Supermärkte) bei. Warenhäuser kamen auf weitere 30 Prozent, so dass weitere acht Prozent für Geschäftshäuser und fünf Prozent für Shopping Center bleiben.
„Der nochmals gestiegene Anteil an gehandelten Fachmarktprodukten belegt die hohe Nachfrage nach dieser onlineresilienten Nutzungsklasse und zeigt, dass Covid-19 dieses Segment kaum berührt hat. Im Gegenteil: Die Nachfrage steigt weiter an“, analysiert Sandra Ludwig.

Knapp die Hälfte des Transaktionsvolumens entfällt auf die Risikogruppe Core plus

Vor allem Core plus Produkte wurden gehandelt und erzielten mit 48 Prozent fast die Hälfte des Transaktionsvolumens. Core folgt mit 26 Prozent knapp vor Value Add mit 23 Prozent. Opportunistische Produkte verbuchten im ersten Halbjahr 2020 nur zwei Prozent Anteil.
Stärkste Akteure auf der Käufer- wie Verkäuferseite waren die Asset/Fonds Manager mit 49 beziehungsweise 50 Prozent. Ebenfalls aktive Käufer waren Private Equity/Hedge Fonds (18 %) und Corporates (10 %). Letztere waren mit 18 Prozent auch auf Verkäuferseite gut sichtbar, wo auch die Immobilien AGs mit zwölf Prozent auf einen zweistelligen Anteil kamen.

nternationale Investoren bauten Ihre Bestände per saldo um 325 Mio. Euro ab, indem sie 49 Prozent des Volumens als Verkäufer, allerdings nur 43 Prozent als Käufer beisteuerten.
Kaum verändert präsentierten sich die Spitzenrenditen für High-Street-Produkte in den Big 7: München führt weiterhin mit 2,40 Prozent das Feld an, dahinter folgt Berlin mit 2,60 Prozent. Veränderung im Vergleich zum Vorquartal gab es nur in Köln und Stuttgart, wo die Rendite jeweils um zehn Basispunkte auf 3,20 Prozent zulegte.

Rendite bei einzelnen Fachmärkten gerät durch die Pandemie weiter unter Druck

Auch die Renditen für Shopping Center stiegen um zehn Basispunkte auf 4,75 Prozent. Während Fachmarktzentren bei 4,20 Prozent verharrten, nahm der Druck auf die Spitzenrenditen einzelner Fachmärkte massiv zu: Vom ersten zum zweiten Quartal gab die Spitzenrendite um weitere 20 Basispunkte auf nun ebenfalls 4,20 Prozent nach. „Der Druck auf die Spitzenrenditen für Fachmarktprodukte spiegelt die in der Pandemie nochmals deutlich gestiegenen Nachfrage wider“, sagt Sandra Ludwig.

Quelle: JLL (PM vom 27.07.2020)

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Frank Herrmann ist neuer Chief Financial Officer bei Verifort Capital

Frank Herrmann, Verifort Capital

Tübingen, 27.07.2020 – Der Immobilienfondsmanager Verifort Capital hat Frank Herrmann zum 1. Juli 2020 als neuen Chief Financial Officer (CFO) in die Geschäftsführung berufen. In dieser Position ist er verantwortlich für die Bereiche Accounting, Anlegerbuchhaltung, Controlling und Finanzierung.

»Mit Frank Herrmann konnten wir einen absoluten Fachmann auf seinem Gebiet für unser Unternehmen gewinnen«, sagt Frank M. Huber, CEO von Verifort Capital. »In der zentralen Rolle des CFOs ist er ein wichtiger Teil unserer Geschäftsführung und wird die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützen.«

»Verifort Capital verfolgt eine langfristige und nachhaltige Strategie mit Alternativen Investmentfonds. Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen seitens des Unternehmens und werde als Mitglied der Geschäftsführung meinen Teil für den weiteren Erfolg und das weitere Wachstum dazu beitragen«, sagt Frank Herrmann.

Zur Person Frank Herrmann
Frank Herrmann bringt für seine Position über zwölf Jahre Erfahrung im Finanz- und Immobilienbereich mit. Vor seinem Wechsel zu Verifort Capital hat er in verschiedenen Investment- und Private-Equity-Firmen die Finanzen geleitet, zuletzt ab 2017 bei Round Hill Capital. Nach seinem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur an der TU Kaiserslautern 2008 war er zuvor als Auditor mit dem Schwerpunkt Immobilien für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC tätig.

