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Category Archives: Immobilien Inland

Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 474:

Im Editorial beschäftigt sich Werner Rohmert unvermeidlich noch einmal mit Corona-Folgen. Miese Stimmung erreicht die Welt. Er selber sieht sich auf einmal in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt. Schwachsinn. Probleme hat er dennoch mit Schönreden der Branche. Das Leben der letzten 13 Jahre war schön. Überlebenskampf geht anders. (S. 1)

  • Was ist Krise? Rohmert’s (echtes) Erfahrungspotpourri: Die meisten heutigen Immobilienmatadore können sich doch gar nicht mehr erinnern, was eine echte Nutzer-Immobilienkrise ist. (Rohmert, S. 3)
  • Blick auf die Stimmungstrends verspricht weltweites Grauen: Laut RICS Global Commercial Property Monitor für das 1Q 2020 hat die Corona-Krise einen deutlichen Stimmungseinbruch unter Investoren und Mietern zur Folge. (Rohmert, S. 8)
  • Nur EMEA noch im Plus beim globalen Transaktionsvolumen: Die Quartalszahlen bleiben natürlich Flaschenpost aus einer anderen Ära. Erst die letzten Tage des Quartals spiegeln den Absturz. (S. 10)
  • April mit halbiertem Transaktionsumsatz: Savills hat in einem Market in Minutes den Investmentmarkt für Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt für April, dem ersten messbaren Corona-Monat, unter die Lupe genommen. (S. 11)
  • Die Immobilienwellen kommen erst noch: Die Sorgen kommen aber auch in der Immobilienwirtschaft an. Es gibt eine alte Erfahrung im Immobilienjournalismus – im Ernstfall nie Fachleute fragen. (Rohmert, S. 13)
  • ZIA regt Hilfsprogramm für Mieter und Vermieter an: Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, dem 28 Einzelverbände angeschlossen sind, und der rd. 37 000 Unternehmen vertritt, schlägt vor, dass Vermieter den Mietern auf Basis einer einvernehmlichen, partnerschaftlichen Vereinbarung bis zu 50% der monatlichen Miete erlassen können. (Platowteam, S. 14)
  • Strategische Büroplanung kalkuliert schon mit der nächsten Pandemie: Heutige Arbeitsplätze stehen auf dem Prüfstand. (Rohmert, S. 15)
  • Beschränkungen für Immobilienquoten werden aufgehoben: Nur noch Begrenzung der Neuanlagen. (S. 16)
  • Interview mit Thomas Olek, CEO publity AG: Die Immobilienwelt verändert sich. (S. 16)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Mietausfälle durch Corona treffen private Vermieter härter! (S. 19)
  • PROJECT Research: Keine Auswirkungen der Corona-Krise im 1. Quartal 2020: Die neue Marktanalyse von PROJECT Research über die Preisentwicklung im Wohnungsneubau im ersten Quartal 2020 untermauert den Ruf von Wohnimmobilien als „sicherer Hafen“. (S. 20)
  • Was Frauen und Männer bei der Immobiliensuche unterscheidet: Ob Lage, Nachbarschaft oder Einkaufsmöglichkeiten: Bei der Traum-Immobilie haben Männer und Frauen zwar oft gleiche Prioritäten, es gibt aber auch merkliche Unterschiede. (Feller, S. 21)
  • Logistikimmobilienexperten prognostizieren Wandel bei Einkaufsgewohnheiten: Mit Maske und Einkaufswagen durch den Supermarkt schlängeln, um sich mit Waren des täglichen Bedarfs einzudecken, nervt. (Götza, S. 22)
  • Lukrativ und nachhaltig – Colliers International entdeckt mit Feld, Wald & Wiese neues Geschäftsfeld. (Krentz, S. 23)
  • Kölner Immobilienmarkt kämpft mit hausgemachten Problemen: Die Zurückhaltung im Kölner Markt ist über Jahre hinweg hausgemacht und ist – zumindest im ersten Quartal – keine Folge der Corona-Krise. (Junghanns, S. )

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

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PROJECT Research: Im ersten Quartal keine Krisensignale im Wohnungsneubau

Bamberg, 30.04.2020 (OPM): Angesichts der Corona-Krise sind bestimmte Debatten auf dem Immobilienmarkt, so beispielsweise Enteignungen oder Mietendeckel, aus dem Rampenlicht gerückt. Die neue Marktanalyse von PROJECT Research über die Preisentwicklung im Wohnungsneubau im ersten Quartal 2020 untermauert den Ruf von Wohnimmobilien als »sicherer Hafen«.

In vielen deutschen Großstädten sowie in Wien notieren die Wohnungsangebotspreise weiterhin auf einem ähnlichen oder sogar leicht höheren Niveau. »Unsere eigens durchgeführten März-Recherchen, die speziell je nach Standort zwischen Anfang und Ende März erfolgten, zeigen bislang keinerlei Auswirkungen der Corona-Krise, weder bezüglich der Verkaufspreise noch bezüglich der verkauften Einheiten. Es kam lediglich zu vereinzelten Vertriebsstopps«, sagt Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

Kaufpreiswachstums-Spitzenreiter ist Köln

Den Spitzenplatz in Bezug auf den Anstieg der Kaufpreise im Neubau mit zweistelligen Zuwachsraten im ersten Quartal 2020 belegt die Dommetropole Köln mit 11,9 Prozent auf 5.970 Euro pro Quadratmeter. Erst danach rangieren die Hansestadt Hamburg mit einem Plus von 11 Prozent und Bayerns Landeshauptstadt mit 10,6 Prozent. Während Hamburgs Kaufpreise im Mittel bei 6.608 Euro pro Quadratmeter liegen, stiegen die Preise in München sowohl in günstigen wie auch in teuren Stadtteilen auf einen Mittelwert von 10.603 Euro. München behauptet damit wieder einmal seine starke Stellung und legt auf einem hohen Niveau erneut zu. Köln dagegen nimmt nun schon im zweiten Quartal in Folge eine ähnliche Entwicklung wie Nürnberg, wo wegen der geringen Gesamtzahl an Objekten einzelne Projekte einen großen Effekt auf das Preisniveau haben.

