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Scope: Deutliche Belebung bei geschlossenen AIF – Einbruch bei Vermögensanlagen

Berlin, 18.07.2019 – Im ersten Quartal dieses Jahres kamen die Emissionsaktivitäten fast zum Erliegen, nun zeigt das zweite Quartal mit neun geschlossenen AIF und einem geplanten Emissionsvolumen von mehr als einer halben Milliarde Euro ein starkes Comeback.

Der Markt für geschlossene Publikums-AIF (Alternative Investmentfonds) nimmt im zweiten Quartal (Q2) 2019 deutlich Fahrt auf. Nach dem Tiefstand im ersten Quartal (Q1) 2019 mit lediglich drei Fonds hat sich die Anzahl der neuen Fonds in Q2 verdreifacht. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen der neun in Q2 emittierten Fonds beträgt insgesamt rund 560 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber Q1 2019 mehr als versechsfacht.

Betrachtet man die beiden ersten Quartale 2019 zusammen, ergibt sich folgendes Bild: In der ersten Jahreshälfte wurden insgesamt 12 Publikums-AIF von der BaFin zum Vertrieb zugelassen. Das sind zwei AIF weniger als im Vorjahreszeitraum. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen liegt dennoch auf dem Niveau des Vorjahres: Im ersten Halbjahr 2019 summierte es sich auf rund 643 Mio. Euro – in den ersten beiden Quartalen 2018 lag es über alle 14 AIF bei rund 630 Mio. Euro.

Erstmals in diesem Jahr kommen in Q2 drei AIF auf den Markt, deren prospektiertes Eigenkapital über der 100 Mio. Euro-Marke liegt. Der größte Fonds ist der Wealthcap Immobilien Deutschland 42. Laut Wealthcap ist für diesen AIF, dessen Vertrieb erst im September starten soll, ein Eigenkapitalvolumen in Höhe von rund 129 Mio. Euro geplant.

Angebot der Vermögensanlagen geht drastisch zurück

Während sich das Angebot für geschlossene AIF in Q2 belebt, bricht es bei Vermögensanlagen ein. „Das Angebot neuer Vermögensanlagen besteht im zweiten Quartal lediglich aus zwei Produkten“, stellt Stephanie Lebert, Senior Analystin bei Scope Analysis, fest.

Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum Q2 2018 waren es noch 15 emittierte Vermögensanlagen – ein Rückgang um 87%. Auch das zu platzierende Kapital geht deutlich zurück: Dieses beläuft sich in Q2 2019 auf rund 26,6 Mio. Euro – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (rund 133 Mio. Euro) bedeutet dies einen Rückgang um rund 80%.

Worin liegt der Rückgang der Vermögensanlagen begründet? Scope sieht als Ursache die folgenden Gründe:

  • Auswirkungen des EEG 2017 auf Bürgerparks in Form von Unternehmensbeteiligungen,
  • Wegfall der Direktinvestments des Anbieters P&R in Verbindung mit weiterem Angebotsrückgang aufgrund Imageschaden dieses Segments,
  • mögliche Auswirkungen von verstärktem Fokus der BaFin auf einzelne Fallgruppen von Vermögensanlagen.e

Quelle: Scope

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Deutsche Finance Group steigert verwaltetes Vermögen auf aktuell 3,8 Mrd. Euro Assets under Management

München, 18.07.2019 – Die Deutsche Finance Group konnte mit der aktuell erfolgten Schließung des DFI European Value Add Fund des Londoner Tochterunternehmens Deutsche Finance International sowie mehrerer Club Deals in den USA die Assets under Management auf Gruppenebene in den ersten Monaten des Jahres signifikant steigern.

So verwaltet die Deutsche Finance Group zum 30.06.2019 rund 3,8 Mrd. Euro. „Auf die dynamische Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Thomas Oliver Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Finance Group.

Quelle: Deutsche Finance Group (Pressemitteilung vom 18.07.2019)

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Exporo läutet einen Paradigmenwechsel für die Digitalisierung von Immobilieninvestments ein und emittiert erstmalig tokenbasierte Anleihen auf der Ethereum Blockchain, im Rahmen eines regulierten Wertpapierprospektes. Eine Hamburger Immobilie wird dabei zum Symbol für die Zukunft von direkteren, effizienteren und transparenteren Anlagemöglichkeiten in attraktive und professionell geführte Bestandsimmobilien.

