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Category Archives: Immobilien Ausland

Wie sich COVID-19 auf europäische Immobilien auswirkt

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London, 8. April 2020 – Da sich COVID-19 immer weiter ausbreitet und die Reaktion der Regierung sich daran orientiert, analysieren wir die jüngsten Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen auf den europäischen Immobilienmarkt.

Am 12. März erklärte die Weltgesundheitsorganisation Europa zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Die Regierungen auf dem Kontinent versuchen, die Ausbreitung des Virus durch beispiellose Maßnahmen wie begrenzte, soziale Interaktionen zu unterdrücken. Einige Maßnahmen mögen strikter sein als andere. Nichtsdestoweniger stören diese Maßnahmen die Wirtschaftstätigkeit auf bislang ungeahnte Weise – mit erheblichen Auswirkungen auf den Immobiliensektor.In China lässt sich zunehmend erkennen, dass eine erzwungene Pause in großen Teilen der Wirtschaft zu drastischen Produktionseinbrüchen führt. Dies gibt uns einen deutlichen Hinweis darauf, wohin sich die europäische Wirtschaft entwickelt.

Die Auswirkungen können sich je nach geografischer Lage unterscheiden. In einigen Ländern ist die Bevölkerung älter – und damit auch anfälliger. Einige haben stabilere Gesundheitssysteme, während andere Länder stärker unter den gestörten Lieferketten leiden oder eine größere Abhängigkeit vom Tourismus aufweisen. Allen Ländern ist gemeinsam, dass sie mit Bangen in die nahe Zukunft blicken.

Schnelle Reaktionen sind entscheidend

Für Immobilienanleger sind etliche Ertragsströme bedroht, da die Mieter nicht genügend Einnahmen erzielen, um Mietzahlungen zu leisten und im Extremfall ihre Geschäftstätigkeit zu erhalten. Restaurants, Cafés und Bars sind geschlossen. Viele Geschäfte sind entweder auf absehbare Zeit geschlossen oder verzeichnen einen starken Rückgang der Kundenfrequenz. Andere Unternehmen leiden unter unterbrochenen Lieferketten, praktischen Einschränkungen für die normale Geschäftstätigkeit und einem starken Rückgang der Nachfrage.

In einem derart schwierigen Umfeld versuchen die Anleger abzuschätzen, wie lange diese strikten staatlichen Maßnahmen noch in Kraft bleiben werden und ob die politischen Entscheidungsträger geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen ergreifen.

Die Realität ist, dass wir nicht wissen, wie lange die Unterbrechung des normalen Lebens dauern könnte. Vieles wird von der Fähigkeit der Gesundheitssysteme abhängen, die Kapazitäten aufrechtzuerhalten und hoffentlich bei Bedarf zu erweitern. Auch das Tempo, mit dem die Durchführung von Tests gesteigert und beschleunigt werden können, ist entscheidend. Und obwohl nicht klar ist, ob pharmazeutische Interventionen kurzfristig Abhilfe schaffen können, werden zu diesem Zweck enorme Ressourcen eingesetzt.

Was die Eingriffe der Politik betrifft, können die bisherigen Reaktionen der Regierungen und Zentralbanken ein gewisser Trost sein. Es wurden große finanz- und geldpolitische Pakete angekündigt, und – was entscheidend ist – die Staaten haben immer wieder ihre Bereitschaft signalisiert, mehr zu tun.

Einige Hilfsmittel und Strategien, die im Zuge der globalen Finanzkrise entwickelt wurden, sind verfügbar, und die politischen Entscheidungsträger setzen sie in schnellem Tempo ein. Die Corona-Krise ist jedoch anders geartet als frühere Krisen. Die globale Finanzkrise war eine Liquiditätskrise, die eine Solvenzkrise nach sich zog. Im Gegensatz dazu stehen wir heute vor einer globalen Gesundheitskrise, die sich unmittelbar und direkt auf die Solvenz auswirkt.

Es gibt daher Grenzen für das, was die Geldpolitik erreichen kann. Massive Anleiheankaufprogramme und Liquiditätsspritzen tragen dazu bei, disruptive Verwerfungen auf den Finanzmärkten zu verhindern und das Bankensystem gesund genug zu halten, um die Kreditvergabe an in Schieflage geratene Unternehmen (mit staatlichen Garantien) aufrecht zu erhalten. Entscheidend sind jedoch gezielte finanzpolitische Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um die Unternehmen so lange über Wasser zu halten, wie die Auswirkungen dieser Krise andauern.

In Frankreich kündigte die Regierung Notfallmaßnahmen an, darunter die Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Sie ist auch bereit, Kreditgarantien von bis zu 300 Milliarden Euro anzubieten. Die britische Regierung hat ähnliche Unterstützungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 544 Milliarden Pfund Sterling getroffen.