Rhein-Main-Metropole legt Wachstumspause ein

Mit moderaten einstelligen Zuwachsraten stiegen die Kaufpreise zuletzt in Frankfurt um 4,5 Prozent auf 7.727 Euro und Düsseldorf um 5,6 Prozent auf 7.339 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahr. Während speziell in Düsseldorf das niedrige Angebot eine Rolle bei dieser Entwicklung spielt, bestätigt sich im Stadtgebiet Frankfurts der Trend einer Verlangsamung des Wachstums. Das Umland hingegen verzeichnet ein Kaufpreisplus, so beispielsweise Wiesbaden mit 14,2 Prozent. In der City selbst können der noble Stadtteil Sachsenhausen und das Ostend zweistellige Zuwächse verbuchen.

In Berlin ziehen die Preise in gefragten Bezirken weiterhin stark an

Mit einer ähnlichen Wachstumsquote reiht sich die Bundeshauptstadt ein, deren jährliches Wachstum von 5 Prozent im Vergleich zu den vergangenen Auswertungen auf jetzt 6.864 Euro pro Quadratmeter niedriger ausfällt. Dies liegt PROJECT Research zufolge an einer mehrere Monate andauernden Preisstagnation im Herbst 2019. Allerdings herrschen an der Spree große Preisunterschiede, gute Lagen notieren weiterhin zweistellige Zuwachsraten. »Derzeit gibt es unterm Strich in Berlin weniger Objektgelegenheiten in hochpreisigen Lagen, dafür wächst der Neubau in günstigeren Bezirken. Das erklärt die leicht gesunkenen Zuwachsraten«, resümiert Schindler.

Wien: Preissprünge in den Außenbezirken

In der österreichischen Hauptstadt setzt sich mit einem Plus von 7,5 Prozent auf nun 5.980 Euro pro Quadratmeter ein stetiges Preiswachstum fort, wobei besonders die Außenbezirke Preissprünge aufweisen. Dort liegt das Gros der Neubauobjekte. In gehobenen Bezirken stiegen die Preise um bis zu 22,4 Prozent, selbst einfachere Lagen legten um 11,2 Prozent zu.

Neubaumieten wachsen weniger – allein Düsseldorf holt auf

Während sich in der Auswertung des vergangenen Quartals Ende 2019 bezüglich der Neubaumieten noch ein volatiles Bild ergab, zeichnet sich mit Ausnahme von Berlin, wo die vom Mietendeckel nicht betroffenen Neubaumieten weiterhin kräftig ansteigen, nun mehr ein klarerer Trend ab: Neubaumieten wachsen zumeist weniger als die Kaufpreise. Einzig Düsseldorf konnte nach Jahren der Abwärtstendenz im ersten Quartal dieses Jahres ein Mietwachstumsplus von 11,5 Prozent verzeichnen und liegt mit dieser Quote vor allen anderen Metropolen.

Moderates Wachstum bei den Bestandsmieten – Ausnahme München

Im Bereich des Wohnungsbestands sind unterm Strich in allen untersuchten Städten lediglich moderate Preisentwicklungen sichtbar. Am oberen Ende verzeichnet München mit einem Plus von 4,5 Prozent ein bedeutendes Wachstum mit durchschnittlichen Mieten von erstmals über 20 Euro pro Quadratmeter. Am unteren Ende steht Wien mit einem Minus von 2,2 Prozent.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise  die »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen« analysiert die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien. Weitere Informationen unter www.project-research.de.

Quelle: Project Research

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Wie sich COVID-19 auf europäische Immobilien auswirkt

© shutterstock

London, 8. April 2020 – Da sich COVID-19 immer weiter ausbreitet und die Reaktion der Regierung sich daran orientiert, analysieren wir die jüngsten Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen auf den europäischen Immobilienmarkt.

Am 12. März erklärte die Weltgesundheitsorganisation Europa zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Die Regierungen auf dem Kontinent versuchen, die Ausbreitung des Virus durch beispiellose Maßnahmen wie begrenzte, soziale Interaktionen zu unterdrücken. Einige Maßnahmen mögen strikter sein als andere. Nichtsdestoweniger stören diese Maßnahmen die Wirtschaftstätigkeit auf bislang ungeahnte Weise – mit erheblichen Auswirkungen auf den Immobiliensektor.In China lässt sich zunehmend erkennen, dass eine erzwungene Pause in großen Teilen der Wirtschaft zu drastischen Produktionseinbrüchen führt. Dies gibt uns einen deutlichen Hinweis darauf, wohin sich die europäische Wirtschaft entwickelt.

Die Auswirkungen können sich je nach geografischer Lage unterscheiden. In einigen Ländern ist die Bevölkerung älter – und damit auch anfälliger. Einige haben stabilere Gesundheitssysteme, während andere Länder stärker unter den gestörten Lieferketten leiden oder eine größere Abhängigkeit vom Tourismus aufweisen. Allen Ländern ist gemeinsam, dass sie mit Bangen in die nahe Zukunft blicken.