Quelle: Verifort Capital (PM vom 27.07.2020)

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Bislang kein Corona-Effekt bei Wohnimmobilien Metaanalyse Immobilien Deutschland

Zürich, 17. Juli 2020 – Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise sowie der steigenden Staatsverschuldung wird in den kommenden Jahren keine Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken erwartet. Damit bleibt der Anlagedruck weiterhin hoch, und ein deutlicher Rückgang der Immobilienpreise ist eher unwahrscheinlich.
„Die konjunkturelle Lage sowie ungelöste Probleme in den Staatshaushalten vieler, auch großer Euro-Länder ‚verbieten‘ vorderhand Zinserhöhungen seitens der EZB“, sagt Dr. Stefan Fahrländer, CEO von FPRE. „Dies wurde durch die Corona-Krise noch weiter verschärft.“ Somit ist in den nächsten Monaten und Jahren nicht mit einer Erhöhung der Zinsen zu rechnen, die sich nun schon seit einigen Jahren auf einem Rekordtief befinden, wie die Metaanalyse Deutschland von FPRE zeigt.

Verschiedene Zentralbanken haben zum Ausdruck gebracht, dass sie die Konjunktur mit geldpolitischen Maßnahmen weiterhin unterstützen werden, bis die Wirtschaft wieder richtig in Schwung kommt. Dies kann aber noch dauern. Das ifo Institut geht in seinen neuesten Konjunkturprognosen von einem BIP-Wachstum von -6,7% im Jahr 2020 und 6,4% im Jahr 2021 aus. Die Inflationsprognose senkte es auf 0,5% für das Jahr 2020 und auf 1,1% für das Jahr 2021 (Frühjahrsprognose: 1,0% und 1,5%). Dieser Wert liegt aber noch deutlich unter dem 2%-Inflationsziel der EZB. Somit ist nicht verwunderlich, dass verschiedene Banken keine Zinserhöhung bis mindestens Ende 2021 erwarten.
Laut Fahrländer gibt es neben dem schon seit Jahren bestehenden Zinseffekt auch noch eine weitere Erklärung dafür, dass die Immobilienpreise (Wohneigentum) bislang keinen „Corona-Effekt“ zeigen: Es ist schlicht noch zu früh, denn staatliche Hilfen konnten Einbußen bei Mietzinseinnahmen bisher begrenzen.
„Entscheidend für die volkswirtschaftlichen Auswirkungen und letztlich auch die Auswirkungen auf die Immobilienmärkte ist die Dauer der Krise“, sagt Stefan Fahrländer. „Je länger diese ist, desto gravierender werden die Folgen.“ In der Frühjahrsumfrage von FPRE vom Mai 2020 gingen jedenfalls trotz Corona noch ein Großteil der Teilnehmer von weiterhin steigenden Preisen für Eigentumswohnungen aus. Die nächste Umfrage findet im Herbst statt.

Quelle: Fahrländer Partner AG Raumentwicklung

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Scope bewertet den PROJECT Metropolen 20 mit vorläufigem Rating von (P) bbb+ (AIF)

Berlin, 17.07.2020 (OPM): Scope bewertet den geschlossenen Publikums-AIF PROJECT Metropolen 20 mit einem Preliminary Rating von bbb+ (AIF). Der Fonds lässt eine ausgewogene risikoadjustierte Rendite erwarten.

Über den Publikums-AIF PROJECT Metropolen 20 geschlossene Investment GmbH & Co. KG können sich die Anleger ab einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro zzgl. 5% Agio an Immobilienprojektentwicklungen mit wohnwirtschaftlichem Fokus beteiligen. Hierfür wird der AIF mittelbar über die Beteiligungsgesellschaft PROJECT M 20 Beteiligungs GmbH & Co. KG zusammen mit anderen Investmentgesellschaften der PROJECT-Gruppe in diverse Immobilienprojektgesellschaften investieren. Der Fonds ist als Blindpool konzipiert. Gemäß den Anlagebedingungen liegt der Investitionsfokus in Deutschland. Darüber hinaus sind auch Investitionen in anderen Mitgliedstaaten der EU oder Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie in der Schweiz und Großbritannien möglich, jedoch nur für Österreich angestrebt.