Langfristig werden Zinssenkungen, quantitative Lockerung und große Konjunkturpakete die Erholung beschleunigen, wenn sie eintritt. In der Zwischenzeit stehen die Immobilien-Investmentmärkte jedoch vor großen Herausforderungen. Die Geschäftsvolumina verringern sich und da die Preisfindung schwer fassbar ist, wird die Marktaktivität wahrscheinlich für längere Zeit gedämpft werden. Nach einem stabilen Jahresbeginn haben wir im Vereinigten Königreich beispielsweise im März einen Rückgang der Anzahl der am Markt platzierten Vermögenswerte erlebt.

An den öffentlichen Märkten weist die Preisgestaltung auf ein Abwärtsrisiko für die Bewertungen hin. An den privaten Immobilienmärkten erfolgen die Anpassungen tendenziell in einem gleichmäßigeren Tempo – unter der Prämisse, dass dies keine normalen Zeiten sind.

Die Auswirkungen der Krise werden unterschiedlich sein

Sogenannte Long-Income Vermögenswerte, die langfristige Erträge erbringen, haben in der Vergangenheit in Abschwungphasen defensive Eigenschaften gezeigt. Fonds, die sich auf solche Vermögenswerte konzentrierten, erzielten während der globalen Finanzkrise eine relative Outperformance. Die Anleger bevorzugten die sicheren, langfristigen Cashflows dieser Fonds. Immobilienwerte, die durch langlaufende staatliche oder staatlich geförderte Ertragsströme gesichert sind, dürften am widerstandsfähigsten sein.

Am anderen Ende des Spektrums scheinen risikoreichere, wachstumsorientierte Immobilienstrategien in naher Zukunft anfälliger zu sein. Was die Erschließungen betrifft, besteht angesichts der unterbrochenen Lieferketten und des vorübergehend verringerten Arbeitskräfteangebots eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich des Zeitplans und der Kosten der Projekte. Bei Erschließungen, die in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, wird das Vermietungsgeschäft wahrscheinlich gedämpft sein. Generell ist es wahrscheinlich, dass Anleger Vermögenswerte meiden werden, wenn es Leerstände gibt oder Mietverträge kurz vor dem Auslaufen stehen.

Konjunkturrückgänge können auch strukturelle Veränderungen beschleunigen. Dies gibt Anlass zur Sorge bezüglich des Einzelhandels für zyklische Konsumgüter, der als einer der ersten Sektoren von COVID-19 betroffen war, insbesondere in vom Tourismus abhängigen Regionen. Neben dem Gastgewerbe gibt es hier erste Anzeichen für ausbleibende Mietzahlungen und mögliche Insolvenzen. Anleger, die versucht haben, den Veränderungen im Verbraucherverhalten zuvorzukommen, indem sie ihr Engagement in schwächeren Einzelhandelsimmobilien reduziert haben, werden wahrscheinlich weniger Verluste erleiden.

Einzelhändler im Bereich der Basiskonsumgüter wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind möglicherweise weniger von einem starken Nachfragerückgang betroffen, können aber dennoch vor operativen Herausforderungen stehen.

Im Bürosektor sind die Stabilität der Verträge und Qualität der Bilanzen der Mieter entscheidende Faktoren. Vermögenswerte an den öffentlichen Kreditmärkten werden so bewertet, als ob das Ausfallrisiko bei schwächeren Verträgen schnell gestiegen wäre. Vermögenswerte, die durch Mietverträge mit dem Staat und öffentlichen Körperschaften gesichert sind, gehören wahrscheinlich zu den widerstandsfähigsten. Unternehmen, die eine systemrelevante Rolle für Gesellschaft und Wirtschaft spielen, erhalten möglicherweise eher staatliche Unterstützung. Im Gegensatz dazu dürften die Mieter im Transport-, Tourismus- und Industriesektor anfälliger sein. Bei Portfolios, die durch ihre Ausrichtung auf starke Mieter und hochwertige Vermögenswerte nachhaltige Erträge erzielen sollen, ist mit einer geringeren Unterbrechung der Cashflows zu rechnen.

In der Logistikbranche werden die Geschicke wahrscheinlich unterschiedlich verlaufen. Mieter können von den unterbrochenen globalen Lieferketten und einem möglichen Arbeitskräftemangel betroffen sein und die Ladengeschäfte werden möglicherweise ihre Nachfrage reduzieren. Allerdings könnte in der Zeit der erzwungenen sozialen Isolation ein größerer Prozentsatz der Bevölkerung vom E-Commerce abhängig werden, wodurch dieser Sektor in gewisser Weise unterstützt würde. Alles in allem dürften Vermögenswerte, die stärker mit Verbrauchern und insbesondere Arbeitnehmern verbunden sind, stabiler sein.

Studentenunterkünfte sind generell ein defensiver Sektor. Die Mieteinnahmen sollten hier auf kurze Sicht weniger stark beeinträchtigt werden als in vielen anderen Sektoren. Wenn jedoch der weltweite Reiseverkehr und die Hochschulen bis zum Spätsommer noch immer von Störungen betroffen sind, werden die Belegungsraten für das akademische Jahr 2020-2021 unter Druck geraten.

