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In eigener Sache: Trotz Coronavirus – wir sind für Sie da

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Liebe Besucher, Kunden und Geschäftspartner,

derzeit schränkt das Coronavirus unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben dramatisch ein. Die Gesundheit aller Menschen hat dabei höchste Priorität.

Wir möchten Sie informieren, dass unser Büro trotz des Coronavirus für Sie da ist – Herr Pelikan vor Ort und die Mitarbeiter in Homeoffice.

Sie erreichen uns telefonisch unter +49 871 43 06 33 – 0, per E-Mail unter info(at)beteiligungsreport.de und über unsere Website. In dringenden Fällen ist Herr Pelikan unter +49 1577 3063030 erreichbar. Gerne stehen wir Ihnen für alle Fragen und Aufträge zur Verfügung.

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Real Assets

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London, 25.3.2020 – Die Todesopfer durch das COVID-19-Virus werden wahrscheinlich erheblich steigen. Dies gilt auch für die Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte, da die Länder Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung ergreifen. Wir geben einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen und was diese für die europäischen Real Assets-Märkte bedeuten.

Im Wesentlichen funktionieren Volkswirtschaften auf der Grundlage der Beziehung zwischen Angebot, Nachfrage und dem Finanzwesen. Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) hat zu Schocks in allen drei Bereichen gleichzeitig geführt. Er führte zu Unterbrechungen der weltweiten Lieferketten, einem starken Rückgang des Konsums und erheblichen praktischen Hindernisse für die Geschäftstätigkeit in den Produktions- und Dienstleistungssektoren.

Kurzfristig ist eine Rezession wahrscheinlich. Die Produktion in Europa wird voraussichtlich stark schrumpfen. Zwei Fragen sind der Schlüssel, um die längerfristigen wirtschaftlichen Folgen zu verstehen: Wie lange wird die erhebliche Beeinträchtigung dauern? Und wie wirksam werden die politischen Antworten von Regierungen und Zentralbanken angesichts eines solch plötzlichen – wenn auch temporären – Stopps des Wirtschaftswachstums sein?

Zunächst einmal besteht die Hauptaufgabe der Politik darin, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen wird einen erheblichen Einfluss auf die Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigung haben. Diese Anstrengungen müssen jedoch auch gegen die wirtschaftlichen Kosten abgewogen werden und politische Fehlentscheidungen könnten den Finanzmärkten langfristig schaden. Die Regierungen im Vereinigten Königreich und in Europa haben bereits finanzpolitische Maßnahmen in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro angekündigt, um Unternehmen durch den COVID-19-Schock hindurch zu helfen. Letztlich können finanzpolitische und geldpolitische Maßnahmen jedoch nicht die Beeinträchtigung durch einen größeren Einbruch von Angebot und Nachfrage verhindern; sie können sie nur kompensieren.

Die Auswirkungen auf Real Assets werden – wie bei fast allen Anlageklassen – beispiellos sein: es droht einer der stärksten Rückgänge der weltweiten Nachfrage. Real Assets haben sich in der Vergangenheit verglichen zu anderen Anlageklassen in Stresssituationen gut entwickelt. Sie bieten zudem Diversifizierungsvorteile und Erträge in einer Zeit, in der die Renditen von Staatsanleihen wahrscheinlich zurückgehen werden, da Anleger Sicherheit anstreben. Dennoch werden die Preise unter Druck geraten, zumindest auf kurze Sicht, obwohl sich auch einige Gelegenheiten auftun werden.

Die vollständigen Auswirkungen von COVID-19 auf Real Assets zeichnen sich noch nicht ab, es gibt aber einige Anhaltspunkte, die auf einen Rückgang des Transaktionsvolumens hindeuten. Unter diesen Bedingungen müssen die Liquiditätsbedingungen und Kreditrisiken genau überwacht werden. Im Folgenden diskutieren wir die Auswirkungen auf drei Hauptkategorien von Real Assets: Immobilien, Infrastruktur und Private Debt.

