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Category Archives: News

„FINANZIERUNGSTAG für Immobilienunternehmen“ am 28.06.2019

© finanzierungstag.com

Liebe Leserinnen und Leser,

am 28. Juni veranstaltet „Der Immobilienbrief“ gemeinsam mit dem „Bond Magazine“ den vierten

„FINANZIERUNGSTAG für Immobilienunternehmen“

zu dem wir Sie recht herzlich begrüßen würden. Bereits jetzt haben sich zahlreiche Entscheider aus der Branche zum Finanzierungstag angemeldet.

Wann:            28. Juni 2019, 9.15 Uhr bis 16.00 Uhr

Wo:                Hotel Jumeirah, Frankfurt

Die diesjährigen Themenschwerpunkte sind:

  • Mezzanine-Finanzierung
  • Schuldscheindarlehen
  • Crowdfunding
  • Unternehmensanleihe
  • IPO
  • Neu: Digitalisierung bei der Immobilienfinanzierung
  • Neu: Green Bonds

Namhafte Referenten von

  • Vonovia
  • Volkswagen Immobilien
  • Jones Lang LaSalle
  • Quirin Privatbank
  • Dentons
  • Börse München
  • Better Orange
  • CredX

stellen Ihnen die wichtigsten Trends rund um alternative Finanzierungen für Immobilienunternehmen vor und stehen Ihnen Rede und Antwort.

Im Rahmen der Veranstaltung erfahren Immobilienunternehmen sowie Interessenten alle wichtigen Details zu möglichen Finanzierungsalternativen. Das Veranstaltungsprogramm ist unter www.finanzierungstag.com zu finden.

Wir würden uns über Ihre Anmeldung freuen!

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Kooperation der Fondsbörse Deutschland mit Solvium Capital ermöglicht erstmals die voll digitale Zeichnung auch von Vermögensanlagen

© Solvium

Hamburg, 16. Mai 2019. Der Hamburger Anbieter von Vermögensanlagen Solvium Capital und die Handelsplattform Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG geben Ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der digitalen Zeichnung von Vermögensanlagen bekannt. Zur Vertriebs- und Abwicklungsunterstützung sollen die anstehenden Neuemissionen „Solvium Wechselkoffer Euro Select 7“ sowie „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ für Vermittler erstmals zur vollständig digitalen Zeichnung zur Verfügung stehen.
Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG betreibt das Portal www.erstmarkt.de, welches bisher die digitale Zeichnung von AIFs ermöglichte. Durch die neue Kooperation mit der Solvium Gruppe können Vermittler nun erstmals auch Vermögensanlagen per digitaler Zeichnungsstrecke für ihre Kunden zur Verfügung stellen.
Dazu Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun einen Case im Markt haben, der die Vorteile unserer digitalen Zeichnungsstrecke auch beim Vertrieb von Vermögensanlagen sichtbar macht – insbesondere die voll automatisierte Dokumentation aller relevanten Zeichnungsschritte. Gemeinsam mit Solvium haben wir in den vergangenen Monaten intensiv und vertrauensvoll an der Umsetzung dieses strategischen Projektes gearbeitet. Dafür ein großes Dankeschön an unseren neuen Kooperationspartner! Nun hoffen wir, dass rasch weitere Partnerschaften mit AIF- und Vermögensanlage-Vertrieben folgen, die unseren zusätzlichen Service für sich nutzen möchten.“
Solvium-Geschäftsführer Andre Wreth: „Wegen der kommenden FimVermV-Änderungen wird eine möglichst praktikable digitale Zeichnungsstrecke für unsere Vermittler immer wichtiger – und auch eine rechtssichere, digital genau dokumentierte Vermittlung. Wir laden interessierte Vermittler zu einer gemeinsamen Webinar-Konferenz (https://sc123.de/dz ) am 22. Mai um 14 Uhr ein und sind jetzt schon über die ersten viele Dutzend Anmeldungen sehr erfreut. Unser Ziel ist es, bereits in 2019 mehr als 1 Mio. Euro über diesen Weg einzuwerben und wir sind sicher, dass auch andere Marktteilnehmer unserem Beispiel folgen werden.“

Quelle: Solvium Capital

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Scope bewertet den geschlossenen alternativen Investmentfonds DFV Hotelinvest 6 mit a (AIF)

Berlin, 14. Mai 2019 (Ratingmitteilung): Der Anleger beteiligt sich über den Publikums-AIF an drei Hotelimmobilien in Friedrichroda (Thüringen), Hannover (Niedersachsen) und Niedernhausen (Hessen) mit einem Investitionsvolumen von 56,3 Mio. Euro.