Hamburg, 18.07.2019 (Marktnews): Mit der Billigung des ersten Wertpapierprospektes in der EU für eine tokenbasierte Anleihe im Immobilienbereich baut das FinTech Exporo seine Vorreiterrolle in der Digitalisierung der weltweit größten Asset-Klasse weiter aus. Die Nutzung der Blockchaintechnologie durch den Marktführer setzt hierbei ein deutliches Zeichen, dass die Technologie aus seiner konzeptuellen Phase herausgewachsen ist und in der demonstrierten Anwendung einen wirklichen Mehrwert für Anleger und Unternehmen bietet.

Für Simon Brunke, CEO der Exporo AG, ebnet dieser Schritt weiterführend den Weg für bahnbrechende Entwicklungen, die das Angebot für die Anleger signifikant verbessern werden. “Schon heute erlaubt uns die Tokenisierung unseren Prozess transparenter, schneller und schlanker zu gestalten, um unsere Bestandsimmobilien noch näher an unsere Anleger zu bringen.” Zusätzlich sieht das Unternehmen die Stärken der Technologie in der signifikanten Reduzierung der Mindestanlagesummen, theoretisch bis auf 1 Euro. Dies erlaubt eine einfache und gesunde Portfoliodiversifzierung mit kleinsten Beträgen für jeden. “Auch unseren Exporo-Handelsplatz – mit dem Ziel, aus einem illiquiden Gut ein liquides zu schaffen – werden wir wesentlich ausbauen können, so dass jeder Investor seine über Exporo erworbenen ‘Stücke an Immobilien’ täglich zum „fair-value“ und fast in Echtzeit handeln kann.” 

Die Unabhängigkeit von Zentralverwahrern und Depotbanken öffnet dabei maßgeblich den Zugang für inländische und besonders für internationale Interessenten. Anleger werden nicht nur von überall aus der Welt Investments abschließen, sondern auch weltweit mit anderen Anlegern handeln können und das innerhalb von Sekunden. Dabei ändert sich der Investmentprozess für den Anleger nicht, ebenso erfolgen Ein- und Auszahlungen wie bisher in Euro.  

Das Fintech-Unternehmen Upvest aus Berlin stellt für die Kunden von Exporo digitale Schließfächer (Wallets) zur Verfügung. Die Technologie läuft im Hintergrund der Plattform und ermöglicht Investoren ihre Wertpapiere selbst in einem digitalen Schließfach zu verwalten. Das Novum: nach einmaliger Erstellung des Schließfaches sind einzig und allein die Investoren (im Rahmen der Eigenverwahrung) in der Lage auf die Vermögensgegenstände zuzugreifen. Und das ganz einfach über ihren Account und ein Passwort. Sollte das Passwort vergessen werden, kann über ein Sicherheitszertifikat der Zugang wiederhergestellt werden.  

Mit der Markteinführung der digitalen Wertpapiere, in Blockchainkreisen Security Token Offerings genannt, ist diese Technologie jetzt mit einem Ärztehaus in Hamburg-Poppenbüttel (Ärztehaus Poppenbüttel) Realität geworden. Das Bestandsobjekt mit einem Volumen von knapp 3 Millionen Euro ist innerhalb weniger Stunden vollständig durch die Exporo-Anleger finanziert worden. “Wir haben ein streng reguliertes Finanzinstrument mit den besten Komponenten der Blockchaintechnologie verschmolzen und sind unglaublich stolz, den Immobilienmarkt nachhaltig zu prägen und echte innovative technologische Standards zu setzen”, so Brunke weiter. 

Quelle: Exporo AG

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Europäische Büronutzermärkte zeigen sich nach wie vor resistent gegenüber den vielfältigen Herausforderungen

© shutterstock

Frankfurt, 18.07.2019 – Die Herausforderungen, vor denen die Länder weltweit stehen, sind immens. Neben den international ausufernden Handelskonflikten, Italiens Staatsschulden, Brexit, Querelen um die Besetzung der EU-Präsidentschaft usw., entwickelte sich in den letzten Wochen eine bedrohliche Spannung zwischen den USA und dem Iran.