Immobilien

Mieter gewerblicher Immobilien sind bereits betroffen. Einzelhändler gehörten zu den ersten, die es getroffen hat. Da der Sektor bereits vor dieser Krise vor strukturellen Herausforderungen stand, wird er nun noch anfälliger werden. Viele Einzelhandelsgeschäfte werden von staatlicher Unterstützung abhängig sein, um überleben zu können.

Während Einzelhändler im Bereich der Basiskonsumgüter wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken möglicherweise weniger von dem starken Nachfragerückgang betroffen sind, werden die meisten Einzelhändler in den kommenden Monaten wahrscheinlich einen Rückgang der Kundenzahlen, Beeinträchtigungen der Lieferkette und Schwierigkeiten bei der personellen Besetzung erleben. Viele Einzelhändler werden ihre Mietzahlungen wahrscheinlich nicht rechtzeitig leisten können. Ohne staatliche Unterstützung könnten einige von ihnen gezwungen sein, ihr Geschäft aufzugeben.

In anderen Sektoren, die vom Tourismus abhängen, darunter Hotels, Restaurants und Freizeitunternehmen, wird die Lage wahrscheinlich immer schwieriger werden, je länger die Krise andauert. Auch in den Teilen des Bürosektors, die mit Tourismus, Reisen und verarbeitendem Gewerbe verbunden sind, kann es zu Insolvenzen in großem Maßstab kommen. Mieter mit gesunden Bilanzen und geringer Verschuldung werden widerstandsfähiger sein. Darüber hinaus werden Unternehmen, die eine wesentliche Rolle für das Funktionieren der Gesellschaft und breiteren Wirtschaft spielen, wahrscheinlich eher staatliche Unterstützung erhalten.

In der Logistikbranche werden die Mieter von der Beeinträchtigung globaler Lieferketten und einem möglichen Arbeitskräftemangel getroffen. Es ist jedoch möglich, dass in der Zeit der erzwungenen sozialen Isolation ein größerer Prozentsatz der Bevölkerung vom E-Commerce abhängig wird, wodurch dieser Sektor eine gewisse Unterstützung erfährt.

Studentenunterkünfte sind im Allgemeinen ein defensiver Sektor. Die Mieteinnahmen dürften hier auf kurze Sicht weniger stark beeinträchtigt werden als in vielen anderen Sektoren. Wenn jedoch das globale Reise- und Hochschulwesen bis zum Spätsommer unterbrochen bleibt, werden die Belegungsraten für das Studienjahr 2020-2021 unter Druck geraten.

Vermieter und Kreditinstitute machen sich auf das Risiko beeinträchtigter Einnahmen gefasst. Sie werden eng mit den Mietern und Kreditnehmern zusammenarbeiten müssen, um diesen zu helfen, den Geldfluss in dieser schwierigen Zeit zu steuern. Das Engagement in stabilen Unternehmen mit starken Verpflichtungen in hochwertigen Gebäuden wird hierbei helfen. Da sich Entwicklungsprojekte aufgrund von Beeinträchtigungen der Lieferkette und des Arbeitskräftemangels verzögern können, ist es erforderlich, die Folgen abzuschwächen.

Infrastruktur

Infrastrukturinvestments sind in der Regel langfristiger Natur und darauf ausgelegt, wirtschaftlichen Abschwüngen standzuhalten. Staatlich garantierte langfristige Mittelflüsse werden im gegenwärtigen Umfeld von Vorteil sein. Im Vergleich zu anderen Anlageklassen dürften Anlagen in soziale Infrastruktur gut aufgestellt sein, um der COVID-19-Krise standzuhalten.

Die wirtschaftliche Infrastruktur ist einem höheren Risiko ausgesetzt. Flughäfen beispielsweise werden kurzfristig enorm unter Druck geraten, da der Flugverkehr in einem noch nie dagewesenen Maße rückläufig ist. In einer eindringlichen Warnung vom 16. März schätzte das Centre for Aviation, ein Forschungsinstitut der Luftfahrtbranche, dass die meisten Fluggesellschaften bis Ende Mai vor dem Bankrott stehen könnten, wenn die Regierungen keine unterstützenden Maßnahmen ergreifen. Seehäfen dürften ebenfalls stark gefährdet sein, da auch der Containerverkehr rückläufig ist. Die Autobahn-Maut – die oftmals vom Schwerlastverkehr abhängt – ist in ähnlicher Weise betroffen.