Die drei Hotels sind langjährig am Markt etabliert und werden unter der Marke „H+“ der Hospitality Alliance GmbH geführt. Für die Häuser wurden jeweils Mietverträge mit Laufzeit bis 2038 abgeschlossen. Hieran anschließend verfügt der Mieter zusätzlich über je zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren.

Das 4-Sterne Freizeit- und Wellnesshotel „H+Hotel & SPA Friedrichroda“ wurde 1954 errichtet und 1996/1997 kernsaniert. Es verfügt über 153 Gästezimmer und sechs teilweise kombinierbare Veranstaltungsräume, die Platz für bis zu 380 Personen bieten.

Das „H+Hotel Hannover“ ist ein 4-Sterne Business- und Tagungshotel, welches 1994 errichtet wurde. Neben 179 Gästezimmern bietet es 15 Veranstaltungsräume für maximal ca. 350 Personen an.

Das dritte Objekt „H+Hotel Wiesbaden Niedernhausen“ wurde 1993/1994 erbaut und verfügt über 187 Gästezimmer. Ferner besitzt das Hotel 13 teilweise kombinierbare Tagungsräume mit Platz für bis zu 600 Personen.

Das gesamte Investitionsvolumen von 56,3 Mio. Euro wird in Höhe von 27,0 Mio. Euro durch Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 47,9%. Über das Agio von fünf Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 19,1% bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,08% p. a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,83%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine gute risikoadjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:

  • das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG
  • die über die Fondslaufzeit hinaus laufenden Mietverträge
  • den bereits erfolgten Eigentumsübergang der Immobilien
  • die fixierte Fremdfinanzierung über zehn Jahre mit einer vergleichsweise hohen Tilgungsrate

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:

  • die Single-Tenant Spezialimmobilien mit eingeschränkter Drittverwendungsmöglichkeit
  • die Ausfallwahrscheinlichkeit der Mietgarantin im Non-Investment-Grade-Bereich
  • das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren
  • die prozentual vergleichsweise hohen Weichkosten im Vergleich zur Peergroup der Publikums-AIF

Die Scope Analyse hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:

  • Break-Even-Wahrscheinlichkeit: 99,05%
  • Verlustmöglichkeit: 0,95%
  • Value-at-Risk: 0,0% (ein Verlust von 0,0% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
  • Risikoklasse: 3

Für den Anbieter liegt ein Scope Asset Management Rating für den Bereich Immobilien von AAAMR vor (Stand: 11.10.2018).

Quelle: Scope Fund Analysis

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Zweitmarkt: Steiler Preisanstieg bei Immobilienfonds

©www.shutterstock.com

08. Mai 2019 (Kommentar von Stefan Löwer): Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG blickt auf einen “mehr als erfreulichen Handelsmonat” zurück. Der April endete demnach mit einem weit überdurchschnittlichen Gesamtumsatz und einer neuen Rekordmarke bei Immobilienbeteiligungen.

Drei Viertel des Zweitmarkthandels entfielen im April auf Immobilienfonds.

Nach einem eher ruhigen Jahresauftakt im ersten Quartal schnellte im April das nominale Handelsvolumen auf 24,50 Millionen Euro nach oben, teilt die Fondsbörse mit (Vormonate: 18,87 beziehungsweise 15,92 Millionen Euro). Dementsprechend kamen mit 556 Transaktionen besonders viele Abschlüsse zustande.

Die Handelskurse erreichten dabei Rekordmarken. Mit 113,90 Prozent erzielten Immobilien den bisher höchsten monatlichen Durchschnittskurs in der internen Statistik der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG (Vorjahr: 90,28 Prozent, Vormonat: 85,22 Prozent). Auch im Gesamthandel kletterte der Durchschnittskurs auf ein neues Hoch von 94,82 Prozent (Vorjahr: 74,49 Prozent, Vormonat: 64,83 Prozent).

Schiffsbeteiligungen erfreulich

Noch deutlicher als in den Vormonaten dominierten Immobilien das Handelsgeschehen und standen mit 359 Transaktionen für 75,27 Prozent des Gesamtumsatzes. Das nominale Handelsvolumen fiel mit 18,44 Millionen Euro ungewöhnlich hoch aus.

Ebenfalls erfreulich lief der Markt für Schiffsbeteiligungen: Hier wurde mit 107 Transaktionen (Vormonate: 95 beziehungsweise 50 Transaktionen) ein Nominalumsatz von 3,50 Millionen Euro erzielt. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 14,28 Prozent und lag wie der Durchschnittskurs von 31,30 Prozent im gewohnten Rahmen.