Aktuell müssen Vermieter eng mit den Kunden ihrer Mieter zusammenarbeiten, um die Erträge zu schützen. Diejenigen, die stabile, vertrauensvolle Beziehungen aufgebaut haben, werden am besten in der Lage sein, die gegenwärtigen Schwierigkeiten zu überwinden.

Ein wesentliches Merkmal von Immobilien besteht darin, dass Anleger sich so positionieren können, dass sie über einen Informationsvorteil verfügen. So können sie sich beispielsweise auf bestimmte Märkte konzentrieren, in denen sie starke Beziehungen zu lokalen Interessengruppen aufbauen können. Diese Eigenschaft ist besonders wertvoll in volatilen Zeiten, wenn die Preise vom Wert abweichen, da sie es ermöglicht, stabile Anlagemöglichkeiten zu identifizieren. Die kommenden Monate werden für alle Anleger sehr schwierig werden. Diejenigen mit der höchsten Marktkompetenz und den stärksten lokalen Beziehungen sollten für langfristige Stabilität am besten positioniert sein.

Quelle: Aviva Investors (Mitteilung vom 08.04.2020)

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DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält institutionelles Mandat über USD 400 Mio. und erwirbt die Immobilie „530 Broadway“ in New York City

München, 10.03.2020 (OPM): Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt.

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York für rund 400 Mio. USD die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt. Die Prime-Immobilie liegt am Broadway, Ecke Spring Street, und befindet sich inmitten des renommierten SoHo Districts in einer der attraktivsten und gefragtesten Einzelhandels- und Bürolagen in New York City.

„Das Gebäude hat durch langfristige Mietverträge von Beginn an eine hohe cash on cash Verzinsung“, so Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP. „In den letzten 24 Monaten haben wir 11 Transaktionen mit einem Gegenwert von mehr als 3,1 Mrd. USD erfolgreich in den USA durchgeführt, auch über den Erwerb dieser attraktiven Immobilie sind wir sehr stolz und bedanken uns bei unseren institutionellen Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Sven Neubauer weiter.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP

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BVT legt neuen Publikumsfonds der Residential USA Serie nach

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München, 20. Februar 2020 – Die BVT Unternehmensgruppe, München, setzt als Spezialist für Investitionen in Projektentwicklungen im US-Mietwohnungsmarkt mit der BVT Residential USA 15 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (BVT Residential USA 15) die Serie von Investments in US Multi-Family Housing mit einem weiteren Fonds für Privatanleger fort. Der Vorgängerfonds wurde, nach 10-jähriger erfolgreicher Fokussierung auf Produkte für institutionelle Anleger, Mitte 2019 als Publikums-AIF aufgelegt und schneller als erwartet ausplatziert. Der BVT Residential USA 15 knüpft nun auf Basis des bewährten Investitionskonzepts bei einer geplanten Laufzeit von drei bis vier Jahren und einer Mindestbeteiligung von 30.000 USD direkt an den Vorgänger an.

Die BVT Unternehmensgruppe ist seit 1976 mit geschlossenen Beteiligungen in den USA aktiv. Nach annähernd 10-jähriger Spezialisierung bei US-Produkten auf institutionelle Anleger legte die BVT als Pionier im Bereich US-Multi-Family Projektentwicklungen im vergangenen Jahr erstmals wieder für Privatanleger einen Fonds auf. Bereits zum Jahresende war nach nur sechs Monaten das Eigenkapital von 41,2 Mio. USD eingeworben. Auf Grund der langjährigen US-Präsenz der BVT mit entsprechendem Netzwerk und gut gefüllter Projekt-Pipeline konnte der Fonds in die Entwicklung von zwei Class-A-Apartmentanlagen in Florida investieren und sein Portfolio damit komplettieren.

Der neue BVT Residential USA 15 schreibt das Erfolgskonzept der Vorgängerfonds fort. Das flexibel geplante Platzierungsvolumen von 40 bis 60 Mio. Eigenkapital ermöglicht das Investment in zwei oder mehr Projekte. In der Prüfung befinden sich mehrere Class-A-Apartmentprojekte an der US-Ostküste mit Fokus auf Boston, Washington und Florida. Der ohne konkrete Anlageobjekte startende Fonds mit einer geplanten Laufzeit der einzelnen Projektentwicklungen zwischen drei und vier Jahren wird nach vorliegenden Erfahrungen und mit Blick auf die bereits in Prüfung befindlichen Investitionsmöglichkeiten voraussichtlich sehr schnell – in Abhängigkeit von der laufenden Platzierung – mit Projekten gefüllt werden können. Die Mindestbeteiligung beträgt 30.000 USD.