Da der Fonds den Grundsatz der Risikomischung einhalten muss, sollen mindestens zehn verschiedene Immobilienentwicklungen in mindestens drei verschiedenen Metropolregionen angebunden werden. Da der Vertriebsstart des Fonds erst am 01.07.2020 erfolgte, sind zum Ratingstichtag 30.06.2020 noch keine Projektentwicklungen angebunden, wenngleich bereits fünf Immobilienentwicklungen in den Metropolregionen München, Rheinland, Rhein-Main und Nürnberg als mögliche Erstinvestitionen identifiziert wurden.

Gemäß dem Finanz- und Investitionsplan entspricht das geplante Eigenkapital in Höhe von 15 Mio. Euro zugleich dem Mindestkapital des Fonds. Zum Stichtag des Fondsratings ist noch kein Eigenkapital platziert. Die Aufnahme von Fremdkapital ist auf allen Gesellschaftsebenen ausgeschlossen. Die Dauer des Publikums-AIF ist befristet bis zum 30.06.2030, so dass die geplante Fondslaufzeit rund 10 Jahre beträgt. Die Laufzeit kann mittels Gesellschafterbeschluss um vier Jahre auf maximal rund 14 Jahre verlängert werden.

Die Anleger können aus drei Anteilklassen auswählen. Anteilklasse A (keine Entnahme von gezeichnetem Kommanditkapital), Anteilklasse B (4% p.a. Entnahme) und Anteilklasse C (6% p.a. Entnahme). Gemäß den wesentlichen Anlegerinformationen sollen Anleger der Anteilklasse A prognosegemäß insgesamt 152% bezogen auf das Eigenkapital erhalten, was einer internen Verzinsung (IRR) von 4,7% entspricht. Bei der Anteilklasse B werden 138,7% (IRR = 3,6%) und bei der Anteilklasse C 142% (IRR = 3,7%) erwartet. Hinsichtlich der geplanten Rendite liegt diese deutlich unterhalb derjenigen der Vorgängerfonds. Besonders vor dem Hintergrund des Risikoprofils von Immobilienprojektentwicklungen ist diese vergleichsweise gering. Das von der PROJECT-Gruppe verwendete Sicherheitskonzept fließt wiederum positiv in das Rating ein. Darüber hinaus stellen COVID-19-bedingt insbesondere ein Nachfragerückgang und Bauzeitverzögerungen ernstzunehmende Risikofaktoren für künftige Veräußerungserlöse und damit für mögliche Renditereduzierungen dar. Die Investitionsstrategie sieht vor, die verfügbare Liquidität und die Veräußerungsgewinne erneut in Immobilienentwicklungen zu reinvestieren. Somit liegt ein Reinvestitionsrisiko bei diesem Fonds vor.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– Sehr erfahrener und seit Jahren stark wachsender Anbieter mit Fokus auf die Entwicklung von Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen und in Wien
– Bisher ausnahmslos positive Exit-Renditen auf Objektebene bei insgesamt 57 abgeschlossenen Projektentwicklungen seit 2005, teilweise wurden diese jedoch durch Gebührenverzicht ermöglicht
– Sehr guter Marktzugang und breites Netzwerk des Asset Managers
– Keine Fremdkapitalaufnahme geplant
– Kein Währungsrisiko, da ausschließlich Euro-Investments und eine währungskongruente Finanzierung angestrebt sind
– Breite regionale Diversifikation angestrebt

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– Hohe Konkurrenz bei Immobilienprojektentwicklungen besonders im Wohnbereich, wenngleich durch COVID-19 Chancen aus einem günstigeren Objektzugang und niedrigeren Gestehungskosten entstehen könnten
– Durch das vorliegende Reinvestitionsrisiko Herausforderung, in schlechterem Marktumfeld die Renditeprognosen aufrechtzuerhalten
– Geplante Rendite liegt deutlich unterhalb derjenigen der Vorgängerfonds
– Bisher noch begrenzter Track Record im Bereich Projektentwicklungen von Gewerbeimmobilien, die in diesem Produkt beigemischt werden sollen

Das Vertragswerk, die zusätzlichen Informationen der Gesellschaft und das vorliegende Asset Management Rating bilden die Bewertungsgrundlage dieses Ratings. Für die PROJECT Investment Gruppe wurde von Scope am 12.06.2020 eine Aktualisierung des Asset Management Ratings veröffentlicht. Scope stufte das Asset Management Rating der PROJECT Investment Gruppe im Segment Immobilien auf A+AMR ein und attestiert dem Unternehmen eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management.