Die Infrastruktur der Versorgungsunternehmen, die von auf den Energiepreisen basierenden Mittelflüssen abhängt, wird durch eine Kombination aus dem pandemiebedingten Nachfragerückgang und der Entscheidung Saudi-Arabiens, die Ölförderung zu erhöhen, beeinträchtigt. Im Bau- und verarbeitenden Gewerbe könnten Infrastrukturprojekte aufgrund von Terminüberschreitungen und steigenden Kosten wegen des potenziellen Mangels an Arbeitskräften, Material und Ausrüstung nicht termingerecht zur Generierung von Einnahmen führen. Die Ertragsströme können daher beeinträchtigt werden.

Der Infrastruktursektor ist jedoch der Schlüssel für Kontinuität und Erholung der Wirtschaft. Real Assets-Anleger dürften einen gewissen Trost in der weit verbreiteten Erwartung finden, dass in bestimmten Kernbereichen wie der Infrastruktur umfangreiche staatliche Finanzhilfen geleistet werden. Die meisten Infrastrukturanlagen spielen eine wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft und sind für eine Erholung der Weltwirtschaft essentiell. Daher ist davon auszugehen, dass die Regierungspolitik diese unterstützen wird.

Private Debt

Die risikoarme Anlageklasse Private Debt ist allgemein eine defensive Anlageklasse, deren Anlageergebnisse jedoch durch den erwarteten steilen wirtschaftlichen Abschwung in Gefahr geraten. Nehmen wir das Beispiel der Hotelbesitzer: Für sie dürfte es schwierig werden, die Tilgung ihrer Schulden aufrechtzuerhalten, wenn ihre Einnahmen schwinden, was schließlich zu Vertragsverletzungen führen wird. Finanzstärkere Sponsoren werden jedoch das Recht haben, eine Vertragsverletzung zu verhindern, indem sie beispielsweise zusätzliche Finanzspritzen gewähren, bevor ein Zahlungsausfall eintritt.

Dennoch dürfte die Zahl der Umstrukturierungen, Schuldenstundungen und letztlich der Zahlungsausfälle steigen. Die Sektoren Transport, Einzelhandel und Freizeit scheinen sofort betroffen zu sein, andere Bereiche der Wirtschaft, wie das verarbeitende Gewerbe, der Handel und das Bauwesen, werden wahrscheinlich folgen. Die enge Zusammenarbeit mit den Schuldnern wird diesen helfen, ihre Schulden mittelfristig zurückzuzahlen und so die Investments zu schützen.

Seit der Finanzkrise 2008-2009 haben die Kapitalströme von institutionellen Anlegern in Private Debt ein Rekordniveau erreicht, da sich viele Banken aufgrund strengerer Vorschriften aus dem Sektor zurückzogen. Infolgedessen sind die Renditen der Anlageklasse erheblich gesunken, während das Risikoniveau aufgrund der zunehmenden Menge an Kapital, das immer weniger Transaktionen hinterherjagt, gestiegen ist. Nach COVID-19 könnten sich beachtliche Möglichkeiten ergeben, Immobilien- und Infrastrukturprojekte zu attraktiveren Renditen zu finanzieren, wobei das Risiko gut kompensiert wird.

Kurzfristige Beeinträchtigungen könnten langfristigen Möglichkeiten weichen

Es liegt in der Natur von Virenausbrüchen wie COVID-19, dass es schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist, ihr Ausmaß und ihre Dauer vorherzusagen. Die Pandemie richtet auf den Finanzmärkten auf verschiedene Weise verheerende Schäden an.