Quelle: BVT (Pressemitteilung vom 20.02.2020)

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Bulgariens Krieg gegen ausländische Investoren

Aufnahme der Überwachungskamera des betroffenen Solarparks
Aufnahme der Überwachungskamera des betroffenen Solarparks

Trostberg/ Bulgarien, 24.01.2020 – Vor rund einem Jahr hatte der BeteiligungsReport bereits über die Auseinandersetzung eines deutsch-österreichischen Solarpark-Investors in Bulgarien mit den Eliten des Landes berichtet. Quasi alle rechtsstaatlichen Mittel wurden ausgeschöpft und die Trostberger P&P Group ging als Sieger aus diesem langwierigen und aufwendigen Prozess hervor. Schließlich sprach das oberste Kassationsgericht der Unternehmensgruppe Recht zu und bestätigte rechtskräftig deren Ansprüche.

Mitte Januar 2020 geschah nun das Unglaubliche: Eine paramilitärische Einheit namens DELTA GUARD LTD. überfiel den Solarpark der deutsch-österreichischen Investoren und besetzte ihn mit etwa 50 Mann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion. Das Sicherheitspersonal des Eigentümers, das zum Schutze des Solarparks eingesetzt war, wurde angesichts der schieren Anzahl der Angreifer überrannt. Der Überfall wurde durch die Überwachungskameras dokumentiert. Die herbeigerufene Polizei blieb untätig. Die Besetzer beriefen sich darauf, im Auftrag zu handeln und unter dem Schutz eines Oberstaatsanwaltes zu stehen.

Inzwischen wurde der bulgarische Präsident, die Deutsche Botschaft und die Chefin der EU-Kommission informiert und zum Handeln aufgefordert. Unbestätigten Informationen zufolge wurden ähnliche Vorkommnisse auch von ausländisch finanzierten bulgarischen Hotels an der Schwarzmeerküste gemeldet. Das alles klingt nach einem Enteignungs-Krieg gegen exterritoriale Investoren mit stark mafiösen Strukturen. Die europäische Politik ist hier aufgerufen zu handeln. Nicht nur um deutsche Investoren zu schützen, sondern auch die bulgarische Bevölkerung. Denn die Investitionen bringen Arbeit, Wohlstand und Sicherheit ins Land. An diesem Beispiel ist zu sehen, dass sich derzeit eine korrupte Elite einfach bereichert.

Als überzeugter Europäer, Wirtschaftsökonom und Finanzjournalist kann ich nur hoffen dass,

+ der bulgarische Botschafter zu einer Klärung der Rechtsstaatlichkeit in seinem Land einbestellt wird,

+ das EU–Parlament eine Aufnahme Bulgariens in den Schengenraum wegen nachhaltiger Verstöße gegen Rechtsgrundsätze und dem Vorhandensein tiefergreifender korrupter Strukturen ablehnt,

+ die EU-Kommission jegliche Fördergelder an Bulgarien zurückzuhält, bis sichergestellt ist, dass diese auch bei den richtigen Empfängern ankommen und nicht zweckentfremdet oder später enteignet werden,

+ die bereits getätigten Investitionen von privaten und staatlichen Investoren den Schutz erhalten, den diese zur Sicherung der Arbeitsplätze der ehrlichen Zivilbevölkerung inklusive Versorgungssicherheit brauchen.

Red.

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Vatikanstaat ist pleite – oder wie Fehlmeldungen entstehen

Landshut, 06.12.2019 (epk media)

– Ein Impuls für Vermögensverwalter.

Es war die Schlagzeile Ende Oktober. Die Aufmacher reichten von „Heiliger Crash“ über „Steht der Vatikan kurz vor dem Bankrott“ bis hin zu „Der Vatikan ist in vier Jahren pleite“. Basis dieser Meldungen ist ein neues Buch „Guidizio universale“ des angesehen Investigativjournalist Gianluigi Nuzzi, was soviel wie „Das jüngste Gericht“ bedeutet. Detailreich werden dort Fakten und Einschätzungen einer drohenden finanziellen Misere beschrieben, die er durch Aktenstudium von mehr als 3000 bisher noch nie veröffentlichten Dokumenten zusammengetragen hat. Nuzzi erhebt dabei schwere Missmanagement-Vorwürfe gegenüber den Verantwortlichen des Kirchenstaates.

Richtig und unbestritten ist, dass dem Buch und unabhängigen Quellen zur Folge die Einnahmen aus den Diözesen – vor allem aus den reichen in Deutschland und den USA – sich seit 2006 deutlich reduziert. Es heißt, dass diese sich von über 100 Millionen Euro p.a. auf rund 50 Millionen Euro halbiert hätten. Der Vorwurf, dass davon lediglich 20 Prozent an soziale und karitative Einrichtungen der Kirche gehen, ist hierbei eher ein ethisches wie ökonomisches Dilemma. Missmanagement ist gemäß den Recherchen von Nuzzi in der Güter- und Immobilienverwaltung des Kirchenstaates, dem sogenannten APSA, zu unterstellen, wenn man liest, dass von 4.421 verwalteten Immobilien 800 Leerstehen sowie von den verbleibenden Immobilien 15 Prozent mietfrei und die Hälfte unter Preis vermietet sind. Da kommt einem der Skandal vor Jahren in den Sinn, wo ein führender Kardinal eine 400 Quadratmeter-Wohnung in für sich und sein Personal aufwendig renovieren hat lassen. Dazu muss man wissen, dass Kardinale meist mietfrei in Objekten des Vatikans leben. Dies alles hat zur Folge, dass das Defizit der ASPA derzeit bei 63,3 Millionen Euro liegen soll, was eine Steigerung von 200 Prozent in den letzten fünf Jahren bedeutet.