Schnelle Reaktionen sind entscheidend

Für Immobilienanleger sind etliche Ertragsströme bedroht, da die Mieter nicht genügend Einnahmen erzielen, um Mietzahlungen zu leisten und im Extremfall ihre Geschäftstätigkeit zu erhalten. Restaurants, Cafés und Bars sind geschlossen. Viele Geschäfte sind entweder auf absehbare Zeit geschlossen oder verzeichnen einen starken Rückgang der Kundenfrequenz. Andere Unternehmen leiden unter unterbrochenen Lieferketten, praktischen Einschränkungen für die normale Geschäftstätigkeit und einem starken Rückgang der Nachfrage.

In einem derart schwierigen Umfeld versuchen die Anleger abzuschätzen, wie lange diese strikten staatlichen Maßnahmen noch in Kraft bleiben werden und ob die politischen Entscheidungsträger geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen ergreifen.

Die Realität ist, dass wir nicht wissen, wie lange die Unterbrechung des normalen Lebens dauern könnte. Vieles wird von der Fähigkeit der Gesundheitssysteme abhängen, die Kapazitäten aufrechtzuerhalten und hoffentlich bei Bedarf zu erweitern. Auch das Tempo, mit dem die Durchführung von Tests gesteigert und beschleunigt werden können, ist entscheidend. Und obwohl nicht klar ist, ob pharmazeutische Interventionen kurzfristig Abhilfe schaffen können, werden zu diesem Zweck enorme Ressourcen eingesetzt.

Was die Eingriffe der Politik betrifft, können die bisherigen Reaktionen der Regierungen und Zentralbanken ein gewisser Trost sein. Es wurden große finanz- und geldpolitische Pakete angekündigt, und – was entscheidend ist – die Staaten haben immer wieder ihre Bereitschaft signalisiert, mehr zu tun.

Einige Hilfsmittel und Strategien, die im Zuge der globalen Finanzkrise entwickelt wurden, sind verfügbar, und die politischen Entscheidungsträger setzen sie in schnellem Tempo ein. Die Corona-Krise ist jedoch anders geartet als frühere Krisen. Die globale Finanzkrise war eine Liquiditätskrise, die eine Solvenzkrise nach sich zog. Im Gegensatz dazu stehen wir heute vor einer globalen Gesundheitskrise, die sich unmittelbar und direkt auf die Solvenz auswirkt.

Es gibt daher Grenzen für das, was die Geldpolitik erreichen kann. Massive Anleiheankaufprogramme und Liquiditätsspritzen tragen dazu bei, disruptive Verwerfungen auf den Finanzmärkten zu verhindern und das Bankensystem gesund genug zu halten, um die Kreditvergabe an in Schieflage geratene Unternehmen (mit staatlichen Garantien) aufrecht zu erhalten. Entscheidend sind jedoch gezielte finanzpolitische Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um die Unternehmen so lange über Wasser zu halten, wie die Auswirkungen dieser Krise andauern.

In Frankreich kündigte die Regierung Notfallmaßnahmen an, darunter die Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Sie ist auch bereit, Kreditgarantien von bis zu 300 Milliarden Euro anzubieten. Die britische Regierung hat ähnliche Unterstützungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 544 Milliarden Pfund Sterling getroffen.

Langfristig werden Zinssenkungen, quantitative Lockerung und große Konjunkturpakete die Erholung beschleunigen, wenn sie eintritt. In der Zwischenzeit stehen die Immobilien-Investmentmärkte jedoch vor großen Herausforderungen. Die Geschäftsvolumina verringern sich und da die Preisfindung schwer fassbar ist, wird die Marktaktivität wahrscheinlich für längere Zeit gedämpft werden. Nach einem stabilen Jahresbeginn haben wir im Vereinigten Königreich beispielsweise im März einen Rückgang der Anzahl der am Markt platzierten Vermögenswerte erlebt.

An den öffentlichen Märkten weist die Preisgestaltung auf ein Abwärtsrisiko für die Bewertungen hin. An den privaten Immobilienmärkten erfolgen die Anpassungen tendenziell in einem gleichmäßigeren Tempo – unter der Prämisse, dass dies keine normalen Zeiten sind.

Die Auswirkungen der Krise werden unterschiedlich sein

Sogenannte Long-Income Vermögenswerte, die langfristige Erträge erbringen, haben in der Vergangenheit in Abschwungphasen defensive Eigenschaften gezeigt. Fonds, die sich auf solche Vermögenswerte konzentrierten, erzielten während der globalen Finanzkrise eine relative Outperformance. Die Anleger bevorzugten die sicheren, langfristigen Cashflows dieser Fonds. Immobilienwerte, die durch langlaufende staatliche oder staatlich geförderte Ertragsströme gesichert sind, dürften am widerstandsfähigsten sein.

Am anderen Ende des Spektrums scheinen risikoreichere, wachstumsorientierte Immobilienstrategien in naher Zukunft anfälliger zu sein. Was die Erschließungen betrifft, besteht angesichts der unterbrochenen Lieferketten und des vorübergehend verringerten Arbeitskräfteangebots eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich des Zeitplans und der Kosten der Projekte. Bei Erschließungen, die in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, wird das Vermietungsgeschäft wahrscheinlich gedämpft sein. Generell ist es wahrscheinlich, dass Anleger Vermögenswerte meiden werden, wenn es Leerstände gibt oder Mietverträge kurz vor dem Auslaufen stehen.