Der Schlüssel zu einem guten Portfoliomanagement besteht in Zeiten wie diesen nicht darin, das Unerwartete vorherzusagen, sondern sich darauf vorzubereiten. Bei Real Assets beinhaltet dieser Ansatz das Halten diversifizierter Portfolios aus hochwertigen Vermögenswerten und die Pflege starker Beziehungen zu Mietern, Darlehensnehmern und Partnern. Nicht beziehungsweise nur geringfügig gehebelte Aktienportfolios – die in einem risikofreudigeren Umfeld zwar konservativer erscheinen – bieten bei Konjunkturrückgängen jedoch die dringend erforderlichen defensiven Eigenschaften.

Obwohl wir weitere Volatilität erwarten, werden sich neben den großen Herausforderungen aber zweifellos auch Chancen ergeben. Es ist wahrscheinlicher, dass es zu Fehlbewertungen kommt, weshalb die Anleger bereit sein sollten, zu handeln. Die Liquidität steht derzeit an erster Stelle. Die Diversifizierungsvorteile jedoch, die mit einer Allokation in qualitativ hochwertige Real Assets verbunden sind, werden bei der Bewältigung von COVID-19 ebenfalls entscheidend sein. Da die mittelfristige Zukunft der Weltwirtschaft unklar ist, wird es vorteilhaft sein, Vermögenswerte mit unterschiedlichen Risikofaktoren zu besitzen. Anleger können Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen einer eindeutigen wirtschaftlichen Notlage einzudämmen und schließlich umzukehren.

Quelle: Aviva Investors (Marktkommentar vom 25.03.2020)

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Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

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Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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Tag der Immobilienwirtschaft 2020 wird digital

Berlin, 26.03.2020 (OPM): Der Tag der Immobilienwirtschaft, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ausgerichtete Branchentreffen, wird am 25.6. 2020 digital stattfinden.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Wir bedauern, dass wir dieses Spitzentreffen in diesem Jahr als persönliches Treffen absagen müssen. Zuallererst steht für uns die Sicherheit und die Fürsorge für unsere Mitglieder und Teilnehmer im Mittelpunkt. Wer mich kennt, der weiß, wie schwer uns diese Entscheidung gefallen ist, insbesondere weil wir mit drei Bundesministern und vielen weiteren Hochkarätern erneut über 2.000 Entscheider der Branche erwarten konnten.“ Zugleich kündigte er an, dass man den TdI als größten Branchentreff „im nächsten Jahr erneut in gewohnter Qualität durchführen wird.“

Mattner betonte aber, dass man an einer digitalen Veranstaltung mit den Bundesministern zum gleichen Termin arbeite, um deren Reden und Beiträge den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. „Diese Zeiten erfordern von uns auch ein Neudenken zur Gestaltung von Veranstaltungen. Wir entwickeln hier neue Möglichkeiten, unsere Mitglieder zu beteiligen, von Info-Calls bis hin zu einem umfangreichen Angebot mit Informationen zur Corona-Krise auf unserer Website ‚Zia-Deutschland.de<http://zia-deutschland.de/>‘“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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Jahresabschluss 2019: Hahn Gruppe steigert den Konzerngewinn nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr

Bergisch Gladbach, 27. März 2020 (OPM): Die HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG (Hahn Gruppe) konnte im Geschäftsjahr 2019 das gute Konzernergebnis des Vorjahrs nochmals verbessern. Der Konzerngewinn nach Steuern lag bei 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro) und bewegte sich damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite. Zu der guten Geschäftsentwicklung trug insbesondere das Neugeschäft bei. Mit einem eingeworbenen Eigenkapital von rund 445 Mio. Euro und einem Immobilien-Transaktionsvolumen in Höhe von 546 Mio. Euro wurden Bestmarken gesetzt und die Vorjahreswerte deutlich übertroffen.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Der Erfolg der Hahn Gruppe baut darauf auf, dass wir mit unseren Kompetenzen im Asset und Investment Management sowie einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft alle wichtigen Wertbeiträge für ein nachhaltig erfolgreiches Immobilieninvestment aus einer Hand anbieten können. Diese ganzheitliche Kompetenz wird am Markt zunehmend nachgefragt, sowohl von institutionellen Investoren als auch von privaten Anlegern.“

Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich zum Jahresende 2019 auf 3,0 Mrd. Euro (31.12.2018: 2,8 Mrd. Euro). Auf dieser Basis wurde eine weitere Steigerung der Managementgebühren um 3,8 Prozent auf 19,5 Mio. Euro verzeichnet. Den größten Beitrag zu diesem Zuwachs leisteten das Portfolio- und das Asset-Management der Hahn Gruppe. In Verbindung mit einer Vermietungsleistung von 93.000 m² konnte die hohe Vermietungsquote von über 98 Prozent zum Jahresende bestätigt werden.

Das Eigenkapital nahm zum 31. Dezember 2019 gegenüber dem Jahresende 2018 auf 51,0 Mio. Euro zu. Bereinigt um die stichtagsbedingt ausgewiesenen Vorratsimmobilienbestände belief sich die Eigenkapitalquote auf 42,4 Prozent (Vorjahr 49,8 Prozent). Vor dem Hintergrund der guten Ertragslage schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,23 Euro je Namensaktie vor (Vorjahr: 0,23 Euro).

Ausblick

Thomas Kuhlmann: „Der Konzern befindet sich in einer guten wirtschaftlichen Ausgangsposition, um bestehende und zukünftige Verpflichtungen zu erfüllen und seine strategischen Ziele zu erreichen. Auf Grundlage der im Geschäftsbericht aufgestellten Prognosen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis nach Steuern, das sich in einer Bandbreite zwischen 5,5 und 6,0 Mio. Euro bewegen wird. Dabei streben wir an, Neuinvestitionen mit einem Volumen von 275 Mio. Euro für unsere Immobilienfonds zu tätigen.“

Dieser Ausblick basiert auf der Planung vor der sprunghaften Ausweitung der Corona-Pandemie. Es ist derzeitig nicht abschließend zu beurteilen, welchen Einfluss das Virus auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben wird. Kommt es durch die Pandemie zu einem deutlichen Konjunktureinbruch, wird dies auch den Geschäftsverlauf der Hahn Gruppe im Jahr 2020 beeinflussen.

Jörn Burghardt, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe: „Unser starker Fokus auf großflächige Handelsimmobilien wird sich auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten stabilisierend auswirken: Unsere Ankermieter aus dem großflächigen Einzelhandel dienen überwiegend der Grundversorgung der Bevölkerung. Sie sind deshalb von den aktuellen Schließungsanweisungen überwiegend ausgenommen.“

Den Jahresabschluss 2019 finden Sie unter www.hahnag.de.

Quelle: Hahn Gruppe

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Der Fondsbrief 2020

Der Fondsbrief Nr. 357:

  • Krisenzeit. Die Aktienkurse rauschen in den Keller, doch Verbraucherschützer warnen vor geschlossenen Fonds. Darüber wundert sich Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi im Editorial. (S. 1)
  • Öffnungszeit. Habona spezialisiert sich auf Investment-Vehikel mit Nahversorgern. Robert Fanderl hat sich den offenen Fonds des Anbieters näher angeschaut. (S. 2)
  • Spekulationszeit. Welche Konsequenzen hat die Corona-Krise auf die Immobilienwirtschaft?  Mehrere Szenarien sind möglich. (S. 6)
  • Studienzeit. Seit vielen Jahren fragt Fachjournalist Stefan Loipfinger die Umsätze der Sachwerte-Anbieter für seine Marktstudie ab. Im Gespräch mit dem Fondsbrief schimpft er darüber, dass manche Unternehmen bei den Informationen mauern. (S. 8)
  • Ausnahmezeit. Volkswirte fordern eine 500-Milliarden-Euro-Anleihe der EU als Zeichen der Solidarität in Europa und hoffen darauf, dass sich die Wirtschaft schnell wieder erholt. (S. 10)
  • Freizeit. Die offenen Fonds verfügen im Schnitt über Liquidität in Höhe von 20 Prozent. Scope betrachtet die Liquidität als Stabilitätsanker in der derzeitigen Situation. (S. 11)
  • Hitzezeit. Manche Wohnungsmärkte laufen heiß, meinen die Experten der Empirica AG. Vor allem in den größten Städten des Landes sehen sie eine „eher hohe“ Blasengefahr. (14)
  • Arbeitszeit. Büros dominierten im vergangenen Jahr mit 40 Prozent das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Investmentmarkt, schreibt Wealthcap in seinem aktuellen Marktüberblick und erkennt einen Trend zur Nebenlage. (S. 16)
  • Das Letzte. Was hat ein Monsterring aus Plastik mit Klopapier zu tun? Die Antwort finden Sie auf der letzten Seite der aktuellen Ausgabe. (S. 19)

