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Category Archives: News

Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

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Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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Tag der Immobilienwirtschaft 2020 wird digital

Berlin, 26.03.2020 (OPM): Der Tag der Immobilienwirtschaft, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ausgerichtete Branchentreffen, wird am 25.6. 2020 digital stattfinden.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Wir bedauern, dass wir dieses Spitzentreffen in diesem Jahr als persönliches Treffen absagen müssen. Zuallererst steht für uns die Sicherheit und die Fürsorge für unsere Mitglieder und Teilnehmer im Mittelpunkt. Wer mich kennt, der weiß, wie schwer uns diese Entscheidung gefallen ist, insbesondere weil wir mit drei Bundesministern und vielen weiteren Hochkarätern erneut über 2.000 Entscheider der Branche erwarten konnten.“ Zugleich kündigte er an, dass man den TdI als größten Branchentreff „im nächsten Jahr erneut in gewohnter Qualität durchführen wird.“

Mattner betonte aber, dass man an einer digitalen Veranstaltung mit den Bundesministern zum gleichen Termin arbeite, um deren Reden und Beiträge den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. „Diese Zeiten erfordern von uns auch ein Neudenken zur Gestaltung von Veranstaltungen. Wir entwickeln hier neue Möglichkeiten, unsere Mitglieder zu beteiligen, von Info-Calls bis hin zu einem umfangreichen Angebot mit Informationen zur Corona-Krise auf unserer Website ‚Zia-Deutschland.de<http://zia-deutschland.de/>‘“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Jahresabschluss 2019: Hahn Gruppe steigert den Konzerngewinn nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr

Bergisch Gladbach, 27. März 2020 (OPM): Die HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG (Hahn Gruppe) konnte im Geschäftsjahr 2019 das gute Konzernergebnis des Vorjahrs nochmals verbessern. Der Konzerngewinn nach Steuern lag bei 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro) und bewegte sich damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite. Zu der guten Geschäftsentwicklung trug insbesondere das Neugeschäft bei. Mit einem eingeworbenen Eigenkapital von rund 445 Mio. Euro und einem Immobilien-Transaktionsvolumen in Höhe von 546 Mio. Euro wurden Bestmarken gesetzt und die Vorjahreswerte deutlich übertroffen.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Der Erfolg der Hahn Gruppe baut darauf auf, dass wir mit unseren Kompetenzen im Asset und Investment Management sowie einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft alle wichtigen Wertbeiträge für ein nachhaltig erfolgreiches Immobilieninvestment aus einer Hand anbieten können. Diese ganzheitliche Kompetenz wird am Markt zunehmend nachgefragt, sowohl von institutionellen Investoren als auch von privaten Anlegern.“

Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich zum Jahresende 2019 auf 3,0 Mrd. Euro (31.12.2018: 2,8 Mrd. Euro). Auf dieser Basis wurde eine weitere Steigerung der Managementgebühren um 3,8 Prozent auf 19,5 Mio. Euro verzeichnet. Den größten Beitrag zu diesem Zuwachs leisteten das Portfolio- und das Asset-Management der Hahn Gruppe. In Verbindung mit einer Vermietungsleistung von 93.000 m² konnte die hohe Vermietungsquote von über 98 Prozent zum Jahresende bestätigt werden.

Das Eigenkapital nahm zum 31. Dezember 2019 gegenüber dem Jahresende 2018 auf 51,0 Mio. Euro zu. Bereinigt um die stichtagsbedingt ausgewiesenen Vorratsimmobilienbestände belief sich die Eigenkapitalquote auf 42,4 Prozent (Vorjahr 49,8 Prozent). Vor dem Hintergrund der guten Ertragslage schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,23 Euro je Namensaktie vor (Vorjahr: 0,23 Euro).