Konjunkturrückgänge können auch strukturelle Veränderungen beschleunigen. Dies gibt Anlass zur Sorge bezüglich des Einzelhandels für zyklische Konsumgüter, der als einer der ersten Sektoren von COVID-19 betroffen war, insbesondere in vom Tourismus abhängigen Regionen. Neben dem Gastgewerbe gibt es hier erste Anzeichen für ausbleibende Mietzahlungen und mögliche Insolvenzen. Anleger, die versucht haben, den Veränderungen im Verbraucherverhalten zuvorzukommen, indem sie ihr Engagement in schwächeren Einzelhandelsimmobilien reduziert haben, werden wahrscheinlich weniger Verluste erleiden.

Einzelhändler im Bereich der Basiskonsumgüter wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind möglicherweise weniger von einem starken Nachfragerückgang betroffen, können aber dennoch vor operativen Herausforderungen stehen.

Im Bürosektor sind die Stabilität der Verträge und Qualität der Bilanzen der Mieter entscheidende Faktoren. Vermögenswerte an den öffentlichen Kreditmärkten werden so bewertet, als ob das Ausfallrisiko bei schwächeren Verträgen schnell gestiegen wäre. Vermögenswerte, die durch Mietverträge mit dem Staat und öffentlichen Körperschaften gesichert sind, gehören wahrscheinlich zu den widerstandsfähigsten. Unternehmen, die eine systemrelevante Rolle für Gesellschaft und Wirtschaft spielen, erhalten möglicherweise eher staatliche Unterstützung. Im Gegensatz dazu dürften die Mieter im Transport-, Tourismus- und Industriesektor anfälliger sein. Bei Portfolios, die durch ihre Ausrichtung auf starke Mieter und hochwertige Vermögenswerte nachhaltige Erträge erzielen sollen, ist mit einer geringeren Unterbrechung der Cashflows zu rechnen.

In der Logistikbranche werden die Geschicke wahrscheinlich unterschiedlich verlaufen. Mieter können von den unterbrochenen globalen Lieferketten und einem möglichen Arbeitskräftemangel betroffen sein und die Ladengeschäfte werden möglicherweise ihre Nachfrage reduzieren. Allerdings könnte in der Zeit der erzwungenen sozialen Isolation ein größerer Prozentsatz der Bevölkerung vom E-Commerce abhängig werden, wodurch dieser Sektor in gewisser Weise unterstützt würde. Alles in allem dürften Vermögenswerte, die stärker mit Verbrauchern und insbesondere Arbeitnehmern verbunden sind, stabiler sein.

Studentenunterkünfte sind generell ein defensiver Sektor. Die Mieteinnahmen sollten hier auf kurze Sicht weniger stark beeinträchtigt werden als in vielen anderen Sektoren. Wenn jedoch der weltweite Reiseverkehr und die Hochschulen bis zum Spätsommer noch immer von Störungen betroffen sind, werden die Belegungsraten für das akademische Jahr 2020-2021 unter Druck geraten.

Aktuell müssen Vermieter eng mit den Kunden ihrer Mieter zusammenarbeiten, um die Erträge zu schützen. Diejenigen, die stabile, vertrauensvolle Beziehungen aufgebaut haben, werden am besten in der Lage sein, die gegenwärtigen Schwierigkeiten zu überwinden.

Ein wesentliches Merkmal von Immobilien besteht darin, dass Anleger sich so positionieren können, dass sie über einen Informationsvorteil verfügen. So können sie sich beispielsweise auf bestimmte Märkte konzentrieren, in denen sie starke Beziehungen zu lokalen Interessengruppen aufbauen können. Diese Eigenschaft ist besonders wertvoll in volatilen Zeiten, wenn die Preise vom Wert abweichen, da sie es ermöglicht, stabile Anlagemöglichkeiten zu identifizieren. Die kommenden Monate werden für alle Anleger sehr schwierig werden. Diejenigen mit der höchsten Marktkompetenz und den stärksten lokalen Beziehungen sollten für langfristige Stabilität am besten positioniert sein.

Quelle: Aviva Investors (Mitteilung vom 08.04.2020)

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Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Hamburg-Eppendorf

© Hahn Gruppe: Center Hamburg-Eppendorf

– Etabliertes Stadtteilzentrum in der Freien und Hansestadt Hamburg

– Diversifizierte Mieterbasis: Handel, Büro und Ärztezentrum

– 17.900 m² Mietfläche; langfristig vermietet

Bergisch Gladbach, 2. April 2020 (OPM): Die Hahn Gruppe hat in ihrer Funktion als Asset und Investment Manager für zwei deutsche institutionelle Anleger das Stadtteilzentrum Eppendorf Center in Hamburg erworben. Verkäufer des Immobilienobjekts ist die Württembergische Lebensversicherung AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Rechtsanwaltkanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion für den Käufer und CMS Hasche Sigle für den Verkäufer beratend tätig. Die Ankaufsfinanzierung stellte die Berlin Hyp AG, Berlin, bereit. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Der Übergang der Immobilie hat am 1. April 2020 stattgefunden.

Stadt Hamburg, Einzelhandel und Arztpraxen sind Ankermieter

Die gemischtgenutzte Immobilie verfügt über eine Mietfläche von rund 17.900 m² und eine stark diversifizierte Mieterbasis. Das Eppendorf Center setzt sich zusammen aus einem ehemaligen Karstadt-Gebäude, welches im Jahr 1957 errichtet und zuletzt 2009 umfassend modernisiert worden ist, sowie aus einem 2008 errichteten zweiten Gebäudeteil. Letzterer fungiert als „Technisches Rathaus“ mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Hauptmieter. Mieter aus dem Einzelhandel sind u.a. LIDL und TK MAXX. Hinzu kommen ein Ärztezentrum, Gastronomie und APCOA als Betreiber der Tiefgaragen-Stellplätze. Das Core-Objekt ist vollvermietet, mit einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit (WAULT) von rund 7 Jahren.

