© BNP Paribas Real Estate

Frankfurt, 13.05.2019 – Unter 21 untersuchten Logistikstandorten und -regionen in Deutschland stechen Berlin mit der höchsten Spitzenmiete sowie München mit dem teuersten Grundstückspreis heraus. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich auch deutlich in den Umsätzen von Industrie- und Logistikflächen niedergeschlagen: 2018 wurden mit 7,6 Mio. m² so viele Flächen umgesetzt wie nie zuvor, was sich auch auf die Miet- und Grundstückspreisentwicklung auswirkt. Im Vergleich zu 2017 sind in allen 21 analysierten Logistikregionen die Mietniveaus entweder angestiegen oder auf einem konstant hohen Niveau geblieben“, erläutert Christopher Raabe, Managing Director und Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Bundesweiter Spitzenreiter ist Berlin mit einer Höchstmiete von 7,20 €/m² (+37 % im Vergleich zu 2017), gefolgt von München und Stuttgart (jeweils 7 €/m²). Die Bundeshauptstadt hat (unter anderem durch den Bedeutungszuwachs des E-Commerce) in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung erlebt, die zu einer kontinuierlichen Verknappung von vakanten Flächen in innenstadtnahen Lagen führte. Während die Mieten dort rasant anstiegen, ist die Lage in der nahen Peripherie wesentlich entspannter: Durch viele spekulative Neubauten sind moderne Flächen für den Erstbezug hier teilweise bereits ab 4 bis 4,50 €/m² im Angebot.

Aber nicht nur die Mieten, sondern auch die Grundstückspreise ziehen an. Dies liegt unter anderem an einem härteren Wettbewerb um das knappen Bauland, was die Realisierung neuer Projekte zunehmend erschwert. Bestes Beispiel dafür ist der Münchener Markt: Mit einem Grundstückspreis von 400 €/m² steht die bayerische Landeshauptstadt an erster Stelle des bundesweiten Vergleichs. Nachfrager größerer Neubauprojekte sind dort zunehmend gezwungen, sich nach alternativen Standorten umzusehen – entweder in kleineren Orten im Münchener Umland oder an deutlich günstigeren Standorten etwa im Osten Deutschlands. Platz 2 und 3 bei den Grundstückspreisen belegen Stuttgart (390 €/m²) und Düsseldorf (250 €/m²).

Aufgrund des Flächenmangels und der damit verbundenen Preisentwicklung an den etablierten Hubs, weichen gerade preissensible Unternehmen zunehmend auf andere Standorte aus. Die günstigsten untersuchten Logistikregionen sind Gera/Zwickau/Chemnitz (Durchschnittsmietpreis 3,30 €/m²) sowie Erfurt (3,50 €/m²). „Besonders Erfurt rückt durch die Kombination aus verkehrsgünstiger Lage in Mitteldeutschland und erschwinglichen Grundstückspreisen von 65 €/m² vermehrt in den Fokus von Interessenten großer Neubauprojekte“, betont Christopher Raabe.

Aufgrund des Flächenmangels und der damit verbundenen Preisentwicklung an den etablierten Hubs, weichen gerade preissensible Unternehmen zunehmend auf andere Standorte aus. Die günstigsten untersuchten Logistikregionen sind Gera/Zwickau/Chemnitz (Durchschnittsmietpreis 3,30 €/m²) sowie Erfurt (3,50 €/m²). „Besonders Erfurt rückt durch die Kombination aus verkehrsgünstiger Lage in Mitteldeutschland und erschwinglichen Grundstückspreisen von 65 €/m² vermehrt in den Fokus von Interessenten großer Neubauprojekte“, betont Christopher Raabe.

Quelle: BNP Paribas Real Estate (Pressemitteilung vom 13.05.2019)