Ausblick

Thomas Kuhlmann: „Der Konzern befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Ausgangsposition, um bestehende und zukünftige Verpflichtungen zu erfüllen und seine strategischen Ziele zu erreichen. Auf Grundlage der im Geschäftsbericht aufgestellten Prognosen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis nach Steuern, das sich in einer Bandbreite zwischen 5,5 und 6,0 Mio. Euro bewegen wird. Dabei streben wir an, Neuinvestitionen mit einem Volumen von 275 Mio. Euro für unsere Immobilienfonds zu tätigen.“

Dieser Ausblick basiert auf der Planung vor der sprunghaften Ausweitung der Corona-Pandemie. Es ist derzeitig nicht abschließend zu beurteilen, welchen Einfluss das Virus auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben wird. Kommt es durch die Pandemie zu einem deutlichen Konjunktureinbruch, wird dies auch den Geschäftsverlauf der Hahn Gruppe im Jahr 2020 beeinflussen.

Jörn Burghardt, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe: „Unser starker Fokus auf großflächige Handelsimmobilien wird sich auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten stabilisierend auswirken: Unsere Ankermieter aus dem großflächigen Einzelhandel dienen überwiegend der Grundversorgung der Bevölkerung. Sie sind deshalb von den aktuellen Schließungsanweisungen überwiegend ausgenommen.“

Den Jahresabschluss 2019 finden Sie unter www.hahnag.de.

Quelle: Hahn Gruppe

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ZIA verlangt mehr Ausgewogenheit beim Mietenmoratorium

Berlin, 23.03.2020 (OPM): „Mit atemberaubendem Tempo bemühen sich die Bundesregierung und die Immobilienwirtschaft ausgewogene Lösungen für ein Mietenmoratorium und Hilfsprogramme zu finden”, kommentierte der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, Dr. Andreas Mattner die heutigen Beschlüsse des Kabinetts.

Es gebe dabei gute und schlechte Weiterentwicklungen. So sei der Erstentwurf zum “Mietenmoratorium” ausgewogener gewesen, so Mattner. Dort seien auch die Lasten etwa für Verpflichtungen des Vermieters z.B. Stromzahlung auf alle Mietverhältnisse, nicht nur Verbraucher berücksichtigt gewesen.

„Positiv ist die Übernahme unseres Vorschlages für die Geltung der Vorschriften erst mal nur für drei Monate. Jeder Tag zählt, um am Ende der Branche, die 10 Prozent der Arbeitnehmer beschäftigt, vor Massenpleiten zu bewahren.“ Wichtig sei es, die Frist zur Nachzahlung der versäumten Miete auf fünf Jahre zu strecken. Alles andere sei unrealistisch für Vermieter und Mieter. 

Mattner kritisierte: „Bei den Hilfsprogrammen muss die Mitte zwischen den kleinen Unternehmen und den großen ab 2000 Mitarbeitern, in der sich die Branche überwiegend bewegt, noch stärker berücksichtigt werden. Alle Beteiligten müssen auch nach Verabschiedung aller Gesetze und Programme weiter an Änderungen arbeiten.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Mietenmoratorien in Deutschland: Maßnahmen der Bundesregierung müssen für Klarheit sorgen

Berlin, 21.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Vorschläge der Bundesregierung zum Schutz von Mietern und Vermietern im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

„Die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen sind ein guter und wichtiger erster Schritt, der voraussichtlich aber nicht ausreichen wird, um die Folgen aus der COVID-Krise ausreichend abzumildern. Daher sind in der kommenden Woche weitere, weitergehende Maßnahmen zu untersuchen“, erklärte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner.  In der Ausgestaltung passe noch nicht alles zusammen, insbesondere müsse bei einem so massiven Eingriff die Frist für solche Maßnahmen zunächst auf drei Monate gesetzt werden, um dann die Lage neu zu beurteilen.

 Zu den Gesetzesmaßnahmen zum Thema Wohnen sagte Mattner: „Dieses Rechtspaket muss zu Ende gedacht werden und darf nicht alleine ohne Hilfspakete für bedürftige Mieter stehen. Dazu gibt es bereits Vorschläge, einen Fonds zu gründen. In dem Zusammenhang hat der ZIA schon früher eine Ausweitung des Wohngeldes gefordert.“  In jedem Fall müssten die Mieter in die Lage versetzt werden, die Mieten zeitnah wieder zu zahlen, sonst gefährde man das dahinterstehe System der gesamten Wohnungswirtschaft und schade damit allen Beteiligten.  