Etwas ruhiger als zuletzt war der Handel bei Sonstigen Beteiligungen wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds. Aus 90 Transaktionen wurde ein Nominalumsatz von 2,56 Millionen erzielt. Dies entspricht einem Anteil von 10,45 Prozent am Gesamthandel. (sl)

Quelle: www.cash-online.de

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Scope bestätigt das Asset Management Rating der PROJECT Investment Gruppe mit AA- (AMR)

Berlin, 08. Mai 2019 (Marktnews): Scope bestätigt das Asset Management Rating der PROJECT Investment Gruppe mit AA- (AMR) und attestiert dem Unternehmen damit eine weiterhin sehr hohe Qualität und Kompetenz im Asset Management von Immobilien.

Die im Jahr 1995 gegründete Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter und hat bislang 33 geschlossene Wohnimmobilienentwicklungsfonds mit einem platzierten Eigenkapital in Höhe von über einer Milliarde Euro aufgelegt.

Positiv beeinflusst wurde das Ratingurteil durch die aufgebaute Inhouse-Kompetenz, welche beim Schwester-Unternehmen, der PROJECT Immobilien Gruppe, liegt und die sich in der sehr hohen Qualität der Steuerung von Projektentwicklungen sowie den Instrumenten der Risikokontrolle zeigt.

Durch ein überzeugendes Sicherheitskonzept gelingt es dem Unternehmen, Fondsprodukte mit einem attraktiven Chance-Risiko-Profil für seine Privatkunden sowie semi-professionellen und institutionellen Kunden aufzulegen.

Die PROJECT Investment Gruppe hat bei ihren 49 Exits innerhalb ihrer Immobilienentwicklungsfonds eine ausnahmslos positive IRR-Rendite erzielt. Die durchschnittliche Objektrendite betrug 12,3% pro Jahr auf das eingesetzte Kapital. Für die sieben in 2018 abgeschlossenen Projekte lag die Projektrendite mit 12,58% auf unverändert hohem Niveau.

Die Einführung von Lean Management und Lean Construction bei der PROJECT Immobilien Gruppe ist im Berichtzeitraum weiter fortgeschritten. In den bisher umgesetzten 30 Pilotprojekten ergaben sich Zeitersparnisse von im Schnitt etwa 20% und eine rund zehnprozentige Reduzierung der Baukosten – mit einem positiven Einfluss auf die Fondsrendite der Anleger.

Durch den Einsatz von sechs Qualitätsmanagern in der Projektsteuerung sowie den Einsatz von Abschlussmanagern im Vorfeld der Wohnungsübergabe konnte bei ersten Pilotprojekten die Anzahl der Mängel auf ein deutlich unter Branchenstandard liegendes Niveau gesenkt werden.

Mit der Auflage des ersten Nachhaltigkeitsberichts kann PROJECT ein gestiegenes Commitment im ESG-Bereich dokumentieren, wodurch die Grundlage für ein institutionalisiertes Nachhaltigkeitsmanagement in den kommenden Jahren geschaffen wurde.

Das Rating wird begrenzt durch eine eingeschränkte Transparenz der Leistungsbilanzdokumentation durch Glättung der Auszahlungsverläufe bei Fondskonzeptionen, die Anspar- und thesaurierende Modelle beinhalten. Darüber hinaus kann das Unternehmen nur einen begrenzten Track Record im Bereich gewerblicher Immobilien vorweisen, wenngleich mit den ersten beiden Exits überdurchschnittlich hohe Projektrenditen erzielt werden konnten.

Darüber hinaus hat eine vergleichsweise hohe Personalfluktuationsrate von 17,3% im Jahr 2018 (10,4% in der gesamten Unternehmensgruppe) zu Bewertungsabschlägen geführt.

Insgesamt wurden die bereits im Vorjahr getroffenen Einschätzungen zur Qualität des Asset Managements bestätigt.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Performancewachstum trotzt schwächelnder Wirtschaftsentwicklung