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

 

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Veröffentlichung der ersten Studie zu der Reaktion von Family Offices auf die Coronakrise

© Listenchampion

München, 26.03.2020 – Listenchampion, hat die weltweit erste Studie zu der Reaktion bedeutender Family Offices auf die aktuelle Coronakrise veröffentlicht.

Die Mehrheit der Studienteilnehmer blickt optimistisch in die Zukunft: 60% erwarten eine erheblich bessere Situation an den Finanzmärkten in 12 Monaten, 26,7% eine leicht verbesserte Situation. Nur 13,3% der Führungskräfte von Family Offices erwarten keine signifikant positive Veränderung an den Finanzmärkten.

Mit Blick auf unterschiedliche Assetklassen erwarten mit 66,7% die Mehrheit der Befragten die schwersten finanziellen Schäden an den Finanzmärkten, während 13,3% die größten Schwierigkeiten im Venture Capital Bereich sehen. Die Portfolios der befragten Family Offices performten in der Krise besser als die meisten Aktienmärkte: 57,1% der Teilnehmer verzeichnen einen Einbruch zwischen -10% und 0% im Zeitraum zwischen dem 25. Februar 2020 und dem 16. März 2020. Lediglich 7,1% mussten Rückgänge zwischen -30% und -20% hinnehmen.

Die Mehrheit der Family Offices ist bereits damit beschäftigt, zukünftige Investitionsmöglichkeiten, wie beispielsweise Distressed Equity oder Anleihen zu evaluieren. Ein Großteil legt den Fokus auf Tech Aktien wie Facebook, Apple, Netflix oder Google. Auch Nahrungsmittelkonzerne stehen hoch im Kurs. Andere Family Offices wiederum bereiten Private Equity Käufe vor.

Die Studie wurde mit einer selektiven Auswahl von 15 Family Offices aus den Vereinigten Staaten und Europa durchgeführt. 53,3% der Teilnehmer waren Führungskräfte von bedeutenden Multi Family Offices, 46,7% von Single Family Offices.

Listenchampion ist das führende Portal für hochwertige Branchen- und Investorenlisten. Der Fokus des Research Teams liegt auf schwer durchschaubaren Industrien, wobei die Family Offices Branche in Europa besonders im Fokus steht.

Quelle: Listenchampion (Pressemitteilung vom 26.03.2020)

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Corona 2020: Die Spreu trennt sich vom Weizen – der neue Habona-Report zeigt auf, wer aus der Krise gestärkt hervorgehen wird

© Habona

Frankfurt, 25. März 2020 –Nun regiert die Angst. Behördlich erzwungene Ladenschließungen führen zu Fragen, die keiner beantworten möchte. Fehlende Umsätze, säumige Mieter, schrumpfende Cashflows? Der soeben zusammen mit Statista und JLL fertiggestellte Habona-Report 2020 gibt zur rechten Zeit Antworten auf schwelende Fragen, die weit über die aktuell akute Krise im Einzelhandel hinausgehen.