Zu den Gesetzesmaßnahmen, die die Gewerbemieter betreffen kommentierte der ZIA-Präsident: „Die Lage für Gewerbemieter ist umso fataler als im Handel ja bereits Geschäfte geschlossen wurden, Hotels keine Gäste mehr haben und Einnahmen sofort fehlen, daher sind mehr Sachverhalte zu berücksichtigen auch um laufende Projekte zu retten, damit nicht Mietern, Bauunternehmen und Bestandshaltern Schäden entstehen.“ Er sagte weiter, dass die Durchkreuzung fundamentaler zivilrechtlicher Grundsätze von Leistung und Gegenleistung nur dann funktionieren könne, wenn der ausfallende Mieter, durch die bereits von der Bundesregierung und auch Landesregierungen zugesagten Hilfen z.B. in Form von KfW-Krediten und steuerlichen Förderungen in einem Gesamtsystem funktioniert. „Andernfalls droht eine Aushebelung unseres bewährten deutschen Zivilrechts sowie nicht stemmbare Folgen für die Wirtschaft. Daher muss das vorliegende Gesetzgebungspaket streng mit den Fördermaßnahmen des Bundes verknüpft werden“, so Mattner.

Der ZIA begrüßt schnelles Wirken um unnötige Insolvenzen zu vermeiden. Wichtig ist dem ZIA, dass weitgehend alle Verträge umfasst werden und daher keine einseitigen Lücken in Vertragsketten entstehen. 

„Es geht um die Bedürftigen“, so Mattner: „Der Anspruch muss an die wirtschaftliche bzw. tatsächliche Situation des Mieters gekoppelt sein, so dass der Anspruch nicht besteht, wenn die Miete erbracht werden kann durch wirtschaftliche gesunde Unternehmen bzw. Mieter ohne Umsatzausfälle“. 

Bei der sogenannten „Long Stop Problematik“, bei der durch den Ausfall des Bauunternehmers die Fristen aus dem Mietvertrag und dem Verkaufsvertrag des Objektes überschritten werden, müsse sichergestellt werden, Insolvenzen abzuwenden, die allein durch das Finanzaufsichtsrecht entstehen, weil dieses den Investoren auferlegt, sich aus in Stress befindlichen Projekten zurückzuziehen. Auch das ist durch Einfrieren der Fristen etwa für drei Monate zu regeln.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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PROJECT Investment: »Gefragt sind jetzt wirtschaftsfördernde Konzepte anstelle Kosten verursachende Gesetze«

©Alexander Schlichting

Bamberg, 19.03.2020 (OPM): Zentralistisch statt föderal: Die Groko möchte die sogenannten §34f-Finanzvermittler unter die Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellen und die bislang zuständigen Industrie- und Handelskammern (IHK) und Gewerbeämter der Länder aus der Aufsicht entlassen.

Dieser am 11. März beschlossene Gesetzesentwurf unter dem komplizierten Titel »Finanzanlagenvermittler-Aufsichtsübertragungsgesetz« stößt in der Finanzbranche auf wenig Zuspruch, so auch bei dem auf dem Markt für Immobilienkapitalanlagen und -entwicklungen agierenden PROJECT Unternehmensverbund, einer der größten deutschen Player auf dem Beteiligungsmarkt im Wohnungsneubau. Alexander Schlichting, geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Vermittlungs GmbH, hält das Vorhaben in der jetzt beschlossenen Fassung aus mehreren Gründen für wirtschaftlich kontraproduktiv und für den Privatanleger ohne ersichtlichen Mehrwert.