In Europa hat sich das Wirtschaftswachstum weiter verlangsamt, die Prognosen gehen von weiteren Rückgängen aus. Einbußen bei Produktion und Außenhandel sind in Deutschland bereits zu spüren. In Großbritannien ist die Gefahr eines chaotischen Brexits nicht kleiner geworden, ein Führungswechsel erschwert die wirtschaftlichen Aussichten zusätzlich. Von dieser Gemengelage weltweiter politischer und wirtschaftlicher Risiken zeigt sich die Flächennachfrage nach Büroimmobilien relativ unbeeindruckt. Nicht zuletzt eine gute Beschäftigungslage sorgt für ein relativ hohes Umsatzniveau. Nach JLL-Prognosen dürfte sich das Volumen weiter über dem Langzeittrend bewegen. Darüber hinaus wird der in vielen europäischen Märkten zu beobachtende Angebotsmangel die Mietpreise stützen und in einigen Märkten für weitere Mietpreissteigerungen sorgen.

Büromieten in elf von 24 Indexstädten gestiegen – stabil die andere Hälfte

Der europäische Büro-Mietpreisindex von JLL legte im zweiten Quartal 2019 um 1,5 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal zu. 11 der 24 Index-Städte notierten dabei ein Mietpreiswachstum (gegenüber 7 im ersten Quartal 2019). Dadurch zeigte der jährliche Büro-Mietpreiszuwachs in Europa ein Plus von 5,9 Prozent. Das ist das stärkste jährliche Wachstum seit 2008, der Zehnjahresschnitt ist mit 2,7 Prozent deutlich übertroffen, dito der Fünfjahresschnitt mit 3,0 Prozent. 2019 könnte sich das Mietpreiswachstum im Vergleich zum Vorjahr leicht über 3 Prozent bewegen, 2020 knapp unter 2 Prozent.

Die deutschen Büromärkte konnten in den Monaten April bis Ende Juni einmal mehr mit einer starken Performance aufwarten. Für die Spitzenmietpreise wurde gegenüber dem Vorquartal jeweils ein Wachstum notiert, in Berlin von 4,4 Prozent auf 426 Euro/m²/Jahr, in Hamburg von 3,6 Prozent auf 348 Euro/m²/Jahr, Frankfurt und München lagen mit einem Plus von 1,3 Prozent bei 486 bzw. 480 Euro/m²/Jahr. Obwohl die Projektentwicklungs-Pipeline in den meisten deutschen Städten Fahrt aufgenommen hat, dürfte den Markt in den nächsten drei Jahren weiterhin ein moderates Mietpreiswachstum kennzeichnen. Mit Ausnahme von Stuttgart haben die Flächen in Bau in den letzten zwölf Monaten in allen Städten zugelegt, am stärksten in Düsseldorf (+47%) und Berlin (+29%).

Auch in Paris und London legten die Spitzenmieten zu: In der französischen Hauptstadt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 830 Euro/m²/Jahr, das höchste Niveau seit 2008. Unerreicht bleibt die britische Metropole – trotz leicht gestiegener Leerstände müssen Büronutzer tief in die Tasche greifen. Mit einem Plus von 2,2 Prozent zahlen sie derzeit 1.414 /Euro/m²/Jahr. Der Nutzermarkt erweist sich auch angesichts des drohenden harten Brexits nach wie vor als recht robust. Ähnliches gilt für andere Märkte in Großbritannien. Eine gesunde Nachfrage bei knappem Angebot hat der Mietpreis beispielsweise in Manchester um 2,9 Prozent anziehen lassen.

Fünf weitere europäische Märkte mit einem Mietpreiswachstum im zweiten Quartal waren Barcelona (+2,9% gegenüber Vorquartal auf 321 Euro/m²/Jahr), Mailand (+2,6 % auf 600 Euro/m²/Jahr), Madrid (+2,1% auf 429 Euro/m²/Jahr) Warschau (+2,1% auf 288 Euro/m²/Jahr) und Stockholm (+1,3% auf 719 Euro / m² / Jahr). Die übrigen 13 Märkte blieben unverändert.

Die Niederlande, mit Mietpreisanstiegen über mehrere Jahre hinweg, wies im zweiten Quartal durchweg (in Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht) stabile Werte auf. Bis 2023 dürften die Mietpreise wieder zulegen, insbesondere mit der Zuführung neuer, qualitativ hochwertiger Bürogebäude, deren Angebotsmieten sich über dem derzeitigen Spitzenmietpreisniveau bewegen.

Im Stadtzentrum von Amsterdam zahlen die Nutzer einen Spitzenmietpreis von 450 Euro/m²/Jahr.