Der deutsche Einzelhandel befindet sich nicht erst seit COVID-19, sondern schon seit Jahren im tiefgreifenden Umbruch. Mit wachsenden Ansprüchen an Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Authentizität haben sich die Kunden zunehmend vor allem von wenig inspirierenden Nonfood-Läden in Shoppingcentern und Fußgängerzonen abgewendet. Dies hat den Nonfood-Handel in den vergangenen 10 Jahren bereits über 100 Milliarden Euro gekostet. Die Hälfte davon ging ans Internet verloren, die andere Hälfte an den Nahversorgungssektor. Experten sind sich weitgehend einig, dass die Coronakrise den Niedergang angeschlagener Handelsunternehmen beschleunigt, während Profiteure des strukturellen Wandels aus der Krise gestärkt hervorgehen werden. Manuel Jahn, Mitglied des Management Boards von Habona ist sich sicher: „Der Lebensmitteleinzelhandel wird die Erträge aus der aktuellen Sonderkonjunktur weitgehend in die weitere Aufwertung seiner Formate und Filialen stecken. Im Einzelhandel trennt sich endgültig die Spreu vom Weizen.“

Mit dem Habona-Report Veränderungen rechtzeitig erkennen

Der Habona-Report 2020 gibt der Immobilienwirtschaft in der dritten Auflage Fakten, Daten und Analysen an die Hand, um die Auswirkungen der großen gesellschaftlichen Veränderungen insbesondere auf Handelsimmobilien besser einschätzen zu können. Nach den Megatrends Digitalisierung und Demografie, die in den Ausgaben zuvor thematisiert wurden, analysiert der heute veröffentlichte Habona-Report 2020, wie sich Veränderungen der Mobilitätsmuster auf die Wahl von Einkaufsstätten auswirken. In einer exklusiven Verbraucherbefragung wurden bevorzugte Einkaufsstätten und Einkaufszeiten sowie dabei genutzte Verkehrsmittel untersucht: Während in Großstädten das Auto ein Auslaufmodell darstellt, gewinnt es auf dem Land noch an Bedeutung hinzu. Einkaufstätten müssen zunehmend in der Nähe oder auf dem Weg liegen. Wieder sind es die Nahversorgungsbranchen, die es derzeit und wohl auf Dauer am besten schaffen, sich mit ortsangepassten Konzepten zu behaupten.

Auslese von Standorten und Formaten im stationären Handel

Verbraucher wollten schon vor Corona für das Einkaufen immer weniger Zeit aufwenden, sowohl in Form kürzerer Einkaufswege als auch durch weniger Einkaufsvorgänge. Während zurückgelegte Personenkilometer seit 2002 insgesamt um fast 20 Prozent stiegen, gingen sie beim Einkauf um rund 20 Prozent zurück. Dieser Trend wird mittelfristig noch an Dynamik zulegen, da Konsumenten aktuell Online-Angebote ausprobieren, an denen sie auch nach Überwindung der Coronakrise weiter Gefallen finden werden. Dies hat einschneidende Folgen für die Standorte und Formate im Ladeneinzelhandel. „Gewinner werden Einkaufsstätten sein, die sich den Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechend der Einbindung in deren Alltag sowie ihren individuellen Mobilitätsmustern anpassen und das entsprechende Sortiment in der richtigen Lage und mit der richtigen Verkehrsanbindung anbieten“, kommentiert Eike Hartmann, Director Projects bei Statista und verantwortlich für die exklusive Verbraucherbefragung, die Ergebnisse der Analysen.

Nahversorgungsbranchen profitieren und trotzen dem Onlinehandel

ie ganz aktuellen Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie die Nahversorgungsimmobilie mit der Deckung von Grundbedürfnissen nicht nur weitgehend unabhängig von äußeren Einwirkungen agiert, sondern sogar ein Stück weit von Krisen profitieren kann. Die schnelle Überlastung von E-Food-Services im Zuge der Krise zeigt zudem, dass es im Lebensmittelsektor keine Kapazitäten für ein deutliches Anwachsen des Onlinehandels gibt, der noch immer kaum über 1 Prozent Umsatzanteil hinauskommt. Vor allem mangelt es an Geschäftsmodellen, mit E-Food auch nur ansatzweise Profitabilität zu erzielen. Pure Online-Player wie Gourmondo oder allyouneedfresh haben erst vor kurzem für immer ihre Onlineshops geschlossen. Rewe und Edeka sind mittlerweile auch im Netz Platzhirsche – und versuchen ihre Onlinekunden zum Click & Collect zu bewegen, also zur Bestellung und Abholung vor Ort: Die entsprechenden Umsätze finden in den jeweiligen Filialen statt.

