Hamburg, 04.07.2019 – Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds verzeichnet ein starkes zweites Quartal 2019. Herausragende Assetklasse sind dabei einmal mehr die Immobilienfonds: Ihre Kaufpreissumme übersteigt das gehandelte Nominalkapital und sorgt so für einen durchschnittlichen Handelskurs bei Immobilienfonds von mehr als 103 Prozent. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen liegt im zweiten Quartal 2019 bei 85,41 Prozent – und damit um 32 Prozent höher als im Vorquartal. Die Zahl der insgesamt gehandelten Beteiligungen am Zweitmarkt bleibt mit 1.986 fast gleich. Das am Markt gehandelte Nominalkapital steigt im Vergleich zum ersten Quartal 2019 um 7,7 Prozent auf fast 75 Millionen Euro, die Summe der Kaufpreise sogar um 42,2 Prozent auf mehr als 64 Millionen Euro.

Die Deutsche Zweitmarkt AG erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets. Der Durchschnittskurs im Bereich der Schiffe liegt bei knapp 31 Prozent, im Bereich der Sonstigen Assets bei fast 46 Prozent.

Auf Immobilienfonds entfällt mit mehr als 72 Prozent der größte Umsatzanteil. Es folgt die Assetklasse der Sonstigen Assets mit etwas mehr als 14 Prozent, die der Schiffsfonds mit etwas weniger als 14 Prozent. Beim Blick auf den Kaufpreis liegt der Anteil von Immobilienfonds am Gesamtmarkt sogar bei mehr als 87 Prozent. Besonders gefragt sind derzeit auch Solarfonds, die unter den Top 10 der meistgehandelten Sonstigen Assets im zweiten Quartal gleich mit acht Beteiligungen vertreten sind.

Die Deutsche Zweitmarkt AG erzielt von April bis Juni 2019 einen Nominalumsatz von 15,24 Millionen Euro mit einem Kaufpreisvolumen von 15,34 Millionen Euro – und damit einen dreistelligen Durchschnittskurs über alle Anlageklassen von 100,67 Prozent.

„Wie erwartet sind Immobilien und Solarfonds die großen Treiber am Zweitmarkt für geschlossene Fonds“, resümiert Torsten Filenius, Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG, die Ergebnisse des vergangenen Quartals. „Vor allem institutionelle Investoren nutzen den Zeitmarkt, um werthaltige Beteiligungen zu erwerben, die ihr funktionierendes Geschäftsmodell bereits bewiesen haben. Und dies wird sich in Zeiten von Niedrigzinsen auf absehbare Zeit sicherlich nicht so schnell ändern.“

Quelle: Deutsche Zweitmarkt AG (Pressemitteilung vom 04.07.2019)