Expansionsnachfrage bleibt hoch

Die Umsatzzahlen des zweiten Quartals 2019 weisen auf eine weitere solide Entwicklung des europäischen Nutzermarktes hin. Mit ca. 3,2 Mio. m² ist das Allzeithoch des Vorjahres zwar um 5 Prozent unterschritten, addiert mit den ersten drei Monaten ergibt sich aber für das gesamte erste Halbjahr 2019 mit rund 6,5 Mio. m² ein nahezu gleich hohes Niveau wie 2018. Der Fünfjahresschnitt wurde um 13 Prozent getoppt.

Wenngleich nach wie vor der Angebotsmangel die Nutzeraktivitäten in der Region bremst, zeigt sich ungeachtet dieser Limitierung eine bemerkenswerte Expansions-Nachfrage: die europäische Nettoabsorption hat den Zehnjahresschnitt im zweiten Quartal um mehr als 30 Prozent übertroffen.

Von den 24 analysierten Märkten konnten sieben ihr Umsatzergebnis im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr steigern, darunter neben drei deutschen Immobilienhochburgen auch Brüssel (+48%) und Madrid (+41%). Die spanische Metropole kommt zusammen mit dem ersten Quartal auf ihr stärkstes erstes Halbjahr seit 2007, die spätzyklische Nutzer-Rally widerspiegelnd. Unter den mittel- und osteuropäischen Märkten konnte in den Monaten April bis Ende Juni nur Moskau mit einem Plus von 21% an seine starke Jahresauftakt-Performance anknüpfen.

Einbußen gab es im zweiten Quartal unter anderem in Paris (-15% gegenüber Q2 2018). Der Umsatzrückgang in der französischen Hauptstadt erreichte damit in den ersten sechs Monaten gegenüber dem sehr starken Vorjahr 19 %. London konnte nach dem sehr schwachen Start zwar etwas zulegen, in summa blieb es aber im ersten Halbjahr bei einem Rückgang von sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018. Der Fünf- und Zehnjahresschnitt, bezogen auf die Halbjahresvolumina, wurden aber immer noch egalisiert bzw. um 18 Prozent überschritten.

In Deutschland bilanziert der Büro-Vermietungsmarkt in den sieben Hochburgen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) zur Halbzeit 2019 ein ausgesprochen gutes Ergebnis. Immerhin 995.000 m² im zweiten Quartal mit München an der Spitze, gefolgt von Berlin, führten zusammen mit dem etwas schwächeren ersten Quartal der Big 7 zu einem Halbjahresvolumen von insgesamt knapp 2 Mio. m². Das Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres lag damit bei 5,4 Prozent. Bis auf die bayerische Immobilienhochburg (H1 2019: 418.000 m², minus 10,7%) konnten im Sechsmonatszeitraum alle anderen Märkte mit einem Plus zwischen 8,1 Prozent in Köln und 20,5 Prozent in Stuttgart aufwarten. Die Flächenknappheit führt dazu, dass etliche Nutzer Büroflächen vermehrt vom Reißbrett anmieten. Für 2019 könnte jeder fünfte vermietete Quadratmeter Bürofläche in Deutschlands Big 7 eine Fläche in einem projektierten Gebäude sein. Auch wenn die Binnenkonjunktur, die Dienstleistungsunternehmen, Handel und Bau sich nach wie vor stark präsentieren, ausgleichen können sie die Einbußen bei Produktion und Außenhandel nicht vollständig.

Büroflächen-Angebot nimmt Fahrt auf – Zur Jahresmitte niedrigste Leerstandsquote seit 17 Jahren

Die Aktivitäten von Büroprojekten in Europa nehmen weiter an Fahrt auf: im zweiten Quartal beliefen sich ihre Fertigstellungen auf ca. 912.000 m², entsprechend einem Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Gesamtjahr 2019 dürften sich die Fertigstellungen auf mehr als 5,6 Mio. m² belaufen, ein großer Teil davon ist allerdings bereits vorvermietet. Die JLL-Prognose für die Angebots-Pipeline 2020 liegt bei ca. 6,3 Mio. m², 2021 soll sie mit 8,1 Mio. m² ihren Höchststand erreichen.

Um 20 Basispunkte weiter zurückgegangen ist die europäische Leerstandsquote für Büroflächen: 5,8 Prozent sind es Mitte 2019 und damit der niedrigste Stand seit 17 Jahren (Q2 2002: 5,4%). Diese Entwicklung stützt sich auf die dynamische Nutzernachfrage, insbesondere nach neu gebauten Flächen sowie auf die Umwandlung leerstehender, nicht mehr marktgerechter Bestandsflächen für andere Nutzungszwecke.

