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Frankfurt, 7. Februar 2019 – Die Spitzenrendite für Shopping Center ist erstmals seit 2010 wieder leicht gestiegen. Sie kletterte im abgelaufenen Jahr wieder über die Vierprozentmarke und liegt nach einem Plus von 20 Basispunkten bei 4,10 Prozent. Die Nachfrage nach Topprodukten im Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien ist derweil im In- und Ausland ungebrochen hoch und erhöhte sogar teilweise den Druck auf die Renditen. Gegenüber dem Vorjahr gaben sie bei Geschäftshäusern um 9 Basispunkte auf 2,87 Prozent sowie bei Fachmarktzentren um zehn Basispunkte auf 4,50 Prozent nach.

Sandra Ludwig, Head of Retail Investment JLL Germany: „Der Fokus wird sich auch im laufenden Jahr vor allem auf Fachmarktzentren mit Lebensmittelanker richten. Der Anker sorgt für die stetige Frequenz, ein geschickt ergänztes Gastronomie-Angebot steigert zudem die Aufenthaltsqualität. Diese Kombination steht für Nachhaltigkeit und somit besondere Attraktivität für Investoren und wird daher zur begehrtesten Nutzungsklasse der Einzelhandelsimmobilien.“

Shopping Center haben derweil mit der Konsolidierung der Textilhändler zu kämpfen, die angesichts des stark wachsenden Onlinehandels in ihrem Segment ihre Standortstrategien überdenken. „Bis zum Jahresende gehen wir deshalb von einem weiteren Plus von 30 Basispunkten auf 4,40 Prozent Spitzenrendite aus. Shopping Center treffen sich dort mit den Fachmarktzentren, die voraussichtlich 10 Basispunkte nachgeben werden“, gibt Sandra Ludwig einen Ausblick.

Den kompletten Report „Investmentmarktüberblick Einzelhandel“ finden Sie hier zum Download.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 07.02.2019)