Soweit so gut. Jetzt kommt aber der kritische Blickwinkel auf die plakative Überschrift. Und hier darf ich mit einem Einblick aus dem Buch „Das Märchen vom reichen Land“ von Daniel Stelter aufklären. Stelter schreibt ein ganzes Kapitel über den Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen. Am Beispiel Deutschland zeigt er, dass mit einem Bruttoinlandsprodukt – also im Bereich Einkommen (=Flussgröße) – von rund 48.000 USD gemäß dem IWF pro Kopf man an Platz 20 zu den best verdienenden Länder gehört. Jedoch besitzen die Deutschen wenig Vermögen (=Bestandsgröße). Selbst der kapitalismuskritischen Reichtumsforscher Thomas Piketty, der umfangreiches Datenmaterial zum Entwicklung von Vermögen in den einzelnen Euroländern ausgewertet hat, kommt zu einem klaren Ergebnis: Die Deutschen besitzen im Durchschnitt weniger Vermögen als die Italiener, Franzosen oder Spanier. Dies nur zur Erläuterung des Unterschieds zwischen Einkommen und Vermögen.

Zurück zum Vatikan: Gerne würde man ein Bruttoinlandsprodukt für den Vatikan ausweisen, aber dies wird nicht für die weniger als 500 Staatsbürger ermittelt. Aber wenn man einen Blick in den kommunizierten Jahreshaushalt von etwa 300 Millionen wirft und allein das Immobilienvermögen, was rund 3 Milliarden umfassen soll, dagegenstellt, kann von einer Pleite keine Rede sein. Und das Immobilienvermögen ist ja nur ein Bruchteil des kirchlichen Vermögens. Die unschätzbaren Kunstschätze, das weitverzweigte und intransparente Stiftungs- und Firmengeflecht spricht eine deutliche Sprache. Der Vatikan ist reich und wenn es eine Steigerung von reich gebe, würde dies für den Vatikan zutreffen. Maximal steckt der Kirchenstaat in Liquiditätsproblemen. Und diese basieren auf, und hier ist ein Buch wie das von Gianluigi Nuzzi zur Offenlegung unschätzbar, Missmanagement, Korruption und totaler Unkenntnis von finanzökonomischer Regel und vermögensverwaltungstechnischer Methoden. Dies hört aber nicht im Vatikan auf. In Deutschland zeigt der Millionenschaden beim Bistum in Eichstätt, welche wirtschaftliche Dilettanten hier für die Verwaltung der Gelder zuständig ist. Und dies potenziert sich in der römischen Kurie um ein Vielfaches.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Bei ihrem kolportierten exorbitanten Vermögen ist der Vatikan bei weitem nicht pleite, maximal in Zahlungsschwierigkeiten. Bei entsprechender Vermögensverwaltung könnte wahrscheinlich der Kirchenstaat autark allein aus dem Vermögen überleben.
  • Nicht nur weil es sich oft um (Spenden)Gelder auch aus Deutschland sollte ein „Sozialunternehmen“ wie die Kirche und der Kirchenstaat professionelle Vermögensverwaltung in Gelddingen beherzigen.
  • Auch in monarchischen Systemen wie der absolutistische Stuhl Petri ist es an der Zeit für Transparenz und einem angemessenen Vermögensreporting.

Quelle: epk media Verlag

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US Treuhand beendet erfolgreich Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA

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München, 12. November 2019Die US Treuhand beendet erfolgreich ihr Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA. Das Projekt auf einer ehemaligen Industriebrache in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt umfasste ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden US-Dollar, davon knapp eine Milliarde US-Dollar, an denen sich der geschlossene US-Immobilienfonds „UST XVI Victory Park, Ltd.“ beteiligte.

Dieser Fonds wird nun liquidiert. Die Projektentwicklung „Victory Park“ besteht aus Bürogebäuden, einem Hotel, einer Vielzahl von Einzelhandelsflächen sowie Eigentumswohnungen auf den Grundstücken der Fondsgesellschaft.