Immerhin 19 der 24 Index-Städte wiesen im zweiten Quartal einen Rückgang des Leerstands auf mit Barcelona an der Spitze (-120 Basispunkte auf 5,0%), Warschau (-110 Basispunkte auf 8,0%), Madrid (-60 Basispunkte auf 9,5%) und Moskau (-60 Basispunkte auf 9,4%).

Zugelegt hat die Quote in London (+50 Basispunkte auf 4,9%), Dublin (+20 Basispunkte auf 6,4%) und Prag (+20 Basispunkte auf 4,5%), unverändert blieb sie in Budapest (7,1%) und Luxemburg (3,6%). Zu den europaweit niedrigsten Werten gehören jene in Berlin (1,8%) München (2,4 %) und Edinburgh mit 2,8 %.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 18.07.2019)

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Der Immobilienbrief Hamburg und der Norden 2019

Immobilienbrief_Hamburg

Der Immobilienbrief Hamburg und der Norden“ Nr. 69

  • Weiterhin ungebremst – In Hamburg wurden 2018 noch mehr Häuser und Wohnungen verkauft als im Jahr zuvor. Insgesamt für mehr als 12 Mrd. €. (Seite 2)
  • Jung oder alt? Hauptsache klein – Der Bedarf stellt auch Niedersachsen vor neue Herausforderungen (Seite 5)
  • Luxus ist bald Standard – Mehr als die Hälfte aller verkauften hochpreisigen Objekte in Hamburg kosteten in zwei Dritteln der Fälle mindestens 5000 €/qm (Seite 7)
  • Hammerbrooklyn: digitales Tor zur Welt – In der Hansestadt wird ein internationales Think-Tank geschaffen (Seite 8)
  • Im Gespräch mit Stefan Purtz, Citymanager: „Schwerin wird künftig eine noch stärkere Rolle einnehmen“ (Seite 11)

Bürger fordern: Schlagzahl erhöhen! – In Oldenburg wollen die Einwohner noch mehr Wohnraum und eine verschärfte Mietpreisbremse (Seite 13)

 Schluss mit Zweckentfremdung! – Lüneburg spricht Verbot aus (Seite 14)

  • Viele Mieter, wenige Flächen – In Bestlagen werden schon 29 €/qm gezahlt. (Seite 15)
  • Absolute Flaute – Der Grund dafür ist das magere Angebot an Objekten (Seite 17)
  • 3 Fragen an Henrik von Bothmer, Investmentmanager Micro-Living bei Union Investment (Seite 19)
  • Zu guter Letzt: Nie wieder Neue Heimat – Was wir aus dem Fiasko lernen (Seite 20)

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Osadnik und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

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Publikumsfonds „HEP – Solar Portfolio 1“ erwirbt zweites Solarprojekt in Japan 40 Prozent des Investitionsvolumens platziert

Güglingen, 12. Juli 2019 (Marktnews): Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ erwirbt zweites japanisches Solarprojekt. In Ayabe nahe Kyōto entsteht ein Solarpark mit 1.633 KWp installierter Leistung.

Zweites Solarprojekt in Japan Seit Januar ist der Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1“ des Baden-Württemberger Spezialisten für Solarparks und Solarinvestments im Vertrieb. Mit diesem AIF können deutsche Privatanleger weltweit in Photovoltaikprojekte an ertragreichen Standorten investieren. Bereits im April konnte hep den Erwerb eines Solarprojekts in der japanischen Stadt Kamigori verkünden. Nun folgt mit Ayabe das zweite japanische Solarprojekt, das mittels Spezial-AIF „Japan 2“ erworben wurde. Ayabe liegt nordwestlich der Stadt Kyōto. Zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromproduktion hat die japanische Regierung attraktive gesetzliche Voraussetzungen geschaffen. Solarprojekte profitieren dort ähnlich wie in Deutschland vom Prinzip der vorrangigen Netzeinspeisung sowie einer Einspeisevergütung für Solaranlagen. Baubeginn in Ayabe nahe Kyōto Alle Eigentumsrechte und erforderlichen Genehmigungen sind gesichert und erworben. Die Projektentwicklungsphase wurde abgeschlossen und der Netzanschluss ist bezahlt. Auf einer Fläche von 3,3 Hektar haben die Bauarbeiten kürzlich begonnen. Eine Fertigstellung ist Mitte 2020 zu erwarten. Dann ist dort eine Kapazität von 1.633 KWp für eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren installiert. hep legt viel Wert darauf, Projekte sorgfältig zu planen und qualitativ hochwertig umzusetzen. Die nach japanischem Recht lizenzierte EPC-Gesellschaft und hep-Tochter hep energy Japan K.K. gewährleistet deutsche Bauqualität und steht unter der Qualitätskontrolle eines deutschen Gutachters.