Mehrkosten für Vermittler – weniger Sicherheit für Verbraucher

Die bislang zuständigen Aufsichtsbehörden des Vermittlerkreises, der über eine Zulassung nach §34f Gewerbeordnung verfügt, sind je nach Region entweder die Industrie- und Handelskammern (IHK) oder die Gewerbeämter. Diese dezentral organisierte Aufsicht hat sich Finanzfachmann Schlichting zufolge sehr gut bewährt. Sie sei für die Vermittler bezahlbar, zudem bieten die IHKs zusätzliche Beratungsdienstleistungen, wie beispielsweise in Bezug auf die Erlaubnisreichweite, also beispielsweise Haftungs- bzw. Strafbarkeitsrisiken einer Vermögensberatung. Diese wichtige Beratungsleistung würde unter der BaFin zukünftig wegfallen. Zudem rechne der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. bei einem Aufsichtswechsel mit hohen zusätzlichen Kosten bis zu 5.000 Euro pro Zulassungsinhaber und Jahr. Sollten die Prognosen des Verbands zutreffen und bei Inkrafttreten des Aufsichtswechsels die Hälfte der bisherigen unabhängigen Makler vom Markt verschwinden[1], bekämen die Privatanleger zu spüren, dass die Beraterauswahl schwindet und gleichzeitig – wegen einer geringeren Leistung der Aufsicht – auch die Qualität der Vermögensberatung sinkt

»Die von uns offerierten Alternativen Investmentfonds bedürfen einer fundierten Beratung, die für jeden einzelnen Privatanleger ein maßgeschneidertes Profil aufweisen muss. Die seit 2013 dezentral organisierte Aufsicht, die jeweils hälftig von den Industrie- und Handelskammern sowie den Gewerbeämtern getragen wird, hat mit zur heute hohen Qualität der Vermögensberatung beigetragen«, sagt Schlichting. PROJECT Investment bringt in Form von unterschiedlichen Veranstaltungen und Workshops traditionell selbst viel Engagement in die Betreuung seiner Partner ein, die zu über 80 Prozent aus freien, unabhängigen Vermittlern und Maklern bestehen und über eine Zulassung nach §34f GewO verfügen.

Fehlender staatlicher Rückhalt

Der Mittelstand braucht in unruhigen Zeiten staatlichen Rückhalt, der bei Bedarf eingreift. »Dieser Rückhalt ist allerdings nicht zu erkennen«, so Schlichting. Angesichts der auf die deutsche Wirtschaft unvermeidlich negativ wirkenden Coronavirus-Pandemie und der darüber hinaus ungelösten internationalen Nahost-oder Handelskonflikte brauche es eine die mittelständische Wirtschaft aktiv fördernde Politik. Das bisherige Aufsichtssystem in der Finanzberatung habe sich ausgezeichnet bewährt. Es bestehe keine sichtbare Notwendigkeit, die effizient und pragmatisch arbeitenden Industrie- und Handelskammern von ihren Aufgaben zu entbinden und neue bürokratische und überaus kostspielige Strukturen aufzubauen. Die von Teilen der Regierung ins Gespräch gebrachte ländereinheitliche IHK-Aufsicht bei gleichzeitiger Fachaufsicht durch die BaFin könne daher einen guten Kompromiss der unterschiedlichen Interessen bedeuten.

[1] AFW-Vermittlerbarometer Dezember 2019

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 470:

Im Editorial blickt Werner Rohmert einmal aus anderer Richtung auf die Corona-Zahlen. Das ist eine Chance. Zuvor ist aber klar, dass die Krise die Immobilienwirtschaft erreicht. Die (Geld-)Politik sch(m)eißt mit Scheinen auf Probleme. Ob die das merken? Und ansonsten leitet das Editorial zu neuen Problemen über, die Projektentwickler treffen werden. BILD hat da auch Probleme. Im Podcast hat Werner Rohmert (link im Editorial) auch einmal locker und unvorbereitet mit Dirk Labusch, Chefredakteur Immobilienwirtschaft, zur aktuellen Situation geplaudert. (S. 1)