Der „Victory Park“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Die Konzeption für den Fonds basierte insbesondere auf dem Bau und Verkauf von Eigentumswohnungen. Im Zuge der Finanzkrise litt genau dieses Marktsegment am stärksten und sowohl renommierte Projektentwickler wie auch Immobilienexperten und Analysten gaben dem Projekt im Jahr 2009 keine Chance. Der US-amerikanische Partner und Mitinvestor Hillwood, der die Projektentwicklung operativ leitete, zog sich deshalb zurück und die Einlagen der Anleger der Fondsgesellschaft in Höhe von 180 Millionen Dollar schienen verloren. Gegen alle Expertenmeinungen investierte Lothar Estein, Gründer der US Treuhand, weitere 20 Millionen Dollar seines Privatvermögens in die Fondsgesellschaft und übernahm das operative Geschäft der Projektentwicklung. Die Kreditgeber konnten zudem von einer Umstrukturierung der bestehenden Darlehen überzeugt werden. Estein lud führende US-Experten für Stadtentwicklung nach Dallas ein und verhandelte mit seinem Team über Jahre intensiv mit der Stadt, die die Pläne zur Änderung der Infrastruktur zunächst ablehnend gegenüber stand. Für den Erfolg des Projekts war es jedoch notwendig, das Erscheinungsbild des Viertels komplett zu verändert. Auch Widerstände und Einsprüche – zum Beispiel von den Sportclubs Dallas Mavericks und Dallas Stars und deren Eigentümern gegen eine Änderung der Verkehrsführung – mussten ausgeräumt werden. Im Grunde genommen waren es die schon 2009 formulierten Vorbehalte, dass das Projekt „Victory Park“ gescheitert sei, die in diesem Zuge immer wieder zu Felde geführt wurden. Doch die Hartnäckigkeit und die Argumente von Estein und seinem US-Team machten sich bezahlt.

Nachdem die Stadt Dallas die Finanzierung der neuen Infrastruktur zusagte, konnten die notwendigen Änderungen in Angriff genommen werden. Zunächst musste die Fondsgesellschaft in Vorleistung gehen und im Rahmen des neuen Verkehrs- und Bebauungskonzepts Maßnahmen wie die Errichtung von Ampelanlagen, Beschilderungen und das Aufstellen von Monumenten, Bepflanzungen sowie die Errichtung von Ruhezonen und Designveränderungen bezahlen, bevor die Kosten rückerstattet wurden. Dank dieser Maßnahmen konnte die Vitalisierung des Viertels umgesetzt werden. Es wurden 14 neuen Restaurants angesiedelt, 23 neue Einzelhandels- sowie zehn Büromietverträge abgeschlossen und umfangreiche Neubauten erstellt.

Im Ergebnis der jahrelangen und intensiven Verhandlungen wurde aus einer quasi wertlosen Beteiligung im Jahr 2009 ein Vermögenswert von mehr als 200 Millionen Dollar geschaffen. Die Anleger können nun mit Gesamtrückflüssen von mehr als 134 Prozent, bezogen auf ihre Anlagesumme, rechnen, wobei der Verkauf des Bürogebäudes „One Victory Park“ im Jahr 2017 rund 20 Prozent der Ausschüttungssumme ausmacht. Außerdem wurden im und rund um den „Victory Park“ in den vergangenen Jahren mehr als 4.000 Wohnungen geschaffen. Mittlerweile leben dort mehr als 10.000 Menschen.

„Heute gilt,Victory Park‘ als eines der Top-Stadtviertel in Dallas und als Vorzeigeprojekt für innerstädtische Bauentwicklung in Texas“, sagt Lothar Estein. Und weiter: „Egal ob Stadtverantwortliche, die Eigentümer der Sportarena, die Projektentwicklungsunternehmen oder insbesondere die Menschen, die dort leben – wir haben inzwischen von allen Seiten breite Zustimmung und Anerkennung für unsere Leistungen rund um den ,Victory Park‘ erhalten.“

Quelle: US Treuhand (Pressemitteilung 12.11.2019)

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WMD Brokerchannel berichtet: Neue Vermögensanlage TSO Active Property III, LP wird nicht mehr von DNL Real Invest AG vertrieben

Die DNL Real Invest AG informiert ihre Vertriebspartner, dass das Emissionshaus TSO Europe Funds, Inc. eine neue Vermögensanlage, TSO Active Property III, LP, aufgelegt und in der Platzierung hat.
Besonders wichtig:

  1. DNL Real Invest AG wurde hierfür NICHT MEHR als Vertriebsgesellschaft eingesetzt.
  2. DNL US Invest LP, Atlanta ist für diese Vermögensanlage KEIN Limited Partner des General Partners mehr

Die Anlegerverwaltung zum Versand von Ausschüttungen an Ihre Investoren aus den Beteiligungen TSO-DNL Fund II, III und IV, LP sowie der Vermögensanlagen TSO-DNL Active Property, LP, TSO-DNL Active Property II, LP sowie des TSO Real Estate Opportunity, LP (die Annahme von Beteiligungen bis zur Schliessung läuft nach wie vor über DNL Real Invest AG) verbleibt laut TSO Europe Funds, Inc. bis auf Weiteres bei DNL Real Invest AG.
Sämtliche Fragen zur Vermögensanlage TSO Active Property III, LP richten Sie bitte direkt an TSO Europe Funds, Inc. Atlanta, da wir Ihnen hierzu keine Auskunft geben können.
Wir bedanken uns bei Ihnen für unsere jahrelange und sehr positive Zusammenarbeit beim Vertrieb der TSO-DNL Vermögensanlagen!
Wir bedauern, dass TSO Europe Funds, Inc. sich dazu entschieden hat, ohne DNL ihre zukünftigen Vermögensanlagen selber zu platzieren und zu verwalten. Diese Entscheidung wurde aber von TSO Europe Funds, Inc. getroffen und ist von uns entsprechend zu respektieren.