Die attraktive Mixed-Use Immobilie befindet sich in zentraler Lage im Stadtteil Eppendorf. Eppendorf liegt nördlich vom Zentrum und zählt durch den großen Anteil an Grünflächen, der überwiegend repräsentativen Architektur und einer sehr guten Anbindung an die Innenstadt traditionell zu den begehrtesten Wohnlagen Hamburgs. Das wachstumsstarke Hamburg bietet hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein sehr hohes Kaufkraftniveau und eine seit vielen Jahren positive Bevölkerungsentwicklung.

Mixed-Use-Immobilienportfolio wird weiter ausgebaut

Stephan Wollersheim, Geschäftsführer der HAHN Fonds Invest GmbH, beschreibt die zahlreichen Vorzüge der Immobilienakquisition: „Nach dem erfolgreichen Erwerb einer gemischtgenutzten Immobilie in Stuttgart-Killesberg erfüllt auch das Eppendorf Center auf ideale Weise unsere Anforderungen an ein nachhaltiges Mixed-Use-Investment. Es handelt sich um ein etabliertes Stadtteilzentrum mit zugkräftigen Mietern aus dem Einzelhandel sowie ergänzender Mischnutzung. Die diversifizierte Mieterstruktur mit einem Ankermieter aus dem öffentlichen Sektor, bonitätsstarken Einzelhandelsmietern sowie Arztpraxen verspricht selbst bei einem sich eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld eine hohe Einnahmesicherheit.“

Eckdaten des Immobilienobjekts

Immobilienobjekt Stadtteilzentrum Eppendorf Center
Verkäufer Württembergische Lebensversicherung AG
Adresse Eppendorfer Landstraße 77, 20249 Hamburg
Baujahr 1957/1994/2009 (ehemaliges Karstadt-Gebäude), 2008 (Technisches Rathaus)
Mietfläche/Grundstücksfläche 17.900 m²
PKW-Stellplätze Rund 270
Mieter Stadt Hamburg, TK Maxx, LIDL, Ärztezentrum, APCOA, u.a.
Vermietungsquote 100 Prozent
WAULT Rund 7 Jahre

Quelle: Hahn Gruppe

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Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

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Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält Fremdfinanzierung über GBP 875 Mio. für Entwicklungsprojekt OLYMPIA London

München, 12.03.2020 – Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager für das Entwicklungsprojekt OLYMPIA von Goldman Sachs eine Fremdfinanzierung über 875 Mio. GBP erhalten.

Damit konnte das Funding für die Projektentwicklung im Zentrum Londons im Gegenwert von insgesamt rund 1,3 Mrd. GBP abgeschlossen werden. Bei OLYMPIA handelt es sich um ein Grundstück im Londoner Stadtteil Kensington/Hammersmith, welches mit dem renommierten Olympia Exhibition Center bebaut ist, der größten innerstädtischen Messe- und Ausstellungsfläche innerhalb Londons. Ziel ist es, das Areal über die nächsten Jahre weiter zu entwickeln und zu einem führenden Kultur-, Freizeit- und Ausstellungszentrum im Zentrum der britischen Hauptstadt zu machen.

„Das Messe- und Ausstellungszentrum hat durch langfristige Mietverträge seit jeher eine hohe cash on cash Verzinsung. Durch komplementäre Nutzungsarten und der Weiterentwicklung wertvoller Entwicklungsflächen kann der Wert der Immobilie signifikant gesteigert werden“, so Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP.

„OLYMPIA wird sich in den nächsten 5 Jahren zu einem der attraktivsten Standorte in London für die Kombination von Arbeit und Kultur entwickeln. Wir sind sehr stolz, dieses Projekt für unsere institutionellen Kunden entwickeln zu können und bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Sven Neubauer weiter.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP (Pressemitteilung vom 12.03.2020)

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PATRIZIA GrundInvest überzeugt mit Wohnimmobilienfonds für Privatanleger

Bildquelle: PATRIZIA GrundInvest

Fondsbesprechung PATRIZIA Europa Wohnen Plus

Es ist für Anleger immer schwieriger, positive Erträge in der Kapitalanlage zu erzielen. Die Zinsen bleiben langfristig auf Negativniveau und nun schickt ein schwarzer Schwan namens Coronavirus die Börsen auf Talfahrt. Damit bleiben Sachwerte als Sicherheitsbausteine für das private Depot. Das ist zum einen physisches Gold, aber vor allem die Assetklasse Immobilie in all seinen bestehenden Formen. Für den Normalanleger wie auch für institutionelle Investoren sind in den letzten Jahren die Wohnimmobilien in den Fokus gerückt. Die früher oft als Langweiligste der Immobilieninvestments gesehene Anlageklasse wird diese heute als Stabilitätsbringer für jedes Immobilienportfolio betrachtet. 