  • Im Einleitungsartikel geht Werner Rohmert auf die Marktreaktionen zu aktuellen Entwicklungen und Problemmen insbesondere bei Bautägern ein. Projektentwickler brauchen vorrangig Rechtssicherheit. Gerade hier türmen sich die Probleme. Wer hafte für die Folgen der politischen Aufrufe zum social distancing. Spahn? Merkel? Sparkassen? (S. 3)
  • iFunded bietet wg. Corona Überbrückungsfinanzierung zu Selbstkosten an: „Der Immobilienbrief“/“Der Platow Brief“ warnen seit geraumer Zeit, dass Schwarmfinanzierungen regulatorisch bevorzugt seien und oft nicht sachgerecht beworben würden. (Rohmert, S. 8)
  • BVK setzt laut Bericht Investitionsentscheidungen aus: Brandaktuell meldete Thomas Daily am Mittwoch: „Deutschlands größter öffentlich-rechtlicher Versorger, die Bayerische Versorgungskammer (BVK), hat sich laut dem Informationsdienst „Pere News“ angesichts der Corona-Krise ein mindestens vier- bis sechswöchiges Moratorium für Investitionsentscheidungen im Immobilienbereich auferlegt. (Rohmert, S. 10)
  • Paris und London sind Hochburgen des Einzelhandels in Europa: „Die Hauptstadtmärkte sind mit riesigem Abstand vor den weiteren Märkten in diesen beiden Ländern. In Deutschland sieht das durch unsere dezentrale Struktur anders aus. (Götza/Rohmert, S. 11)
  • Transformation der Immobilienbranche: Der „CBRE Global Outlook 2030: The Age of Responsive Real Estate“ gibt einen umfassenden Ausblick auf die fundamentalen Veränderungen, die die weltweite Immobilienbranche und die Gesellschaft bis 2030 maßgeblich prägen würden. (Rohmert, S. 13)
  • Immobilienaktien: Rekord-Ergebnis bei Publity, LEG hält sich gut. (S. 14)
  • Von Corona lernen: Corona zeigt uns, globale oder weiträumige Vernetzung sollten wir nutzen können, dürfen aber nicht davon abhängig sein. (Franken, S. 16)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Berliner Mietendeckel: Paukenschlag aus Karlsruhe bleibt aus! (S. 16)
  • Immobilienfinanzierungsindex nähert sich Tiefststand: Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und von JLL als vierteljährlicher Stimmungsindikator für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland, hat im ersten Quartal 2020 seinen Abwärtstrend fortgesetzt. (S. 17)
  • Offene Immobilienfonds: Die Ratingagentur Scope hat die Mittelzuflüsse und Liquiditätsquoten von 20 offenen Immobilien-Publikumsfonds zum Stand 31. Dezember 2019 im Detail untersucht. (S. 18)
  • Deutscher Logistikmarkt: Treiber der markanten Entwicklung in der Assetklasse Logistik sind anhaltende Digitalisierungstrends. (S. 19)
  • B-Wohnungsmärkte steigen steiler als Toplagen: In der jährlich erscheinenden Wohnungskarte zu den Mieten und Renditen liefert Catella Research Substanz in die aufgeladene Diskussion zu Mietendeckel, Mietpreisbremse und Mietenexplosion. (S. 19)
  • Preissteigerungen für Einfamilienhäuser flachen ab: Im aktuellen Wohnimmobilienindex IMX von ImmoScout24 zeigt sich, dass die Kaufpreise im vierten Quartal 2019 für Einfamilienhäuser im Bestand und Neubausegment nicht mehr so stark steigen wie in den Quartalen zuvor. (Götza, S. 20)
  • Wie lange müssen wir die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronaviruspandemie aufrecht erhalten? Die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zur Reduzierung der sozialen Kontakte und zur Verbesserung der Hygiene werden nicht nur als lästig empfunden, sondern sie werden auch eine schwere Wirtschaftskrise hervorrufen. (Eichener, S. 21)
  • FIABCI Prix d´Excellence Germany 2020: Wettbewerbsjahr ist eröffnet! Zum siebten Mal zeichnen FIABCI Deutschland und der BFW Bundesverband bundesweit herausragende Projektentwicklungen in den Bereichen Wohnen und Gewerbe aus. (Krentz, S. 23)
  • Ungleichbehandlung von Grundvermögen beendet? Während der Gesetzgeber gebraucht hat, die Grundsteuerreform anzugehen hat der Beck-Verlag mit der Broschüre Grundsteuerreform“ schnell reagiert und das sperrige Gesetz übersichtlich für die Praxis dargestellt. (Krentz, S. 24)
  • Die wichtigsten Antworten zum Arbeitsrecht in Zeiten der Corona-Krise. (Häberer, S. 25)
  • Immobilienbrief Köln: Steigende Nachfrage trotz hoher Kaufpreise. (Junghanns, S. 26)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