Quelle: HEP Global

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Scope bewertet den DF Deutsche Finance Investment Fund 14 mit vorläufigem Rating von (P) a- (AIF)

Berlin, 16.07.2019 (Marktnews): Die Ratingagentur Scope hat den alternativen Investmentfonds DF Deutsche Finance Investment Fund 14 mit dem vorläufigen (preliminary) Rating von a- (AIF) bewertet. Das Initial Rating wird erteilt, sobald der AIF mehr als 50% investiert ist.

Der Anleger kann sich über den Publikums-AIF an einem von der DF Deutsche Finance Investment GmbH („Deutsche Finance“) gemanagten Fonds beteiligen. Der DF Deutsche Finance Investment Fund 14 („AIF“) ist als Blindpool konzipiert und soll planmäßig in die Assetklasse Immobilien investieren. Hierbei liegt der Fokus zu rund 60% auf Gewerbeimmobilien (schwerpunktmäßig Büro, Einzelhandel, Hotel, sowie Industrie und Logistik) und zu rund 40% auf Wohnimmobilien. Der Schwerpunkt der Anlagestrategie liegt auf Value-Add- und opportunistischen Strategien. In regionaler Hinsicht soll eine Diversifikation sowohl über Industrie- als auch Schwellenländer erfolgen. Mindestens 60% der Zielinvestitionen sollen auf ausländische geschlossene Spezial-AIF entfallen. Der AIF soll bei Platzierung an wenigstens fünf institutionellen Investmentstrategien beteiligt und über mindestens 20 Direktinvestments diversifiziert sein.

Zum Ratingstichtag sind noch keine institutionellen Investmentstrategien getätigt worden, so dass es sich um einen reinen Blindpool-Fonds handelt. Scope liegt jedoch eine aus drei institutionellen Investmentstrategien bestehende vorläufige Investment-Pipeline vor. Institutionelle Investmentstrategien können Investitionen in geschlossene AIF, Kommanditgesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung beinhalten und umfassen Club Deals, Joint Ventures, Co-Investments sowie sonstige gesellschaftsrechtliche Kooperationen von institutionellen Investoren.

Laufende Auszahlungen sind auf Ebene des AIF nicht geplant. Die verfügbare Liquidität aus Ausschüttungen und Exits der institutionellen Investmentstrategien soll während der Laufzeit des AIF vorwiegend für Reinvestitionen verwendet werden. Auf Grundlage der historisch erfolgten Exits auf Ebene der Investmentstrategien prognostiziert die Deutsche Finance für die Anleger des AIF über die Fondslaufzeit einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 152%. Die Laufzeit des AIF ist bis zum 30.06.2026 befristet. Hieran anschließend folgt die Auszahlungs- bzw. Liquidationsphase.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– die Expertise der Deutschen Finance in der Auswahl global investierender Zielfonds bzw. institutioneller Investmentstrategien
– den sehr guten Marktzugang der Deutschen Finance zu Anbietern von institutionellen Investmentstrategien und globalen lokalen Partnern
– das erhöhte Upside-Potential durch die Anbindung von teils eigenen institutionellen Investmentstrategien aus den Tochtergesellschaften in London und Denver heraus
– den bisher positiven Wertverlauf der gemanagten Fonds unabhängig vom jeweiligen Auflagejahr
– die bereits identifizierte Investitions-Pipeline

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– die Blindpool-Struktur mit weit gefassten sektoralen und regionalen Allokationskriterien
– die Akquisitionen in einem hochpreisigen Immobilienmarktumfeld
– die niedrige Investitionsquote auf AIF-Ebene und die sehr hohen laufenden Kosten
– die potenziellen Rechtsrisiken im Ausland aufgrund der mehrstöckigen Fondsstruktur
– das in Höhe und Dauer unbegrenzte Reinvestitionsrisiko