FRANKFURT, 03. Mai 2019 – Der VICTOR Prime Office Indikator bestätigt im ersten Quartal 2019 mit einem Plus von 1,9 Prozent den Trend aus dem Vorquartal (Q4 2018: +2,1 %). Der aktuelle Indikatorstand liegt bei 195,7 Punkten und klettert damit weiter auf einen neuen Höchststand. Ein Großteil der Performanceänderung resultiert, ähnlich dem vierten Quartal, aus dem nochmaligen Rückgang der Spitzenrendite in der Frankfurter Bankenlage. „Damit trotzt die Entwicklung der Preise für Bürospitzenimmobilien der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland“, so Ralf Kemper, Head of Valuation & Transaction Advisory JLL Germany. Kemper erläutert: „2018 basierte die Performance des VICTOR im Wesentlichen auf Mietsteigerungen in der Breite, einem kontinuierlichen Ansteigen der Spitzen- und Durchschnittsmieten in den untersuchten Märkten. Im Gegensatz dazu war die Mietentwicklung während der ersten drei Monate 2019 lediglich in zwei Märkten positiv.“ Weiter zugelegt haben die nach Indikatorstand führenden Spitzenlagen in Berlin und Hamburg, während sich die Dynamik des Vorjahres in München, Frankfurt und Düsseldorf beruhigt hat. „Isoliert betrachtet müsste sich diese Beruhigung auf Grund kürzlich veröffentlichter Prognosen, beispielsweise der Absenkung des Wirtschaftswachstums in Deutschland für 2019 auf lediglich 0,5 % oder der laut Ifo-Index nach einem Zwischenhoch aktuellen Verschlechterung der Stimmung in den deutschen Firmen, verstetigen. Was allerdings prinzipiell gegen eine Stagnation der Mietpreise spricht, sind die immobilienwirtschaftlichen Rahmendaten in den deutschen Bürohochburgen. Die zeigen sich unbeeindruckt: Hohe Nachfrage, aber wenig Auswahl, teilweise herrscht quasi Vollvermietung“, so Kemper, und der JLL Experte ergänzt: „Dies dürfte das Mietpreisniveau in den 1A-Bürolagen in 2019 weiter ansteigen lassen. Offensichtlich ist auch, dass die Toplagen weiterhin viel Kapital anziehen, nationales wie internationales. Zusammen mit den möglichen Impulsen aus dem Vermietungsmarkt sorgt das im laufenden Jahr in einzelnen Märkten für eine weitere Renditekompression. Immer vorausgesetzt, für die vielfältigen Unwägbarkeiten werden akzeptable Lösungen gefunden.“

Starke Renditekompression der Frankfurter Bankenlage als Wachstumstreiber

Wie bereits im Vorquartal (+3,3%) bleibt die Frankfurter Bankenlage mit einem satten Performanceanstieg von +4,6 Prozent Spitzenreiter. Der neue Indikatorstand beträgt 191,0 Punkte und liegt nur noch knapp unter dem Durchschnitt der fünf untersuchten Metropolen. Vor allem in den letzten beiden Quartalen hat Frankfurt einen deutlichen Zuwachs bei der Wertperformance erlebt. Die Frankfurter Bankenlage hat in den vergangenen Monaten durch Renditekompression eine rasante Preisentwicklung hingelegt. Die Spitzenrendite ist seit Herbst 2018 insgesamt um 30 Basispunkte gesunken. Angedeutet hatte sich das bereits Anfang 2018, konnte damals aber mangels gehandeltem Produkt noch nicht verlässlich nachvollzogen werden. Transaktionen von Anfang dieses Jahres wie etwa das Eurotheum oder das Marienforum haben nun das 31-fache bzw. sogar mehr als das 33-fache einer Jahresmiete erzielt. „Das Geld für Investments ist in ausreichender Menge vorhanden. Wenn auch das entsprechende Büroobjekt im Angebot ist, ist die Bereitschaft einiger Investoren groß, für Top-Immobilien Top-Preise zu zahlen. Das hat die Spitzenrendite im ersten Quartal 2019 in Frankfurt erstmals auf unter 3 Prozent gedrückt – und das Ende der Fahnenstange dürfte damit noch nicht erreicht sein“, so Kemper. Frankfurt folgt damit Berlin, wo die Spitzrendite bereits seit Ende 2017 bei 2,9 Prozent liegt.

Platz zwei in der Performance-Statistik geht an die Münchener Innenstadt, die einen Anstieg des Indikators um +2,1 Prozent auf 194,9 Punkte verzeichnet, ebenfalls basierend zum einen auf einer Anpassung der Spitzenrendite um 10 Basispunkte, zum anderen auf einem weiteren leichten Anstieg der Spitzenmiete. In den anderen Städten konnten im ersten Quartal 2019 keine signifikanten Änderungen beobachtet werden. Immerhin zugelegt haben noch die Hamburger Innenstadt mit einem Plus von 0,9 Prozent (neuer Indikatorstand 207,3 Punkte) sowie die Berliner Innenstadt (+0,5 %, 211,2 Punkte). Schlusslicht ist die Düsseldorfer Bankenlage mit einem Performancerückgang von – 0,3 Prozent: In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben, nach deutlichen Anstiegen bei Spitzen- und Durchschnittsmieten im vergangenen Jahr, im ersten Quartal 2019 mehr Transaktionen im mittleren Spitzensegment stattgefunden mit der Folge, dass die Durchschnittsmiete in der 1A-Bürolage leicht zurückgegangen ist. Der neue Indikatorstand liegt bei 179,8 Punkten.