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Corona-Krise: ZIA fordert Hilfen für Gewerbe

Berlin, 18.03.2020 (OPM): Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, sieht vor dem Hintergrund der Corona-Krise Gewerbemieter und Bestandshalter vor existenziellen Problemen. Besonders weil im Handel bereits die ersten Geschäfte schließen mussten. Ähnliche Entwicklungen setzen nunmehr auch bei Hotelpächtern und werden sich im abzusehenden Fall von Liquiditätsproblemen noch bei Büromietern ereignen. Dies wiederum führe zu Krisen bei den Bestandshaltern, die weiterhin und vor allem nach der Krise für Gewerberaum sorgen mussten.

Im ZIA sind 37.000 Mitglieder der Immobilienbranche organisiert. ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner empfiehlt sich über individuelle Lösungen wie Mietstundungen zu verständigen. „Dort wo Kurzarbeit möglich ist, kann dies eine Hilfe sein. Die Bundesregierung muss jetzt bei der Einrichtung von Sonderfonds und Rettungsprogrammen für Firmen an die Gewerbeimmobilienwirtschaft, speziell an kleine und mittlere Unternehmen denken“, sagte Mattner. 

Die Immobilienwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland fast 19 Prozent des Bruttosozialproduktes, sie ist eine Schlüsselindustrie und hat in früheren Krisen stets eine Rolle als stabiler Anker wahrgenommen. Mattner betonte: „Diesmal handelt es sich jedoch um eine Gefahr nicht gekannten Ausmaßes und Tragweite, die ein sofortiges Eingreifen erfordert.“ 

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Börsencrash zwingt EZB zu stärkerer Reaktion und Saudi-Arabien kann nicht allzu lang gegen Russland spielen

Ein Kommentar von Andreas Billmeier, Sovereign Research Analystder Legg-Mason-Tochter Western AssetManagement

© pixabay

Bis zum Wochenende bestand die wahrscheinlichste Vorgehensweise für die EZB darin, ausreichend Liquidität für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Eine Zinssenkung um zehnBasispunkte war zwar voll eingepreist, aber nur ein entfernter zweiter Schritt. Dies hat sich jetzt geändert. Für die Sitzung der EZB am Donnerstag (12. März 2020) sind nun eine Zinssenkung, Liquiditätsmaßnahmen und möglicherweise auch eine Verstärkung des Programms zum Asset-Ankauf zu erwarten.

Warum? Seit Donnerstag gab eszwei zusätzliche Schocks: Erstens hat Italien zunächst das Kernindustriegebiet Lombardei und 14 benachbarte Provinzen geschlossen, was ungefähr 45bis 50Prozentdes nationalen BIP ausmacht, und mittlerweile das ganze Land unter Quarantäne gestellt. Während Italien deshalb im ersten Quartal 2020 sehr wahrscheinlich in eine Rezession gerät, wird diese Maßnahme zumindest sehr deutliche Auswirkungen auf die europäische Kernproduktions-und Logistikkette haben. Dies betrifft Italien, Teile Österreichs, der Schweiz und Süddeutschlands.

Deutschland und die Eurozone können zwar aus definitorischer Sicht im ersten Quartal nicht in eine Rezession fallen, da dazu zwei aufeinanderfolgende Quartale mit negativen Vorzeichen beim Wachstum stehen müssen. Aber dieser Punkt ist im Wesentlichen akademisch –der wirtschaftliche Schock wird stark sein und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der Eurozone steigt zum zweiten Quartal. Mit anderen Worten: Auch die Wahrscheinlichkeit eines schnellen Wiederaufschwungs schwindet.

Deshalb kann die EZB den erweiterten Charakter des Schocks nicht länger ignorieren, muss handeln und das geeignete Instrument ist eine Zinssenkung. Zu bedenken ist auch, dass der Euro nach der jüngsten Aufwertung nicht mehr in seiner Komfortzone um die 1,15 liegt und die EZB zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht sehr an einer Aufwertung der Währung interessiert ist.