Aber es ist klassischer Weise nicht leicht, in Wohnimmobilien zu investieren. Heute kostet eine einfache Zwei-/Drei-Zimmer-Wohnung in München oder Berlin einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag und ist dann nur ein einziges Investment mit nur einem Mieter – hoffentlich. Und die Verwaltung und die Instandhaltung der Wohnung bleibt einem selbst. Aber auch Immobilien-Publikums-AIFs sind meist erst ab 10.000 oder 20.000 Euro zeichenbar. Und die vermeintliche Lösung von Crowdinvestments ab 100 oder 500 Euro zeigen immer wieder ihre Schwächen, da sie entweder mit Nachrangkonstruktionen komplett die Anlegersicherheit hintenanstellen oder durch Mängel in der Verwaltung Insolvenzen nicht vermeiden können. Meist bedeutet dies, dass die Investition verloren ist. Diese Lücke schließt u.E. der aktuelle PATRIZIA GrundInvest-Fonds „Europa Wohnen Plus“.

Der Fonds „Europa Wohnen Plus“

Der Fonds investiert den größten Teil der möglichen Investitionen in den bereits existierenden Spezial-AIF „PATRIZIA Europe Residential Plus“, einem alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht. Dieser steht ausschließlich (semi-)professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro zur Verfügung. Daneben sollen Investitionen in weitere Zielfonds beziehungsweise geeignete Vermögensgegenstände investiert werden, mit dem Ziel einer weitgehenden Diversifizierung, wie es so schön in den WAI heißt. In der Produktinformation des Fonds wird dies anschaulich visualisiert. Schwerpunkt ist die Wohnimmobilie und gemischtgenutzte Immobilien mit untergeordneten ergänzenden Nutzungsarten, egal ob Parken, Praxen und Büros. Alternative Wohnformen können dabei auch Studentenappartments, betreutes Wohnen und Mikroapartments sein. Der Fonds plant Auszahlungen zwischen 3,5 Prozent und 4 Prozent vor Steuern pro Jahr. Als Gesamtrendite wird per anno 4,50 Prozent angestrebt. Die Besonderheit für diesen Publikums-AIF sind die Eliminierung von doppelten Gebührenstrukturen durch die weitgehende Vermeidung von Kosten im Publikumsfonds sowie die niedrige Einstiegsgröße von 5.000 Euro zzgl. Agio

Andreas Heibrock, Geschäftsführer PATRIZIA GrundInvest
Bildquelle PATRIZIA GrundInvest

Beispielhafte Anlageobjekte und Standorte 

Naturgemäß sind solch breit gestreuten Portfoliofonds Blindpools oder Semiblindpools. Da jedoch auf Zielfondsebene bereits drei Immobilien mit insgesamt mehr als 350 Wohnungen angebunden wurden, können hier bereits erste konkrete Investment gezeigt werden:

Studentenapartments direkt vis-à-vis der Universität in Luxemburg

Das Objekt aus dem Jahr 2017 mit 204 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 21 bis 37 m² befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes in der Boulevard des Lumieres 4, 4363 Esch-sur-Alzette. Die Mietflächen belaufen

sich auf 6.669 m² mit 94 Tiefgaragenstellplätzen. Der Kaufpreis wird mit 47.449.241 Euro und die Miteinnahmen mit 2.017.564 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 23,5 ergibt. 

Wohnen in Brüssel

Die Wohnanlage aus dem Jahr 2019 mit 58 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 39 von 124 m² befindet sich im Stadtteil Forest, circa fünf km südlich vom Stadtzentrum. Hervorzuheben ist die sehr gute Verkehrsanbindung. Die Adresse lautet Avenue de Haveskerche 40 – 62 und Rue du Bambou 18 – 38, 1190 Forest, eine der 19 Gemeinden, die die belgische Hauptstadtregion bilden. Die Mietflächen belaufen sich auf 5.676 m² mit 58 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 22.500.000 Euro und die Miteinnahmen mit 900.000 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 25 ergibt. 

Wohnen gemixt mit Kita und Handwerkerhöfen in Hamburg

Das Anlageobjekt ist derzeit im Bau und wird voraussichtlich Anfang 2021 fertiggestellt. Mit 92 Wohneinheiten, davon 29 preisgebunden mit Wohnungsgrößen von 30 bis 140 m² ergänzt um Handwerkerhöfe (21,2 Prozent der Mieteinnahmen) und einer Kindertagesstätte (6,5 Prozent der Mieteinnahmen) liegt die Immobilien im westlichen Stadtteils Hamburgs Blankenese in der Alten Sülldorfer Landstraße 400 und 411, 22559 Hamburg Rissen. Die Mietflächen belaufen sich auf 12.468 m² mit 75 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 49.150.000 Euro und die Miteinnahmen mit 1.984.751 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 24,8 ergibt. 

Kapitalverwaltungsgesellschaft und Asset-Manager

Der Asset-Manager und die Kapitalverwaltungsgesellschaft sind erfahrene Töchter des Immobilienkonzerns PATRIZIA AG. PATRIZIA bezeichnet sich als global führende Partner für paneuropäische Immobilien-Investments mit 35 Jahren Immobilienexpertise, 23 Büros weltweit, über 350 institutionellen Investoren, über 5.000 Privatanlegern, 8 Milliarden Euro durchschnittliches Transaktionsvolumen p.a. von 2015 bis 2018, mehr als 44 Milliarden Euro Asset under Management und allein mehr als 200 Wohnimmobilienexperten.

Kosten und Laufzeit

Die Investition ist auf mehr als 10 Jahre angelegt, durch die entsprechende Verbindung zu den Zielfonds und einer – so wörtlich – Berücksichtigung eines angemessenen Puffers. Als Kosten werden ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent vom Anleger gezeichneten Kommanditeinlage sowie eine einmalige Vergütung in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Prozent als Höchstbetrag eingeplant. Damit wird eine doppelte Kostenstruktur weitgehend vermieden, da auf Ebene der Zielfonds natürlich Kosten erhoben werden. Die laufenden Kosten des Fonds werden mit rund 0,32 Prozent angegeben, sofern man die angenommenen Kosten auf Ebene der Zielfonds mit berücksichtigt sind es rd. 1,20 Prozent. 