Unter dem Strich hat sich die laufende Jahresperformance in den 1A-Bürolagen mit +6,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal (Q4 2018: +6,3 %) nur minimal verändert, bewegt sich damit deutlich unter den Werten der Vergangenheit, die mit über 17% ihren Höchststand im ersten Quartal 2017 erreicht hatten. Auch der Total Return notiert im ersten Quartal auf ähnlichem Niveau wie drei Monate zuvor (+9,6 % gegenüber +9,5 % in Q4 2018). Dieses Gesamtbild verändert sich lagebezogen: Nach Platz vier im letzten Quartal hat sich die Frankfurter Bankenlage mit +12,3 Prozent an die Spitze der Total Return Statistik gesetzt, gleichauf mit Düsseldorf. Dort profitiert die Bankenlage von der starken Entwicklung im gesamten Jahr 2018. Der aktuell leichte Performance-Rückgang hat am guten Standing nichts geändert. Dafür waren die Ergebnisse der Quartale zuvor zu stark. Frankfurt und Düsseldorf verbuchen also einen deutlich überdurchschnittlichen, zweistelligen Zuwachs. Für die 1A-Bürolagen in den anderen drei Städten ist ein jeweils merklich niedrigerer Total Return zu notieren: Die Berliner Innenstadt verzeichnet ein Plus von 9,2 Prozent, München und Hamburg kommen auf + 6,8 Prozent bzw. +6,5 Prozent. Auch eine weitere Kennziffer weist auf eine positive Entwicklung hin. Der Risikoaufschlag (JLLPRP, Prime Risk Premium), der kalkulatorische Aufschlag auf den risikofreien Zins, den ein Investor für sein Investment in eine Spitzenimmobilie erwartet, hat unter den bestehenden Rahmenbedingungen auch im ersten Quartal 2019 nur mäßig nachgegeben. Mit 239 Basispunkten notiert er lediglich 11 Basispunkte unter dem Niveau des dritten Quartals in 2017. Damit sind seit 15 Monaten trotz der Verteuerung der Kaufpreise, die sich auch im Victor Indikatorstand niederschlagen, keine großen Schwankungen zu beobachten. Ein sinkender risikoloser Zinssatz steht damit einer in gleichem Maße sinkenden internen Zinsfußerwartung der Investoren gegenüber. Kemper abschließend: „Die Meinungen gehen bei der Frage, inwieweit der Markt sich inzwischen dem ‚Peak‘ angenähert hat, nach wie vor auseinander. Dies gilt auch für die Diskussion, ob die nun zuletzt beschleunigte Renditekompression in Frankfurt möglicherweise die Hinleitung zu einer allgemeinen Trendwende ist. Für diese These könnte sprechen, dass die Preise in der Frankfurter Spitzenlage während der letzten Boomphase im bundesweiten Vergleich am spätesten anzogen haben, erst kurz vor der Finanzkrise das niedrigere Renditeniveau der anderen vier Immobilienhochburgen erreicht wurde und es danach mit dem Indikatorstand in allen Städten bergab ging. Allerdings: die momentane Preisentwicklung ist stark getrieben durch anhaltenden Kapitaldruck gepaart mit signifikanter Produktknappheit im Spitzensegment und starken Impulsen aus den Vermietungsmärkten. Dies alles spricht eher für eine lange Hochpreis- Phase. Bis dato haben alle geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken keinen essentiell negativen Einfluss auf das Investitionsverhalten in Deutschland. Und auch derzeit sieht es nicht danach aus, dass sich 2019 daran etwas ändern wird und eine nachhaltige Eintrübung der Investmentmärkte in Deutschland zu erwarten ist. Schwächere Weltkonjunktur, Halbierung der Wachstumsprognose in Deutschland, globale Handelsdispute, Unklarheiten beim Brexit mit dem worst case eines ungeordneten Ausstiegs: diese stetigen Begleiter lassen die Unternehmen allerdings vorsichtiger agieren.“

Quelle: JLL Deutschland

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Dr. Birgit Reimers-Zocher als weitere Ombudsperson der Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen bestellt

Berlin, 02. Mai 2019 (Personlanews): Der Vorstand des Vereins Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V. hat zum 1. Mai 2019 Frau Dr. Birgit Reimers-Zocher als weitere Ombudsperson der Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen berufen. Sie verstärkt in dieser Funktion die Arbeit der seit 2008 und 2014 amtierenden Ombudsleute Dr. Inga Schmidt-Syaßen und Dr. Fritz Frantzioch.

Die Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen ist seit dem 1. Februar 2017 eine durch das Bundesamt für Justiz förmlich anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle. Die Einrichtung ist die zentrale Anlaufstelle für Beschwerden von Anlegern im Zusammenhang mit ihren Beteiligungen an regulierten Investmentvermögen (AIF) sowie Vermögensanlagen in Form von GmbH & Co. KG-Strukturen (sog. geschlossene Fonds).