Quelle: DNL

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DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält institutionelles Mandat über USD 937 Mio. und erwirbt das Coca-Cola Gebäude in New York City

München, 08.10.2019 (OPM): Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York das bekannte Coca-Cola Gebäude erworben und in ein institutionelles Mandat der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) überführt.

Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager in New York das bekannte Coca-Cola Gebäude erworben und in ein institutionelles Mandat der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) überführt. Das Gebäude mit der Adresse 711 Fifth Avenue befindet sich inmitten des renommierten Plaza District und gilt als eine der Prime-Immobilien in New York City. „Das Gebäude hat durch langfristige Mietverträge eine attraktive cash on cash Verzinsung, daneben wurden bereits erste Ansätze für value-add Potential bei den Retailflächen und den oberen Büroflächen entwickelt“, so Rainer Komenda, Abteilungsleiter Immobilien Investment Management der BVK in München.

„In den letzten 12 Monaten haben wir 6 Transaktionen erfolgreich in den USA durchgeführt, über den gemeinsamen Erwerb des Coca-Cola Gebäudes sind wir sehr stolz und bedanken uns bei der BVK für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Dr. Sven Neubauer Co-Founder und Chief Investment Officer der DEUTSCHE FINANCE GROUP. 

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP

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BVT erwirbt Projekt für BVT Residential USA 12 in Orlando

München, 20. August 2019 (Marktnews): Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft derigo GmbH & Co. KG für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezial-AIF BVT Residential USA 12 GmbH & Co.

Geschlossene Investment KG (BVT Residential USA 12) ein zweites Projekt angebunden. Die geplante Class-A-Apartmentanlage „Narcoossee Cove“ im Großraum Orlando, Florida, umfasst 354 hochwertige Apartments. Das Investitionsvolumen für die Entwicklung beträgt rund 80 Mio. US-Dollar. Ein erstes Projekt in Washington D.C. wurde im Januar 2019 angebunden. Für den BVT Residential USA 12 konnten bereits 100 Millionen US-Dollar Eigenkapital bei institutionellen Anlegern eingeworben werden; darüber hinaus liegen aktuell Commitments von über 20 Millionen US-Dollar vor. Die Einwerbung weiteren Eigenkapitals ist vorgesehen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 3 Mio. US-Dollar.
Die Projektentwicklung „Narcoossee Cove“ in Lake Nona im Großraum Orlando, Florida, überzeugt sowohl hinsichtlich ihrer Mikro- als auch Makrolage. Die Wohnungen werden nur zehn Meilen von Downtown Orlando entfernt, unweit der State Road 417, in einer der wachstumsstärksten Regionen der USA entstehen. Für den Bau wurde ein ca. 6 Hektar großes Grundstück mit exklusivem Seezugang erworben. Die Anlage wird gemeinsam mit einem erfahrenen US-Developer entwickelt. Neben rund 37.000 Quadratmeter Wohnfläche und ca. 660 Parkplätzen werden auch attraktive Gemeinschaftseinrichtungen wie Clubhaus, Pool und Fitness-Center entstehen. Der private Zugang zum See bietet mehrere überdachte Docks und Sportmöglichkeiten wie Kajakboote und Paddling-Boards für die Mieter. Die Bauphase soll circa 21 Monate betragen.