Das gefällt uns

+ Breit gestreutes Wohnimmobilienportfolio Europa

+ Reguliertes Konzept als AIF nach KAGB

+ Immobilienerfahrenes Managementteam

+ Reines Euroinvestment

+ Niedrige Einstiegsschwelle von 5.000 Euro

Was Anleger bedenken sollten

+ Semiblindpool, mit jedoch bereits ersten mittelbar getätigten Investitionen (mit Nennung von Beispielobjekte)

+ Doppelstöckige Konzeption wird durch reduzierte Kosten relativiert

+ Unternehmerische Beteiligung

+ Begrenzte Renditechancen

br+ Kommentar

Sowohl der Immobilienschwerpunkt Wohnen als auch die breite Streuung in der Regionalität und der Mieterdiversifizierung eignen sich für den Einstieg in diese Assetklasse. Die Einstiegsumme von 5.000 Euro zuzüglich Agio und die Gestaltungsart AIF mit seinen regulierten Sicherheitsbausteinen macht den vorliegenden AIF zu einer echten Alternative zu offenen Immobilienfonds und zu einem Crowdinvestment mit seinen nicht selten hochriskanten Ausprägung. Hauptzielinvestition wird der institutionelle Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus. PATRIZIA als Emittent und der Firmenverbund ist seit mehr als 35 Jahren erfolgreich auf dem europäischen Immobilienmarkt aktiv und hat mehr als 42 Milliarden Euro Immobilien under Management.

Unser Resümee

+++ (empfehlenswert)

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Ein Investment zum Abheben in der bayerischen Metropole

Fondsbesprechung DFV Hotels Flughafen München


Das 4-Sterne-Hotel „Mercure Hotel München Airport“ (Freising/Bayern) Quelle Foto: DFV

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG hat ihren zwölften Publikums-AIF auf den Markt gebracht und setzt damit ihre Erfolgsserie fort. Die Hamburger KVG gehört zur IMMAC-Gruppe, die seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich Pflegeimmobilien für Investoren auf den Markt bringt und diese im Bestand hält. In dieser Dekade kamen nun auch die als Betreiberimmobilien artverwandten Hotelinvestments in der Tochtermarke DFV Deutsche Fondsvermögen dazu, da die IMMAC Verantwortlichen die Parallelität der Auswahl- und Betreiberkompetenz zum Segment der Pflegeimmobilienbereich erkannten. In den ersten Hotelfonds bestätigt sich die konzeptionelle Übertragbarkeit, da alle Hotelfonds derzeit ebenso erfolgreich laufen wie die über 120 Pflegeheime im Bestand der IMMAC Gruppe, die bisher insgesamt über 1,6 Milliarden Euro investiert hat.

Der aktuell aufgelegte DFV Hotel Flughafen München GmbH & Co.KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft gilt als nicht risikogemischter Fonds mit einer Mindestbeteiligung von 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio, der mit seinen zwei 3- und 4-Sterne-Hotels am prosperierenden Standort Flughafen München für seine Investition eine gute Wahl getroffen hat. Als regionaler Marktbeobachter können wir die gute Lage und die idealen Nutzungskonzepte bestätigen. Sowohl für Events als auch Tagungen ist die Flughafennahe Lage von Vorteil. Dies wird von vielen überregionalen Firmen aber auch von regionalen Unternehmen genutzt. Abgerundet wird das Nutzungskonzept durch Fluggäste, die vor dem Reisestart nahe dem Flughafen übernachten wollen – und nicht zu vergessen, das Potential von Airline-Crews.

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt etwas über 40 Millionen Euro. Das einzuwerbende Eigenkapital liegt bei rund 19 Millionen Euro. Die Fondskosten mit Agio in der Investitionsphase betragen gemäß TKL Anlayse in Bezug auf das Fondsvolumen inklusiv Agio bei 11,97 Prozent. Die laufenden Kosten liegen prognosegemäß max. 1,38 p.a. und max. 2,1 Prozent vom Nettoinventarwert im Marktdurchschnitt. Wichtig ist aber das durchschnittliche Verhältnis von laufenden Fondskosten zu den Mieteinnahmen zu betrachten, was mit 6,84 Prozent ausgesprochen moderat ist. Auch die kumulierte Tilgung in den ersten zehn vollen Betriebsjahren ist mit 23,78 Prozent – also im Durchschnitt mit 2,37 Prozent p.a. positiv hervorzuheben. Vor allem die regelmäßig geplanten monatlichen Ausschüttungen, die sich auf fünf Prozent per anno belaufen, sind nicht nur für private Investoren interessant, sondern auch für Stiftungen und für das Depot-A von Banken.

Zu den konkreten Hotelstandorten:

Das 4-Sterne-Hotel „Mercure Hotel München Airport“ (Freising/Bayern) bietet 140 Gästezimmer inklusiv Suiten und ist im Münchener Nordosten als Tagungshaus gut positioniert. Mit sieben Veranstaltungsräumen stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, abgerundet mit einem gemütlichen Biergarten.

Das zweite Portfoliohotel 3-Sterne-Hotel „Ramada Boy Wyndham München Airport“ (Oberding-Schwaig/Bayern) verfügt über 105 Gästezimmer mit zwei Seminarräumen, ist in den Jahren 2001/2003 erbaut worden und ergänzt das Angebot mit 77 KFZ-Stellplätze. Das Hotel liegt nur vier Kilometer vom Münchner Flughafen und bietet als Service einen Shuttletransfer an. Für Spa-Fans ist die Therme Erding, eine der größten deutschen Spa- und Wellness-Oase, nur wenige Autominuten entfernt.