Zudem werden der Zusammenbruch des OPEC+-Abkommens und die offensichtlichen Auswirkungen auf den Rohölpreis zusätzlich zum stärkeren Euro die Gesamtinflation in der Eurozone auf nullund möglicherweise sogar noch darunter drücken, wenn der Ölpreisschock nicht schnell rückgängig gemacht wird. Während die Auswirkungen auf die Kerninflation weniger stark sein werden, wird sich die Übertragung auf die Inflationserwartungen verändern: Nur weil einige Prognosen zu niedrigeren Inflationserwartungen kommen, würde die EZB nicht zu weiteren Schritten greifen. Jetzt aber hat sich die Situation umgekehrt: Wenn zu erwarten ist, dass die Gesamtinflation auf oder sogar unter null sinkt, ist fast sicher, dass die Analystenschätzungen für die Inflation absacken. Dann aber kann sie genauso gut schon jetzt dagegen vorgehen, indem sie den Betrag der gekauften Vermögenswerte von 20 auf 30 oder 40 Milliarden Euro erhöht und möglicherweise die Mischung ein wenig verändert.

Insofern ist von der EZB-Sitzung am Donnerstag nun ein relativ breites Maßnahmenpaket zu erwarten, das eine Zinssenkung, erhebliche Anstrengungen auf der Seite der Liquiditätsversorgung und auch eine Erhöhung des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten umfasst.

Exkurs zu Opec, Saudi-Arabien und Russland

Die Inflationserwartungen stehen insofern unter einer gewissen Unsicherheit, als sich die angespannte Lage zwischen Saudi-Arabien und Russland fast ebenso schnell wieder auflösen könnte, wie sie entstanden ist. Der wirtschaftliche und politische Druck auf Saudi-Arabien ist viel größer als auf Russland. Die russische Wirtschaft ist durch die Anhäufung von Reserven (+150 Milliardenin den letzten fünfJahren) seit geraumer Zeit viel immuner geworden, während für Saudi-Arabien das Gegenteil zutrifft: Die offiziellen Reserven sind im gleichen Zeitraum um etwa 250 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Aus fiskalischer Sicht betragen die Haushaltsdefizite außerhalb des Ölsektors nach den entsprechenden Berichten des IWF etwa 30 Prozent des BIP in Saudi-Arabien im Gegensatz zu etwa sechs Prozent des BIP in Russland. Saudi-Arabien kann dieses Spiel nicht sehr lange spielen.

Quelle: Legg Mason Investments (Ireland) Limited

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Habona Invest legt fürDeka offenen Immobilienspezial-fonds mit Schwerpunkt Nahversorgung auf

©Habona – Johannes Palla

Frankfurt, 10. März 2020 (OPM): Die Frankfurter Habona Invest Gruppe hat ihren ersten offenen Immobilienspezialfonds aufgelegt. Der Fonds „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ legt seinen Investmentfokus auf onlineresistente Nahversorgungsimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und wurde ausschließlich für institutionelle Anleger aus dem Sparkassenbereich konzipiert.

Das angestrebte Investitionsvolumen in Höhe von 350 Mio. Euro soll durch überwiegend großvolumige Portfolio-Ankäufe erreicht werden. Die für die Eigenkapitalplatzierung verantwortliche Dekahat die dafür erforderlichen Kapitalzusagen bereits vollständig eingeworben. Service-KVG ist die HANSAINVESTHanseatische Investment-GmbH. Als Verwahrstelle fungiert das Frankfurter Institut Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG. Habona Invest übernimmt wesentliche Bereiche des Fonds-, Asset-und Transaktionsmanagements. Erste Investitionen sollen bereits im ersten Halbjahr 2020 erfolgen. „Wir freuen uns außerordentlich über die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Deka im Spezialfondsbereich“, so Johannes Palla, Geschäftsführer der Habona Invest. „Damit wird unser Produkt-und Anlageportfolio sehr sinnvoll erweitert –bei perfekter Abgrenzung zu unseren Publikums-AIF“. Esteban de Lope, Geschäftsführer der DekaImmobilien: „Mit dem langjährigen und spezialisierten Immobilien-Knowhow der Habona Invest erschließen wir für unsere institutionellen Anleger die attraktive Assetklasse Nahversorgung.“

Quelle: Habona Invest Gruppe

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