Mit „Lake Nona Medical City“, einem 260 Hektar großen Health & Life Science Park mit bislang rund 5.000 Arbeitsplätzen und weiteren 25.000 geplanten Stellen über die kommende Dekade, gilt der Standort als erste Adresse für medizinische Versorgung, Forschung und Ausbildung und als einer der attraktivsten Arbeitsteilmärkte von Zentral-Florida. Auch als Wohnlage zählt Lake Nona bei Gutverdienenden zu den begehrtesten Regionen im Großraum Orlando. Dazu beigetragen haben, neben dem attraktiven Arbeitsmarkt, das große Angebot an Shopping-, Gastronomie und Freizeit- bzw. Naherholungsmöglichkeiten sowie einige der besten öffentlichen Schulen im Großraum Orlando.
Der BVT Residential USA 12 investiert konzeptionsgemäß in mindestens zwei Projektentwicklungen im US-Wohnimmobilienmarkt, geplant sind bis zu sechs Einzelprojekte. Den regionalen Schwerpunkt bildet die US-Ostküste, insbesondere der Großraum Boston. Hier sind derzeit zwei weitere konkrete Investitionsmöglichkeiten für den BVT Residential USA 12 in Prüfung.
Die BVT Unternehmensgruppe ist bereits seit Jahrzehnten erfolgreich am US-Wohnimmobilienmarkt für Projektentwicklungen tätig und kann hier auf eine lange Historie zurückblicken. Aufgrund demographischer und gesellschaftlicher Aspekte zeigt sich der US-Mietwohnungsmarkt weiterhin sehr dynamisch, so dass sich hier gute Opportunitäten für deutsche Anleger ergeben.
Hinweise
Das hier vorgestellte Beteiligungsangebot „BVT Residential USA 12“ richtet sich ausschließlich an semiprofessionelle und professionelle Anleger im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung mit langfristiger Bindung, die mit Risiken verbunden ist. Anleger stellen der Investmentgesellschaft Eigenkapital zur Verfügung, das durch Verluste aufgezehrt werden kann. Die Beteiligung ist nur eingeschränkt handelbar. Es besteht das Risiko, dass sie nicht veräußert werden kann. Zudem bestehen projektentwicklungstypische Risiken, insbesondere das Risiko eines nicht prognosegemäßen Bauverlaufs bzw. Verkaufs. Es bestehen weitere Risiken, die in den Informationen für semiprofessionelle und professionelle Anleger gemäß § 307 Absatz 1 und Absatz 2 KAGB erläutert werden; diese sind bei der BVT Unternehmensgruppe, Leopoldstraße 7, 80802 München erhältlich. Die BVT Unternehmensgruppe bzw. die beauftragte Vertriebsstelle wird sich vor Zeichnung eines semiprofessionellen Anlegers nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen davon überzeugen, dass dieser in der Lage ist, die mit dieser Beteiligung verbundenen Risiken zu verstehen.
Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Da es sich hierbei um eine Investition in US-Dollar handelt, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Quelle: BVT Unternehmensgruppe

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DEUTSCHE FINANCE INTERNATIONAL BRINGT 436 MIO. EURO AUF UND SCHLIESST ERÖFFNUNGSFONDS AB

© Deutsche Finance International

2. Juli, London –  Die in London ansässige, europaweit tätige Private Equity Immobilien-Investmentgesellschaft Deutsche Finance International („DFI“) gibt den Abschluss ihres Eröffnungsfonds DFI European Value-Add Fund („DFI EVAF“ oder der „Fonds“) bekannt. Für den Fonds sowie Co-Investment Vehikel wurden 436 Millionen Euro eingeworben. Die Kapitalzusagen des Fonds, der die Obergrenze erreicht hat, wurden durch eine Reihe internationaler institutioneller Investoren getätigt, die jeweils zu einem Drittel aus den USA, Deutschland und Europa stammen.

DFI hat im Namen des Fonds und seiner Co-Investoren bereits ein Portfolio im Wert von 856 Millionen Euro aufgebaut. Das Portfolio ist über fünf europäische Märkte diversifiziert und wurde im Rahmen von Off-Market Transaktionen zu attraktiven Preisniveaus aufgebaut. DFI geht davon aus, in den folgenden Monaten zwei weitere Investitionen im Namen des Fonds zu tätigen. 

Der Fonds ist ausgerichtet auf value-add Investitionen in kleine bis mittelgroße Liegenschaften in westeuropäischen Gateway Cities sowie auf Sondersituationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Immobilien mit operativem Geschäftsbetrieb und auf Immobilien mit dem Anspruch als ‚Space-as-a-Service‘. DFI übernimmt dabei einen kundennahen Ansatz in Bezug auf Immobilien und ist überzeugt, dass das Verständnis von Immobilien als Dienstleistung für Endnutzer die Wertsteigerung und langfristige Performance unterstützt.

Ein weiterer Aspekt der Wertschöpfung ergibt sich durch aktives Asset Management bei unterschätzten bzw. nicht optimal verwalteten Immobilien und operativen Gesellschaften. In Sektoren, in denen Erträge und Trends genutzt werden können, konzentriert sich DFI auch auf den Aufbau von Portfolios oder Plattformen, indem kleine bis mittlere Immobilien aggregiert werden. DFI arbeitet hierbei typischerweise mit lokalen Kooperationspartner zusammen, die ebenfalls investieren.

Die Seed-Investitionen umfassen ein Portfolio von Apartmentgebäuden in Barcelona und Madrid, eine Plattform von Studentenwohnheimen in Dänemark, ein Studentenwohnheim im britischen Canterbury sowie ein Bürogebäude im Stadtzentrum von Lissabon. Eines der Objekte des DFI EVAF und seiner Co-Investitionspartner ist auch das 133 Jahre alte Ausstellungszentrum Olympia London auf einem7 Hektar – großen Grundstück in Toplage im Zentrum Londons. Das Grundstück wurde im April 2017 von Capital & Counties plc für 296 Millionen £ erworben. Im Frühjahr 2019 hat DFI eine Baugenehmigung für einen umfassenden Masterplan erhalten, durch den Olympia London zu einem Kulturviertel mit gemischter Nutzung in den Bereichen Hotels, Theater, Restaurants, Geschäften und Büros weiterentwickelt wird.

Quelle: Deutsche Finance International (Pressemitteilung vom 02.07.2019)

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