Frau Dr. Reimers-Zocher greift für ihre Tätigkeit als Schlichterin auf mehr als 30 Jahre Erfahrung als Richterin zurück. Darüber hinaus war sie auch in mehreren Verfahren als Schiedsrichterin tätig.

Seit Mitte des Jahres 2006 bis zu ihrem Ausscheiden im Dezember 2018 war sie am Hanseatischen Oberlandesgericht Mitglied des 11. Zivilsenats, wo neben Rechtsfragen des allgemeinen Zivilrechts die Fragen des Gesellschaftsrechts im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen. In den letzten Jahren war sie außerdem Mitglied des Präsidiums des Gerichts.

„Mit Frau Dr. Reimers-Zocher haben wir für die Ombudsstelle eine weitere erfahrene und qualifizierte Juristin gewinnen können. Mit der Erweiterung des Teams der Ombudspersonen stärken wir das Verfahren und sichern Kontinuität in der Fallbearbeitung“, so Eric Romba, Vorsitzender des Vorstands des Vereins Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V.

Die Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen (ehemals Ombudsstelle Geschlossene Fonds) ist seit März 2008 die zentrale Anlaufstelle für Beschwerden von Anlegern im Zusammen-hang mit ihren Beteiligungen an geschlossenen Investmentvermögen und geschlossenen Fonds.

Quelle: Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V.

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Düsseldorf und Frankfurt weiterhin mit höchsten Preissteigerungen bei Neubauwohnungen


Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung PROJECT Real Estate AG

Bamberg, 06.05.2019 (Marktnews): Die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen sind bezogen auf die Stadtgebiete Düsseldorf und Frankfurt am Main im ersten Quartal 2019 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. Die Research-Experten des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT haben in Düsseldorf einen Anstieg von 13,5 Prozent auf durchschnittlich 6.838 EUR/qm verzeichnet. In der Mainmetropole hat der mittlere Neubauwohnungspreis um 11,7 Prozent auf 7.271 EUR/qm zugelegt.

Die von den Immobilienweisen im Frühjahresgutachten für das Jahr 2019 prognostizierte Preissteigerung in den deutschen A-Städten setzt sich erwartungsgemäß fort. Das bestätigt die aktuelle Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q1/2019« von PROJECT Research. Demnach sind in allen untersuchten Ballungszentren die Angebotspreise für Neubauwohnungen sowohl auf Ebene der Stadtgebiete als auch der Metropolregionen gestiegen. Die Spanne reicht von 1,6 Prozent in Hamburg bis zu 13,5 Prozent in Düsseldorf. »Während manche Städte wie München (+26) und Hamburg (+16) eine wachsende Zahl an Bauprojekten aufweisen, sinkt die Projektanzahl in Städten wie Düsseldorf stetig. In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen befinden sich nur noch 23 Objekte im Vertrieb (-8). Trotz der Ausweitungen des Betrachtungsradius mit Hinzunahme von weiteren sieben Gemeinden fiel auch in der Metropolregion die Zahl der Objekte im Vertrieb im Vergleich zum Vorjahr (-13). Die Mietpreise im Bestand stiegen im selben Zeitraum um 3,1 Prozent. Im sehr volatilen Neubausegment fielen die Preise deutlich um 9,4 Prozent«, erläutert Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

Hamburg setzt Seitwärtsbewegung fort

Seit mittlerweile fast zwei Jahren bewegt sich das Hamburger Preisniveau knapp unter der 6.000 EUR/qm-Grenze. Ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 5.898 EUR/qm im Hamburger Stadtgebiet bzw. 5.458 EUR/qm in der Metropolregion bedeutet einen leichten Jahresanstieg von 1,6 Prozent bzw. 2,3 Prozent. Einzig der Stadtbezirk Wandsbek weist aktuell eine hohe Dynamik auf. Neben deutlichen Preissteigerungen (+9,3 Prozent) sind in Wandsbek in den letzten zwölf Monaten höhere Projektzahlen (+16) festzustellen. »Für Hamburg muss insgesamt erwähnt werden, dass die sieben Bezirke relativ großflächig sind und auffällig hohe Preisspannen aufweisen. Eine Clusterung von Objekten in weniger guten Lagen bzw. in sehr guten Lagen wirkt sich dementsprechend deutlich auf die Preisentwicklung aus. Ein Beispiel dafür ist der Bezirk Mitte, der sowohl teure und exklusive Lagen wie die Hafen City als auch eher einfache Lagen in Problemvierteln wie Billstedt aufweist. Auffällig ist die geringe Zahl an Bauprojekten im Bezirk Mitte (3). Die Mietpreise stiegen im letzten Jahr um 1,4 Prozent im Bestand bzw. 2,0 Prozent im Neubau«, so Schindler.