Am 05.12.2018 hat Scope der DF Deutsche Finance Holding mit einem Rating von A+AMR eine gute Qualität und Kompetenz im Asset Management von Private Equity Investments bescheinigt. Die inhabergeführte Deutsche Finance ist ein fokussierter und erfahrener Investmentmanager für global investierende Private Equity Real Estate und Infrastructure Portfolios. Sie verwaltet zum 30.06.2019 ein Vermögen von insgesamt rund 3,8 Mrd. Euro, welches breit gestreut über rund 190 institutionelle Investmentstrategien in insgesamt rund 3.750 Direktinvestments in 46 verschiedenen Ländern weltweit investiert ist.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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IMMAC erwirbt Altenpflegeeinrichtung in Kisdorf/Schleswig Holstein

© IMMAC group

Hamburg, 16.07.2019 –Die IMMAC erweitert mit dem Erwerb einer weiteren Pflegeeinrichtung in Kisdorf, Landkreis Bad Segeberg ihr Portfolio in Schleswig-Holstein.

Die Einrichtung umfasst insgesamt 79 vollstationäre Plätzen sowie eine erst im Jahr 2017 fertiggestellte Anlage mit 28 Betreuten Wohnungen. Mit dem Erwerb der Einrichtung geht auch die Übernahme des Betriebes durch die Bremer CONVIVO-Gruppe einher.

IMMAC und CONVIVO haben sich im Zuge der Transaktionsumsetzung auf den Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit einer Laufzeit von 25 Jahren zzgl. Verlängerungsoption geeinigt. Für das Transaktionsteam der IMMAC Verwaltungsgesellschaft mbh ist es zum einen die insgesamt dritte umgesetzte Transaktion mit der CONVIVO-Gruppe in Norddeutschland. Zum anderen dokumentiert sie die hohe Expertise der IMMAC, Bestands-einrichtungen im Zuge von anstehenden Nachfolgeregelungen gemeinsam mit etablierten Betreiberpartnerschaften langfristig und zukunftsfähig ausrichten zu können. Bundesweit geht IMMAC hier seit geraumer Zeit den Weg, strategisch sinnvolle Betreiberpartnerschaften auszubauen.

 „Gerade die hier vorgefundene hervorragende strukturelle Kombination aus qualitativ sehr anspruchsvoller vollstationärer Pflege, die ebenso hohe Qualität der 28 ergänzenden Einheiten für Betreutes Wohnen und nicht zuletzt die energetisch effiziente Bauweise nach KfW-Standard hat uns vom Projekt überzeugt. Darüber hinaus partizipiert der Standort eindeutig vom erweiterten Hamburger Umland, was ein weiterer klarer Pluspunkt der Einrichtung ist. Wir sind sehr zufrieden mit dem Erwerb dieser Einrichtung“ so Andreas Jantsch, Teamleiter Transaktionen der IMMAC group.

Quelle: IMMAC group (Pressemitteilung vom 16.07.2019)

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Der Immobilienbrief 2019

immobilienbrief_beteiligungsreport_de

„Der Immobilienbrief“ Nr. 453:

Im Editorial analysiert Werner Rohmert das Eigentor der Kryptowährungen, die mit der genialen Facebook-Libra-Idee ihre Wachstumsstory beenden oder sogar ihr Ende einläuten könnten. Im Selbstversuch analysiert Rohmert kurz die Chancen der Deutschen Bank, mit Privatkundengeschäft zu den Wurzeln zurückzukehren. Ansonsten schlägt jetzt der Zyklus zurück. Aber wie schon Dr. Gerhard Cromme auf der Verbandstagung der Immobilienjournalisten letzte Woche sagte, … (siehe Editorial) (S. 1)