Nahversorgungsimmobilien – Assetklasse im Fokus der Investoren

Diese Parameter haben die Nahversorgungsimmobilie in der Einschätzung von Jones Lang LaSalle schon vor der aktuellen Krise zu einem begehrten Investmentprodukt gemacht. Sandra Ludwig, Head of Retail Investment bei JLL, führt aus: „2019 sind knapp 2,5 Milliarden Euro in Nahversorgungsimmobilien investiert worden. Dies entspricht einem Anstieg von fast 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und der Trend geht weiter.“ Entsprechend entwickeln sich die Renditen: Während sich bei den Shoppingcentern der Strukturwandel mittlerweile auch sehr deutlich in den gehandelten Preisen zeigt, haben sich die Spitzenanfangsrenditen für Nahversorger aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile auf bis zu 4,2 Prozent abgesenkt.
Es davon auszugehen, dass sich der Lebensmitteleinzelhandel auch in der Krise und sicherlich danach ein Stück weit als „Fels in der Brandung“ unter den Immobilienanlagen darstellen wird.

Der Habona-Report 2020 steht Ihnen ab sofort hier zum Download bereit.

Quelle: Habona (Pressemitteilung vom 25.03.2020)

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Deutsche Lichtmiete: Wir sind im Fernsehen

© Deutsche Lichtmiete

Der Sender Welt der Wunder hat für den Start ihres neuen TV-Formats Green Life eine Reportage über die Deutsche Lichtmiete® erstellt. Sehen Sie hier das Video.

Green Life zeigt Projekte, Produkte und Dienstleistungen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. 

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HTB: Bislang größter Zweitmarktfonds platziert und Ausweitung des KVG-Geschäfts durch Übernahme der WI-KVG

Bremen, 23.03.2020 – Die Bremer HTB Gruppe, Spezialist für Sachwertinvestments, hat ihren bislang größten Zweitmarkt-AIF, HTB 10. Geschlossene Immobilieninvestment Portfolio GmbH & Co. KG (HTB 10) vollständig platziert. Wegen der großen Nachfrage war das Anlagevolumen erst im Oktober von 15 auf 30 Mio. Euro erhöht worden.

Der Fonds ist aktuell in 56 Zielfonds mit 89 hochwertigen Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Pflegeimmobilien mit einer Vermietungsquote von rund 98 Prozent investiert. Der Vertrieb des konzeptionsgleichen, breit diversifizierten Immobilienzweitmarkt-Nachfolgers HTB 11 soll in we-nigen Wochen starten. HTB prognostiziert für den Fonds Gesamtausschüttungen von über 150 Prozent auf das eingesetzte Kapital.

Gleichzeitig erweitert die HTB Gruppe ihr Geschäft mit Service-Kapitalverwaltungsgesellschaften (Service-KVGs) und Dienstleistungsangeboten. HTB hat zu diesem Zweck die WI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, vorbehaltlich der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erworben. Die Geschäftsführer der WI-KVG, Dr. Peter Lesniczak und Andreas Gollan, sind zusätzlich in die HTB Geschäftsführung gewechselt. Die bisherigen Geschäftsführer der HTB KVG (HTB Hanseatische Fondshaus GmbH), Christian Averbeck und René Trost, haben das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich anderen unternehmerischen Aufgaben zu widmen.

Zur HTB Gruppe gehören neben den zwei KVGs auch die HTB Hanseatische Fondsinvest GmbH mit den Geschäftsführern Lars Poppenheger und Andreas Prey, eine Treuhandgesellschaft sowie Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Quelle: HTB Gruppe (23.03.2020)

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