Berlin konkurriert mit München um höchsten Quadratmeterpreis

Mit 20.699 EUR/qm führt München das Ranking der Metropolregionen mit den höchsten Angebotspreisen der untersuchten Metropolregionen an. Berlin liegt mit 20.244 EUR/qm nahezu auf dem Niveau der bayerischen Landeshauptstadt. Bei einem Durchschnittspreis von 9.516 EUR/qm kann keine andere deutsche Großstadt München das Wasser reichen. Berlin folgt im Ranking der höchsten Durchschnittspreise hinter Frankfurt am Main (7.271 EUR/qm) und Düsseldorf (6.838 EUR/qm) an vierter Stelle mit einem Verkaufspreis von 6.473 EUR/qm. Damit liegt der durchschnittliche Angebotspreis in München um rund 32 Prozent höher als in Berlin.

Die seit 2017 quartalsweise von PROJECT Research veröffentlichte Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen« analysiert die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien. Weitere Informationen unter www.project-research.de.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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Deutsche Finance Investment bestellt Christoph Falk zum Geschäftsführer

München, 02.05.2019 (Marktnews): Die Deutsche Finance Investment GmbH als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Fokussierung auf internationale exklusive Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur, bestellt Christoph Falk zum Geschäftsführer für den Bereich Fondsadministration.

Christoph Falk ist bereits seit 2015 in leitenden Managementpositionen bei der Deutsche Finance Investment GmbH tätig. Zuvor war Christoph Falk Manager und Prokurist für den Bereich Assurance Financial Services bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG in München.

Quelle: Deutsche Finance Group

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Europäische Logistikmärkte entwickeln sich so dynamisch wie seit Jahrzehnten nicht mehr, blieben jedoch 2018 hinter dem Ausnahmeergebnis des Vorjahres zurück

Frankfurt, 29.04.2019 (Marktnews):

  • Logistik-Flächenumsatz Lagerflächen ab 5.000 m² in 21 Städten: +1 % gegenüber 2017 Angetrieben vom Onlinehandel entwickelte sich der Markt im Jahr 2018 nach den Rekordergebnissen des Vorjahres weiterhin stark. Das knappe Flächenangebot und der geringe Leerstand in ganz Europa verhinderten ein besseres Gesamtergebnis. Die Nachfrage ist hoch und der Flächenumsatz liegt 15 % über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Das Transaktionsvolumen stieg unter anderem in Deutschland, Spanien und den Niederlanden auf neue Rekordwerte.
  • Europaweites Logistik-Investmentvolumen 2018: -11 %Der Investmentmarkt blieb 2018 wie erwartet hinter dem ausgezeichneten Vorjahresergebnis zurück. Die Spitzenrenditen gaben in Europa weiter nach und sanken auf Tiefstände von 4,0 % in Großbritannien und 4,05 % in Deutschland. Auch im Jahr 2019 ist von weiteren Rückgängen der Logistik-Spitzenrenditen in vielen europäischen Märkten auszugehen.

Flächenumsatz: Europäischer Logistikmarkt so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Die Fundamentaldaten der Nachfrage sind so gut wie seit 15 bis 20 Jahren nicht mehr. Der Blick auf die im Jahr 2018 erzielten außergewöhnlichen Flächenumsätze in Großbritannien, Deutschland, Spanien und den Niederlanden bestätigt diese Entwicklung. Die Nachfrage wird vom Onlinehandel getrieben, während sich das geringe Angebot limitierend auswirkt. Diese Situation wird durch den Mangel an spekulativen Projektentwicklungen noch verschärft. Mit jährlichen Wachstumsraten von 12 bis 14 % ist der Online-Umsatz der wesentliche Treiber für den europäischen Logistikmarkt. Insgesamt kann das Flächenangebot die Nachfrage nicht decken; es mangelt vor allem an XXL-Lagerflächen. Dies hat einen geringen Leerstand von ca. 5 % (europäischer Durchschnitt) zur Folge. In den 38 analysierten europäischen Städten wurde 2018 ein leichter Mietanstieg von durchschnittlich 4 % gemessen. Dies ist auf die starke Nachfrage und das geringe Angebot zurückzuführen, insbesondere im Segment für erstklassige Lagerflächen.

Deutschland verzeichnete ein weiteres Rekordjahr. Der Flächenumsatz stieg im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 21 % auf knapp 6,7 Mio. m². Aufgrund des Mangels an großflächigen modernen Objekten stehen Built-to-suit-Lösungen weiterhin hoch im Kurs. An Standorten außerhalb der wichtigen Logistik-Hubs ist die Nachfrage aufgrund der niedrigeren Mieten und Grundstückspreise besonders hoch.