  • Konjunkturdelle lässt Bürovermietung nicht stolpern: Trotz konsolidierender Konjunktur bleibt der Bürovermietungsmarkt in Fahrt, berichten die großen Maklerhäuser. (Rohmert, S. 3)
  • immpresseclub e.V. – in eigener Sache: Mit mehr als 30 Journalisten und insgesamt fast 60 Teilnehmern waren die Journalisten der Immobilienfachpresse zur Tagung des inoffiziellen Verbandes der deutschen Immobilienjournalisten, des immpresseclub e.V., sehr repräsentativ vertreten. (Rohmert, S. 6)
  • Gewerbeimmobilieninvestmentmarkt weiter im Plan: Im ersten Halbjahr 2019 wurden bundesweit über 24,4 Mrd. Euro (-6%) in Gewerbeimmobilien investiert, berichtet BNPPRE. (Rohmert, S. 8)
  • Arbeitgeberranking der Immobilien Zeitung: JLL, CBRE und Beos sind beliebteste Arbeitgeber. (S. 11)
  • Leitzinserhöhungen rücken in weite Ferne: Die Geldpolitik ist derzeit der dominierende Faktor für die Märkte. (Wellstein, S. 14)
  • Globale Investments für Studentenwohnen: 2018 wurde auf dem weltweiten Investmentmarkt für Studentenwohnen das dritte Mal in Folge die 16-Mrd.-Dollar-Marke übersprungen. (S. 17)
  • Logistikimmobilieninvestmentmarkt im Überblick der Researcher: Im ersten Halbjahr 2019 umfasste das Transaktionsvolumen am deutschen Logistikimmobilieninvestmentmarkt gut 2,3 Mrd. Euro. (Götza, S. 18)
  • Zweistelliger Rückgang beim Transaktionsvolumen am Hotelinvestmentmarkt: Deutlich unter dem Halbjahresniveau des Vorjahres bewegt sich das Transaktionsvolumen des Hotelinvestmentmarktes Ende Juni 2019. (Feller, S. 20)
  • DORINT GmbH: Kontrolliertes Wachstum mit Markendiversifikation: Zum 60. Jubiläum ein erfolgreiches Geschäftsjahr. (S. 21)
  • Unternehmensvorstellung PlakatQuadrat: Wie das Startup PlakatQuadrat das Baugewerbe mit der Marketingwelt vernetzt. (S. 23)
  • Dorea expandiert weiter mit Pflege: Axel Hölzer im Gespräch mit „Der Immobilienbrief“. (S. 24)
  • Interview Sonja Wärntges (CEO DIC Asset AG) mit Werner Rohmert. (S. 26)
  • Kurz-, mittel- und langfristige Preisentwicklung von Bauland: Die Empira Gruppe hat in einer Studie die Entwicklung der Baulandpreise in allen kreisfreien Großstädten Deutschlands untersucht. (Metzner, S. 28)
  • „Der 5*Minuten*Hospitality*Experte“: Starte nur, wenn Du Ziel & Weg genau kennst. (Völcker, S. 29)
  • Streifzug durch die Regionen:
    • Frankfurt (Rohmert, S. 30)
    • Berlin (Krentz, S. 31)
    • München (Döbel, S. 33)
    • Düsseldorf (Götza, S. 34)
    • Hamburg (Richter, S. 35)
  • Wohnungsmarkt Düsseldorf: Mieten steigen weiter (Junghanns, S. 37)

 

Mit freundlichen Grüßen

 Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

Werner Rohmert (Dipl.-Kfm., Dipl.-Volksw., Vorstand)

 

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Erste Nominierungen für den Deutschen BeteiligungsPreis 2019

Der Deutschen BeteiligungsPreis wird jedes Jahr im Oktober von dem Fachmagazin BeteiligungsReport verliehen. Das Magazin für Sachwertinvestments wird durch das Fachmedien- und Sachverständigenbüro epk media aus Landshut seit rund zwei Jahrzehnte herausgegeben. Auch dieses Jahr freut sich die Jury, die – je nach Kategorie – aus der Redaktion des Magazins, anerkannten Fachjournalisten und führenden Marktteilnehmern besteht, bereits die ersten Nominierungen bekannt geben zu können. Erstmals sind auch Vertreter aus der Sachwertkategorie Aktieninvestmentvermögen dabei, die enorm an Bedeutung gewinnt.

2019 sind für den Deutschen BeteiligungsPreis unter anderem nominiert:

Bonafide, Liechtenstein

Deutsche Lichtmiete, Oldenburg

Deutsche Finance, München

DFV – Deutsche Fondsvermögen, Hamburg

HEP, Güglingen

Ökorenta, Aurich

PI Pro·Investor, Röthenbach bei Nürnberg

Die jeweiligen Kategorien werden dann bei der Preisverleihung am 11. Oktober bekanntgegeben. Für den Ehrenpreis Persönlichkeit bzw. Lebenswerk hat die Jury den ehemaligen Hauptgeschäftsführer des Verbandes VGF bzw. bsi, Eric Romba, nominiert, der heute als Partner bei Lindenpartners tätig ist.

„Eric Romba hat über ein Jahrzehnt die Entwicklung der Geschlossenen Investmentvermögen und deren Regulierung wesentlich mitgestaltet und geprägt“, so Edmund Pelikan, Juryvorsitzender und Herausgeber des Magazins BeteiligungsReport.

Weitere Nominierungen werden in Kürze folgen.  

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