Das gefällt uns:

+ Erfahrenes Managementteam

+ Erfahrene Hotelbetreiber

+ Prosperierender Standort Flughafen München

+ Euroinvestment

+ Durch Pachtverträge feste Mieteinnahmen

+ Interessantes Rendite-Risikoverhältnis

+ AIF für Sachwertinvestments

Das sollten Anleger bedenken:

# Managementabhängiges Investment

# Standort kommt große Bedeutung zu

# Hotelmarkt ist ein zyklischer Markt

# Marktübliche Single-Tenant Spezialimmobilien

IMMAC Holding AG

3-Sterne-Hotel „Ramada Boy Wyndham München Airport“ in Oberding-Schwaig/ Bayern Quelle Foto: DFV

br+ Kommentar:

Auch hier müssen wir wieder unterstreichen: IMMAC und damit auch die DFV gilt für uns als einer der besten hochspezialisierter AIF-Anbieter in Deutschland. Der bankenunabhängige Konzeptionär hat bisher das in ihn gesetzte Vertrauen erfüllt. IMMAC / DFV bringt eine langjährige und große Erfahrung für Betreiberimmobilien mit und kann eine erstklassige Leistungsbilanz vorweisen. In den Makro- wie auch Mikrolagen im sehr gefragten Standort Flughafen München als auch im Fokus des Hotels sehen wir die Chance, dass die Prognosen erfüllt oder übertroffen werden, als wahrscheinlich an. Über 8.000 Anleger vertrauen dem Management – zurecht!

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Vertriebsstart des Wohnimmobilien-AIF Primus Valor ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD 10 R+)

Mannheim, 27. Januar 2020 – Im Dezember 2019 konnte der Wohnimmobilien-AIF Primus Valor ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus mit dem Rekord-Eigenkapital von exakt EUR 100 Mio. vorzeitig geschlossen werden. Für alle Investoren, vor allem diejenigen, welche einen Teil der fast EUR 10 Mio. Zeichnungssumme eingereicht haben, welche es nicht mehr  in die Beteiligung geschafft haben, gibt es eine gute Nachricht: Bereits heute startet der Nachfolger ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD 10 R+) in den Vertrieb.

Die Rahmenbedingungen bleiben im Wesentlichen gleich: Vor allem profitieren alle Anleger bei einer frühen Investition auch weiterhin bereits ab dem Folgemonat anteilig an der ersten geplanten Ausschüttung im kommenden Jahr in Höhe von 0,25 Prozent pro Monat – angesichts von Negativzinsen auf immer mehr Konten auch für private Sparer eine mittlerweile besonders wichtige Komponente.

Ziele des Fondsmanagements

Kombination aus laufenden Mieterträgen und Werterhöhung der Objekte
• Wertentwicklung unabhängig von der Marktentwicklung durch Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen
• Konsequentes Ausnutzen von staatlichen Fördermitteln
• Vorzeitige Rückzahlung bei Immobilienverkauf – frühere Ausschüttung als geplant möglich (keine Thesaurierung)

Die Eckdaten des ICD 10 R+

• Geschlossener Publikums-AIF
• Voll durch Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht reguliertes Investment
• Prospektiertes Eigenkapital zum Emissionsstart: Euro 30 Mio.
• Mindestbeteiligung: EUR 10.000 zzgl. 3,0 Prozent Agio
• Jährliche Ausschüttungen von 3,0 Prozent für 2020, 4,0 Prozent für 2021 und 5,0 Prozent ab 2022
• Prognostizierter Gesamtrückfluss 143,79 Prozent zuzüglich Gewerbesteueranrechnung
• Platzierungsphase voraussichtlich bis 31.12.2020, mit Verlängerungsoption bis zum 31.12.2021

Quelle: Primus Valor (Pressemitteilung vom 27.01.2020)

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HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert

Bergisch Gladbach, 23. September 2019 (OPM):

  • Rund 200 Anleger beteiligen sich am Fachmarktzentrum Landstuhl
  • 19 Mio. Euro Eigenkapital eingeworben
  • Erste Ausschüttung zum Jahresende 2019

Die Hahn Gruppe hat ihren aktuellen Publikums-AIF HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert. Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH aufgelegte Immobilien-Investmentfonds weist ein Gesamtvolumen von 32,7 Mio. Euro auf und investiert in ein Fachmarktzentrum in Landstuhl, Rheinland-Pfalz. Das Zeichnungsvolumen in Höhe von 19 Mio. Euro wurde von insgesamt rund 200 qualifizierten Privatanlegern eingeworben, die durchschnittlich jeweils über 90.000 Euro Eigenkapital einzahlten.
Das Fachmarktzentrum Landstuhl verfügt über rund 16.000 m² Mietfläche und ist langfristig vermietet an die Betreiber Kaufland und toom Baumarkt. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 4,5 Prozent und wird bereits zum 31. Dezember 2019 erstmals anteilig ausgezahlt werden.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir freuen uns über die zügige Platzierung unseres Publikums-AIFs. Zum Vermarktungserfolg haben zu 30 Prozent auch Vertriebspartner eigetragen, die das erste Mal für uns tätig waren.
Darin bestätigt sich die Attraktivität der Assetklasse großflächiger Handelsimmobilien und das Vertrauen in den Investment Manager Hahn.“

Quelle: Hahn Gruppe

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