Quelle: Scope Analysis GmbH



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Hahn Gruppe erhält Baugenehmigung für Projektentwicklung in Mönchengladbach

  • Neubau von rund 15.000 m² Gesamtmietfläche für den Einzelhandel
  • toom Baumarkt und Adler Modemarkt als Mieter gewonnen
  • Erfolgreiche Anbindung des Schlüsselgrundstücks

Bergisch Gladbach, 22. Juli 2020 – Die Hahn Gruppe hat von der Stadt Mönchengladbach grünes Licht für die Umsetzung einer Projektentwicklung erhalten. Die Ausgangslage des geplanten Bauvorhabens bildet ein Objekt an der Lürriper Straße/Maurus-Ahn-Straße im Nordosten von Mönchengladbach. Auf dem von der Hahn Gruppe verwalteten Grundstück befand sich bis vor kurzem ein leerstehender Baumarkt, der in Vorbereitung auf die neue Projektentwicklung bereits abgerissen wurde. Nach dem erfolgten Erwerb des angrenzenden Grundstücks an der Korschenbroicher Straße/Maurus-Ahn-Straße mit dem Mieter und Betreiber Adler Modemarkt erschließt sich nun die Möglichkeit, das gesamte Areal neu zu bebauen und aufzuwerten.
Abriss der Altgebäude und Neuentwicklung auf zwei Grundstücken
Das von der Hahn Gruppe aufgestellte Konzept sieht den Abriss der bestehenden Gebäude und den anschließenden Neubau von zeitgemäßen Mietflächen für den Einzelhandel vor. Für dieses Vorhaben konnten sowohl der Bestandsmieter Adler Modemarkt als auch der neue Mieter toom Baumarkt gewonnen werden. Beide Einzelhandelsunternehmen haben neue langfristige Mietverträge über 3.600 m² bzw. rund 11.000 m² Mietfläche abgeschlossen. Die Planungsleistung erbringt ottenarchitekten, Korschenbroich.
Neben dem Erwerb des Nachbargrundstücks sind weitere Investitionen im höheren zweistelligen Millionenbereich vorgesehen. Kio Tindl, Leiter der Projektentwicklung, erläutert: „Die Maßnahmen beinhalten sowohl den Abriss der Altgebäude als auch die Neuerrichtung eines modernen Gebäudekomplexes mit einer ansprechenden Außenfassade und neu konzipiertem PKW-Stellplatzangebot. Die neuen Gebäude werden sich von der Lürriper Straße bis hin zur Korschenbroicher Straße erstrecken.

Die hervorragende Anbindung und das direkte Einzugsgebiet bieten ideale Voraussetzungen für die geplante Handelsnutzung.“
Nachhaltige Aufwertung des Standortes mit Fokus auf Umweltschutz
Die Umsetzung soll zum Jahresende 2020 beginnen und in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden, damit der Bestandsmieter Adler Modemarkt seinen Betrieb am Standort ohne Unterbrechung weiterführen kann. Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin befürwortet das Vorhaben: „Wir begrüßen und unterstützen das Projekt an dieser prominenten Lage im Stadtgebiet. Damit wird ein attraktives Grundstück einer neuen Nutzung zugeführt, die Versorgung im Bereich der bau- und gartenmarktspezifischen Sortimente in Mönchengladbach verbessert und positive Impulse für das neu entstehende, unmittelbar angrenzende Stadtquartier Seestadt mg+ erzielt.“
Jörn Burghardt, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir sowohl die Stadt Mönchengladbach als auch die Mieter toom Baumarkt und Adler Modemarkt für dieses Bauvorhaben gewinnen konnten. Wir schaffen für die Betreiber einen neuen hochattraktiven Einzelhandelsstandort und beseitigen zugleich einen langjährigen Leerstand. Ebenfalls profitieren unsere institutionellen Investoren von einem nachhaltig aufgewerteten Immobilienstandort mit langfristig gesicherten Mieterträgen. Umweltschutzaspekten wird bei der Planung eine besondere Bedeutung beigemessen, was sich u. a. in einer hocheffizienten Haustechnik mit Wärmerückgewinnung, einer begrünten Schallschutzwand, E-Tankstellen, großen Gründachflächen und einer Photovoltaik-Anlage widerspiegelt.“ Für den toom-Baumarkt ist eine Gold-Zertifizierung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt.

Quelle: Hahn Gruppe

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