In Frankreich verzeichnete der Umsatz 2018 einen Rückgang von 14 %. Aufgrund der Ankäufe von XXL-Lagerobjekten war das Jahr 2017 insbesondere für den Großraum Paris, wo sich der Flächenumsatz verdoppelte, ein absolutes Ausnahmejahr. Im Jahr 2018 blieb der Markt hinter diesen Rekordwerten zurück, erzielte aber ein Ergebnis, das immer noch 20 % über dem 10-Jahres-Durchschnitt liegt. Zum zweiten Mal wurde die 4-Mio.-m²-Schwelle übertroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage stieg die Zahl der Neubauprojekte und der spekulativen Projektentwicklungen im Jahr 2018 auf den höchsten Wert seit 2009.

Der britische Logistikmarkt wies in den vergangenen 18 Monaten trotz des Brexit-Votums im Juni 2016 eine sehr robuste Entwicklung auf. Im Jahr 2018 stieg der Flächenumsatz um 27 % gegenüber dem Vorjahr auf 3,7 Mio. m².

Mit Rekorden beim Flächenumsatz in Madrid und Barcelona erwies sich der spanische Markt als besonders dynamisch. Das Ergebnis in den drei spanischen Top-Märkten stieg um 21 % auf den neuen Rekordwert von 1,6 Mio. m².

Logistikinvestmentmarkt: hohe Nachfrage und neue Marktteilnehmer im Jahr 2018

Die Dynamik im Logistiksegment ist weiterhin hoch. Das Angebot ist jedoch aufgrund der extrem hohen Nachfrage in allen Risikoklassen nicht ausreichend. Das Investitionsvolumen hat sich in 5 Jahren verdoppelt, sodass Logistiktransaktionen mittlerweile 13 % des gesamten gewerblichen Immobilienmarkts in Europa ausmachen. Das Jahr 2017 war insbesondere aufgrund der großen Plattform-Transaktionen von Logicor und Gazeley ein Rekordjahr. Ohne Berücksichtigung dieses Sondereinflusses hätte das Jahresergebnis 2018 über dem Vorjahreswert gelegen.

„Die Investorennachfrage ist von Core- bis hin zu Opportunistic-Objekten sehr hoch. Das Kapital stammt aus vielen unterschiedlichen Regionen und Ländern. So erwerben asiatische Investoren Logistikobjekte in ganz Europa und es kommen immer noch neue Marktteilnehmer hinzu, die bisher in dieser Assetklasse nicht aktiv waren. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Objektarten weiterhin attraktiven Spitzenrenditen rechnen wir auch 2019 mit einem hohen Investitionsvolumen im Logistiksegment”, so Anita Simaza, Head of Logistics and Industrial von BNP Paribas Real Estate.

Großbritannien und Deutschland bestätigten ihre führende Position bei Logistiktransaktionen. Nach den historischen Rekordwerten im Jahr 2017 fiel das Transaktionsvolumen wenig überraschend um 24 % auf 9,3 Mrd. € in Großbritannien und um 22 % auf 7,2 Mrd. € in Deutschland, was das jeweils zweitbeste Ergebnis aller Zeiten darstellt.

In den Niederlanden erreichte der Investmentumsatz 2018 ein neues Rekordhoch und vereinte 26 % des gesamten gewerblichen Investmentumsatzes in den Niederlanden auf sich.

Der französische Markt entwickelte sich 2018 trotz eines Rückgangs des Investitionsvolumens von 31 % auf 3,1 Mrd. € dynamisch. Die Spitzenrenditen erreichen mit 4,75 % einen Tiefstand. Aufgrund der hohen Logistiknachfrage und des im Vergleich zu anderen Assetklassen nach wie vor attraktiven Preisniveaus rechnet BNP Paribas Real Estate auch 2019 mit einem weiteren Rückgang der Renditen auf 4,5 %.

Der polnische Markt verzeichnete ein rasantes Wachstum und erzielte 2018 ein Volumen von 1,9 Mrd. €. Polen zieht Investoren aus den USA, Deutschland und Großbritannien sowie jüngst auch aus Asien an.

In Spanien entwickelt sich der Markt sehr dynamisch, was auf die gute Konjunktur zurückzuführen ist. Das Investitionsvolumen stieg 2018 auf einen neuen Rekordwert von 1,3 Mrd. €. Aufgrund des knappen Angebots gaben die Renditen deutlich nach und sanken auf 5,3 %.

https://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/de/presse/pressemitteilungen/logistikmarkt-europa-2018-2019-04-29-p_1741549.html

Quelle: BNP Paribas Real Estate

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